DE528208C - Photographische Reflexkamera - Google Patents
Photographische ReflexkameraInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/12—Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AH
26. JUNI 1931
PATENTSCHRIFT
57 a1 B185.30
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: ii. Juni
Photographische Reflexkamera Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1930 ab
Die Erfindung betrifft eine photographische Reflexkamera mit einem im Innenraum der
Kamera drehbaren lichtdichten Spiegel. Erfindungsgemäß wird der Spiegel mittels die
Mattscheibe nach den Seiten abschirmender, in den Innenraum der Kamera ragender kreissektorförmiger Flügel einer die Mattscheibe
außen überdeckenden Verschlußklappe gegen die lichtempfindliche Schicht gedreht.
ίο Zweckmäßig befinden sich am Spiegelrahmen
Anschläge, die mit den Flügeln der Verschlußklappe zusammenarbeiten und ihrer kreisbogenförmigen Begrenzung angepaßt
sind. Dann kann der Spiegel von den Flügeln fest gegen die Hinterwand der Kamera gedrückt
und zur Abdichtung der lichtempfindlichen Schicht gegen den Innenraum der Kamera benutzt werden.
Die Erfindung vereinfacht die Bedienung der Kamera. Sie vermeidet nach außen
ragende Hebel für die Verstellung des Spiegels und seitliche Wandschlitze für die Spiegelfiihrung.
Die Schlitze für den Durchgang der Flügel liegen im Deckel der Kamera neben der Mattscheibe und werden bei der
Aufnahme gleichzeitig mit der Mattscheibe vom Spiegel abgedichtet, so daß sie immer
gut verschlossen sind. Ist eine Feder für die Drehung des Spiegels gegen die Mattscheibe
vorhanden, so kommt der Spiegel nicht nur beim Schließen, sondern auch beim Öffnen der
Verschlußklappe stets selbsttätig in die richtige Stellung. Da die Flügel der Verschlußklappe
steif sind, ist der Einbau besonderer Stützsicherungen gegen ungewolltes Schließen
der Verschlußklappe überflüssig.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Schnitt nach Linie I-I der Abb. 4, und zwar von der
Seiten gesehen, wobei der Verschluß gemäß Erfindung in einer Schrägstellung von 45 °
das Bild auffängt und dem Sucher zuwirft.
Abb. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt nach Linie II-II der Abb. 4, und zwar von der
Seite B gesehen, wobei der Verschluß gemäß Erfindung den Sucher abschließt und eine
Aufnahme erlaubt.
Abb. 3 zeigt einen teilweisen senkrechten Schnitt gemäß Linie I-I der Abb. 4, jedoch
mit geschlossener Verschlußklappe des Suchers.
Abb. 4 zeigt einen Grundriß, wobei ein Teil des Oberteils weggebrochen ist, um die Betätigungsvorrichtung
für den Belichtungsverschluß zu zeigen.
Der Verschluß 2 gemäß Erfindung im Innern des Photographenkastens 5 besteht aus
einem Metallrahmen, der um eine waagerechte Achse 6 schwingbar ist. Der Verschluß trägt
einen Spiegel 8 über seine ganze Fläche sowie zwei Absätze 3, die in der Bahn der Seitenflügel
12 der Verschlußklappe 10 des Suchers '
13 liegen. Außerdem trägt der Verschluß 2 seitlich eines der Absätze 3 einen Anschlag 4.
Eine Schraubenfeder 7 um die Achse 6 ist ständig bestrebt, den Verschluß 2 hochzuheben
gegen den Sucher hin. Die untere Seite des gegen das Objektiv 26 in der Schrägstellung
gerichteten Spiegels 8 ist mit einer undurchsichtigen Masse, wie schwarzem Tuch, Samt
o. dgl., versehen.
Ein Handauslöser 14 steht unter Federwirkung 15 und trägt einen Stift 16, welcher
den Verschluß 2 in der schrägen Zwischenstellung von 45° (Abb. 1) festhält. Durch
Niederdrücken des Handauslösers 27, 14 wird der Verschluß 2 freigegeben und schnappt
hoch in die in Abb. 2 gezeichnete Stellung zufolge der Entspannung der Schraubenfeder 7.
Im Innern des Kastens 5 ist ein Belichtungsverschluß 17 angeordnet, der in Abb. 4
mit gestrichelten Linien angegeben ist. Dieser an und für sich bekannte Belichtungsverschluß
ist mit einer Öffnung für den Durchgang der Lichtstrahlen entsprechend der Größe der zu belichtenden lichtempfindlichen
Schicht versehen.
Im Augenblick, da man die Aufnahme, bewirkt, wird die selbsttätige Bewegung des
Belichtungsverschlusses 17 durch die Verstellung des Anschlages iS ausgelöst (vgl.
Abb. 2 und 4), welcher Anschlag 18 mit einer Art Klinke ig verbunden ist, welche um den
Punkt 20 schwingen kann, um dann die in Abb. 4 gezeichnete gestrichelte Stellung einzunehmen,
in welcher das Klinkenrad 21 freigegeben ist, demzufolge eine im Innern der
Spule 22 angebrachte Feder sich entspannt und den Lichtverschluß 17 äußerst schnell vor
der lichtempfindlichen Seite der Platte oder des Films hinwegbewegt. Weder die Platte
noch der Film sind auf der Zeichnung angegeben, hingegen ist die Stelle für die Filmspule
in Abb. 2 und 4 durch den Knopf 23 angedeutet, mit welchem man den Film in bekannter
Weise ab- und aufspulen kann. Eine seitliche Reibungsrolle 24 mit Zeichen an ihrem Umfange erlaubt die Kontrolle der Abwicklung
des Filmbandes im Innern des Photographenkastens.
Wenn man nun eine Aufnahme machen will,.ist es notwendig, daß durch Drehung des
Knopfes 25 der Beleuchtungsverschluß 17 aufgespult ist auf der Seite des Klinkenrades 21.
Dabei ist dann gleichzeitig die in der Spule 22 befindliche Feder gespannt worden. Dieses
Aufspulen bzw. Spannen muß stets mit niedergeklapptem Sucherverschluß 10 geschehen,
da der Verschluß 2 in jener Stellung die lichtempfindliche Seite der Platte oder des Films
lichtdicht abdeckt.
Nach diesem Spannen hebt man den Sucherverschluß 10 hoch und wird der Verschluß
2 von der in Abb. 3 dargestellten Stellung in die Stellung gemäß Abb. 1 übergehen,
wo der Verschluß 2 durch den Stift 16 festgehalten wird. Die Linse bzw. das Objektiv
selbst läßt sich in das Gewinde 26 einschrauben und ist einfachheithalber nicht dargestellt.
Im Sucher sieht man das Bild nun geradestehend und nicht kopfstehend, wie dies bei
vielen Apparaten der Fall. Hat man das aufzunehmende Bild fest- und eingestellt, so
drückt man den Knopf 27, wodurch der Verschluß 2 freigegeben wird und gegen den Sucher hochklappt, diesen gänzlich abschließend.
Im Augenblick, da der Verschluß 2 den Sucher 13 abschließt, begegnet der Anschlag 4
dem Anschlag 18 und löst die Klinke 19 aus,
wodurch das Klinkenrad 21 freigegeben wird und die in der Spule 22 vorhandene Feder
sich entspannt unter Bewegung des Belichtungsverschlusses 17. Dadurch wird die Öffnung
17' in der hinteren Zwischenwand des Kastens während Bruchteilen einer Sekunde
freigegeben und entsprechend die lichtempfindliche Schicht belichtet. Damit ist die
Aufnahme gemacht.
Um dann eine neue Aufnahme zu nehmen, hat man zuerst den Sucherverschluß 10 zu
schließen, dessen Flügel 12 die Absätze 3 des Verschlusses 2 begegnen und ihn dabei in
seine Anfangsstellung zurückführen. Dabei verläßt der Anschlag 4 den Anschlag 18 und
schnappt die Klinke 19 durch Federwirkung wieder in das Klinkenrad 21 ein. Der Stift 16
behindert die Zurückführung des Verschlusses 2 in keiner Weise und führt nur eine kurze
Aufundabbewegung aus.
Sodann betätigt man den Knopf 25, um den Belichtungsverschluß 17 von der Spule 22 abzuwickeln,
unter Spannung der dortigen Feder, welche durch das Klinkenrad 19, 21
gespannt gehalten wird. Diese Rückführung des Lichtverschlusses geschieht ohne Beiichtung,
da der Verschluß 2 die Öffnung 17' lichtdicht abschließt.
Schließlich stellt man den Filmstreifen mittels des Knopfes 23 in bekannter Weise
neu ein.
Man kann die Verschlußklappe 10 des Suchers wiederholt auf- und zuklappen, ohne
daß es notwendig ist, den Auslöser 14, 2η jeweils
zu betätigen. Man kann also nach Belieben den Photoapparat richten. Die Aufnähme
erfolgt ausschließlich nur dann, wenn man durch Betätigung des Auslösers 27 den Verschluß gegen den Sucher 13 hochklappen
läßt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Photographische Reflexkamera, deren Spiegel mittels die Mattscheibe nach den Seiten abschirmender, in den Innenraum der Kamera ragender kreissektorförmiger Flügel einer die Mattscheibe außen über-deckenden Verschlußklappe gegen die lichtempfindliche Schicht gedreht wird.
- 2. Reflexkamera nach Anspruch ι mit Anschlägen am Spiegelrahmen, die mit den Flügeln der Verschlußklappe zusammenarbeiten und ihrer kreisbogenförmigen Begrenzung angepaßt sind.
- 3. Reflexkamera nach Anspruch 2, deren Spiegel unter Federwirkung gegen die Aiattscheibe gedreht wird und in der einen Endstellung die Mattscheibe, in der anderen die lichtempfindliche Schicht gegen den Innenraum der Kamera abdichtet.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBKBUN. GEDItLCKT IN DER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE528208T | 1930-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528208C true DE528208C (de) | 1931-06-26 |
Family
ID=6553598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930528208D Expired DE528208C (de) | 1930-05-13 | 1930-05-13 | Photographische Reflexkamera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528208C (de) |
-
1930
- 1930-05-13 DE DE1930528208D patent/DE528208C/de not_active Expired
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