AT123526B - Verfahren zur Vervielfältigung eines Linsenrasterfilms. - Google Patents

Verfahren zur Vervielfältigung eines Linsenrasterfilms.

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AT123526B
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Fse De Cinematographie Et De P
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren znr Vervielfältigung eines Linsenrasterfllms.   



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Verfahren zur Vervielfältigung von Linsenraster- filmen, insbesondere   Keller-Dorianfilmen.   



   Es ist bekannt, dass man dazu auf den Positiv und Negativfilmen solche mikroskopisch kleine, geprägte zylindrische Linsenraster benötigt, die entweder parallel oder senkrecht zum Filmbande verlaufen. 



  Arbeitet man aber nach den Verfahren gemäss der Erfindung, so können diese zylindrischen Linsenraster in einem beliebigen Winkel zueinander stehen. 



   In den französischen Patentschriften Nr. 566432,573399 und 605875 findet man die bisher üblichen Bedingungen für die Vervielfältigung von Filmen mit zylindrischen Linsenrastern, welche auf der Projektion durch ein Spezialobjektiv beruhen, das in bezug auf die in die gemeinsame Fokusebene der beiden optischen Teile gebrachte Blende symmetrisch ist. Voraussetzung ist, dass die Prägeraster der zylindrischen Linsenelemente peinlich genau parallel verlaufen, sonst bildet sich ein Moiré, zu dessen Beseitigung man auf die Verfahren der französischen Patentschrift Nr. 571096 oder der französischen Patentschrift Nr. 673425 zurückgreifen muss. 



   Nach den vorbeschriebenen Verfahren sollen die geprägten Linien parallellaufen. Nun ist es aber günstiger, die Aufnahme auf einem der Länge nach gerasterten Film, die Vorführung aber mit einem quer geprägten Raster vorzunehmen. Die zuerst genannten Filme sind besser zu prägen, da man sie mit den Vorrichtungen der französischen Patentschrift Nr. 627975 und deren Zusatz Nr. 33261 sowie der französischen Patentschrift Nr. 637978 leichter herstellen kann. 



   Dagegen ist in der französischen Patentschrift Nr. 655732 gezeigt, dass die Wiedergabe mit quer geprägten Rastern, die sich nicht werfen und keine der so unangenehmen Farbensäume geben, besser ist. 



   Erfindungsgemäss lassen sich die Vorteile beider Filmarten vereinen, d. h. man nimmt auf längsgestreiften auf und projiziert mit quer geprägten Filmen ; auch ergibt sich eine allgemein gültige Regel, wenn die Prägeraster unter einem beliebigen Winkel verlaufen. Nun ist es aber anderseits aus der schon genannten   französischen     Patentsehrift Nr.   566432 und aus 573532 bekannt, dass das Moiré bei gekreuzten Rastern verschwindet, so dass die neue Lösung sämtliche Vorzüge aufweist. 



   In Fig. 1 sieht man auf der Zeichnung das übliche Wiedergabeobjektiv mit dem Strahlengange bei   gekreuztem   Raster, in Fig. 2 die übliche Blende für die Wiedergabe von parallelen Rastern, in   r ig. d   und 4 die besonderen Blenden   gemäss   der   Erfindung, für senkrecht   oder schräg zueinanderstehende Raster. 



   Erinnert man sich der französischen Patentschrift Nr. 646160, so kann man sehen, dass das beste Mittel zur Beleuchtung in der Kopiermaschine für Prägefilme darin besteht, eine Lampe von genügender Fadenlänge zu benutzen oder einen dem Lampenkondensator so angenäherten Abstand anzunehmen, um die Blende gleichmässig zu erleuchten, wenn man den Film in das   m sprüngliche   Bildfenster bringt. 



   Auf diese Weise wird die Blende D in Fig. 1 von den Beugungsspektren des geradlinigen Lampenfadens quer zum Filmraster völlig beleuchtet. 



   In dieser Figur   ist l'der ursprüngliche   Film, F'der senkrecht gerasterte Rohfilm, 0, 0'das Wiedergabeobjektiv, D die Blende, wie sie beispielsweise die Fig. 3 zeigt. 



   Für eine gegebene Rasterrichtung kann man in dieser Blende drei bestimmte Zonen feststellen, die parallel zur Richtung des Rasters laufen und den drei Grundfarben des Aufnahmeobjektivs entsprechen (R, V und B in Fig. 2). 

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   In Fig. 3 sieht man drei Banden r,   v   und b, die einer gegebenen Linsenrasterprägung und drei andere, R, V und B, die der senkrechten Linsenrasterprägung zur erstgenannten entsprechen. Man sieht, dass die nicht gestrichelten Teile dieser Blende gleichzeitig beiden senkrechten Rastern angehören, dass aber jede von ihnen nur einer einzigen Grundfarbe angehört ; r entspricht R, v entspricht V und b entspricht B. 



   Wenn man folglich in das Objektiv 0,   0'eine   so zerlegte Blende bringt, wie sie die Fig. 3 zeigt, bei welcher der Pfeil die Richtung des Schnittes in der Fig. 1 darstellt, so wird man die beiden Rasterfilme vervielfältigen, gleichgültig, ob sie zueinander senkrecht oder in einem Winkel stehen, wie es etwa die Fig. 4 angibt. 



   In dem Fall der Blende nach Fig. 3 mit zwei senkrechten Prägungen verschwindet das Moiré vollständig. 



   Jeder offene und gleichmässig beleuchtete Sektor kann zur Korrektur der Farben, wie oben 
 EMI2.1 
 französischen Patentschrift 646160 nötig ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Vervielfältigung eines Linsenrasterfilms auf einem gleichartigen Film mit zu dem des ersten senkrecht oder schräg stehendem Prägeraster unter Zwischenschaltung des gewöhnlich bei Farbenfilmen mit gerastertem Träger benutzten Sonderobjektivs, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Blende aus zwei auf einer Achse sitzenden, zusammenwirkenden Blenden, deren Segmentteillinien dieselben Winkel bilden, wie die Raster des belichteten und des zu belichtenden Wiedergabefilms. EMI2.2
AT123526D 1929-05-02 1930-04-30 Verfahren zur Vervielfältigung eines Linsenrasterfilms. AT123526B (de)

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