DE526339C - Verfahren zur Wiedergabe von Linsenrasterfilmen - Google Patents

Verfahren zur Wiedergabe von Linsenrasterfilmen

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Description

Schon früher hat die Erfinderin Wege zur Vervielfältigung von Linsenrasterfilmen angegeben, welche auf einem Spezialobjektiv beruhen, das in bezug auf die in die gemeinsame Fokusebene der beiden optischen Teile gebrachte Blende symmetrisch ist. Vorausgesetzt wird dabei, daß die Prägeraster der zylindrischen Linsenelemente peinlich genau parallel laufen, doch kann sich leicht ein Moire bilden, zu dessen Beseitigung man solche Rasterelemente wählen muß, deren Durchmesser 1^5 mm nicht übersteigt, ja vorteilhaft noch kleiner gehalten wird.
Nach den vorbeschriebenen Verfahren sollen die geprägten Linien parallel laufen. Nun ist es aber günstiger, die Aufnahme auf einem der Länge nach, die Vorführung jedoch mit einem quer geprägten Raster vorzunehmen. Die zuerst erwähnten Raster lassen sich auf
ao den Filmen nach den bekannten Verfahren der Erfinderin leichter und besser prägen.
Andererseits hat die Erfinderin gezeigt, daß die Wiedergabe mit quer geprägten Rastern, die sich werfen und auch nicht die überwiegenden störenden Farbensäume zeigen, günstiger ist.
Erfindungsgemäß lassen sich die Vorteile beider Filmarten vereinen,, d. h. man nimmt auf längsgestreiften Filmen auf und projiziert mit quer geprägten. Hierbei ergibt sich ferner eine allgemein gültige Regel, nach der die Raster unter einem beliebigen Winkel verlaufen können. Denn es ist aus den Untersuchungen der Erfinderin bekannt, daß das Moire bei gekreuzten Rastern verschwindet, so daß die neue Lösung alle nur erdenklichen Vorteile aufweist.
In Abb. ι sieht man auf der Zeichnung das übliche Wiedergabeobjektiv nach den bekannten Verfahren der Erfinderin mit dem Strahlengange bei gekreuzten Rastern,
in Abb. 2 die übliche Blende für die Wiedergabe von parallelen Rastern,
in Abb. 3 und 4 die besonderen Blenden gemäß der Erfindung für senkrecht oder schräg zueinander stehende Raster.
Die Erfinderin hat früher gezeigt, daß das beste Mittel zur Beleuchtung in der Kopiermaschine für Prägefilme darin besteht, eine Lampe von genügender Fadenlänge zu benutzen oder einen dem Lampenkondensator so angenäherten Abstand anzunehmen, um die Blende gleichmäßig zu erleuchten, wenn man den Film in das ursprüngliche Bildfenster bringt.
Auf diese Weise wird die Blende D in Abb. ι von den Beugungsspektren des geradlinigen Lampenfadens quer zum Filmraster völlig beleuchtet.
In dieser Abbildung ist F der Ursprung-
liehe Film, P' der schräg gerasterte Rohfilm, O O' das Wiedergabeobjektiv, D die Blende, wie sie beispielsweise die Abb. 2 zeigt.
Für eine gegebene Rastereinrichtung kann man in dieser Blende drei bestimmte Zonen feststellen, die parallel zur Richtung des Rasters laufen und den drei Grundfarben des Aufnahmeobjektivs entsprechen (/?, V und B in Abb, 2).
In Abb. 3 sieht man drei Blenden r, ν und b, die einer gegebenen Prägung und drei andere, R3 V und B1 die der erstgenannten senkrechten Prägung entsprechen. Man erkennt leicht, daß die nicht gestrichelten Teile dieser Blende gleichzeitig beiden senkrechten Rastern angehören, daß aber jede von ihnen nur einer einzigen Grundfarbe angehört.
r entspricht R, ν entspricht V und b entspricht B.
Wenn man folglich in das Objektiv O O' eine so zerlegte Blende bringt, wie sie die Abb. 3 zeigt, bei welcher der Pfeil die Richtung des Schnittes in der Abb. 1 darstellt, so kann man die beiden Rasterfilme vervielfältigen, gleichgültig, ob sie zueinander senkrecht oder in einem Winkel stehen, wie es etwa die Abb. 4 angibt.
In dem Falle der Blende nach Abb. 3 mit zwei senkrechten Prägungen verschwindet das Moire vollständig.
Jeder offene und gleichmäßig beleuchtete Sektor kann zur Korrektur der Farben, wie oben auseinandergesetzt, mehr oder weniger abgeblendet werden, wenn dieses nach den älteren Arbeiten der Erfinderin notwendig sein sollte. Bei diesen ist die Grundbedingung gestellt, daß die Lampe eine genügende Fadenlänge oder einen solchen Abstand vom Lampenkondensor hat, daß die Blende gleichmäßig erleuchtet wird, wenn man den Film in das ursprüngliche Bildfenster bringt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Wiedergabe eines Linsenrasterfilms auf einen gleichartigen Film, dessen Raster in einem beliebigen Winkel zu dem Raster des ursprünglichen Filmes steht, unter Zwischenschaltung des gewöhnlich bei Prägerastern verwandten symmetrischen Sonderobjektivs, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Blende aus zwei auf einer Achse sitzenden einheitlich wirkenden Blenden, bei denen die Zonen der Farbfilter (r, v, b und R, V, B) in demselben Winkel zueinander stehen wie die Raster der beiden Filme.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930526339D 1929-05-02 1930-04-30 Verfahren zur Wiedergabe von Linsenrasterfilmen Expired DE526339C (de)

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