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Raster für Reproduktion. zwecke.
Die Ex dung bezieht sich auf Raster zur Herstellung photo-mechanischer Druckplatten für Illustrationen und insbesondere auf solche Raster, welche in Verbindung mit einer Kamera zur Herstellung von Halbton-Negativen dienen, von welchen die Druckplatten photo-mechanisch hergesteUt werden.
Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen veranschaulicht.
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Fig. 1 eine der zur Herstellung des Rasters dienenden Platten ;
Fig. 2 die andere zugehörige Platte ;
Fig. 3 eine Seitenansicht der zusammengesetzten Platten zwischen denen, wie ersichtlich, ein Luftzwischenraum sich befindet ;
Fig. 4 beide Platten in Vorderansicht bei Durchleuchtung ;
Fig. 5 eine Platte zur Herstellung eines Rasters mit anderer Linierung;
Fig. 6 die Gegenplatte ;
Fig. 7 die eine Seitenansicht der zusammengestellten Platten nach Fig. 5 und 6.
Fig. 8 die aufeinandergefügten Platten gemäss Fig. 5 und 6 in Vorderansicht bei Durchleuchtung.
Bei der Reproduktion von Bildern mittels Druckplatten gemäss dem Halbton-Verfahrpn ist das Haupterfordernis darin gelegen, in der Reproduktion eine vollkommene Wiedergabe aller
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Ausdruck bringen. Es müssen also alle Abstufungen der Lichtpartien, alle Einzelbeiten de@ Schattenpartien sowie die Mitteltöne wiedergegeben weiden.
Die in der Praxis auftretrenden Schwierigkeiten bestanden bisher darin, dass beim Herstellen
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umgekehrt litten die Hochlichter und die Mitteltöne durch das Bestreben, die Einzelheiten der Schatenpartienwiederzugeben,
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Schatten und gleichzeitig die Mitteltöne oder das dazwischen liegende Helldunkel im bisher nicht erreichten Grade entwickelt.
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herstellbar ist.
Bei den zurzeit verwendeten Rastern ist man bestrebt, ein Negativ mit einem siebartigen Effekt zu erzeugen, in welchem aber die Rastrierung sich deutlich kenntlich macht, da mittels eines solchen Rasters infolge des Umstandes, dass die Strahlen nahezu parallel verlaufen, die verschiedenen Abstufungen gemäss dem Originale nicht ereugt werden können, welcher Nachteil beim Gegenstande vorliegender Erfindung behoben ist.
Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen ist kein Teil des Rasters undurchsichtig, jedoch ist der Grad der Durchsichtigkeit der verschiedenen Teile verschieden.
Indessen sind gemäss der Erfindung auch Raste. herstellbar, welche mit vollkommen undurchsichtigen Teilen versehen sind.
Die in Fig. 1 dargestellte, gewöhnlich aus Glas hergestellte Platte 1, ist mit einer Linierung 2 versehen, welche bis zu einem gewissen Grade durchscheinend ist. Zwischen den Linien befinden
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Die zwischen den Linien verbleibenden Flächen 6 sind durchsichtiges als die Linien 5 und sind zweckmässig durch die volle Glasfläche gebildet.
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sammentugen der Platten die Linien quer zueinander verlaufen und sich vorzugsweise unter rechtem Winkel schneiden und so den Raster bilden. Die Platten 1 und 4 werden so miteinander verbunden, dass die Linien auf der inneren Seite jeder Platte liegen.
Die Platten werden in einem Abstande voneinander angeordnet, so dass zwischen denselben eine Schicht mit einem von den Glastaieln verschiedenen Brechungsexponent sich befindet, wie in Fig. 3 schematisch dargestellt. Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die zwischen den Platten befindliche Schicht
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wenn die Zwischenschicht derartig ist, dass Licht zerstreut wird, ohne dass der Brechungsexponent der Schicht von jenem des Glases verschieden ist.
Gemäss der Erfindung kann als Zwischenschicht Luft dienen. Die Platten 1 und 2 werden in geringem Abstande voneinander, z. B. mittels Streifen 8 und 9, gehalten, so dass demnach zwischen den Platten ein Zwischenraum 7 verbleibt. Aus der in Fig. 4 dargestellten Ausführung - form ist ersichtlich, dass an den Kreuzungsstellen der Linien 2 und 5 die Durchsichtigkeit vermindert ist.
Infolge der zwischen dem einen Satze der Linierungen und dem anderen Satze derselben vorhandenen Schicht wird die Wirkung des Lichtes entsprechend verändert, indem die Punkte in den Hochlichtern bei bedeutend kürzerer Exponierung, als bisher üblich war, sich verbinden und solcherart die mittleren Töne nicht durch Uberexponieren beeinträchtigt werden, wie dies hei den zurzeit bekannten Rastern der Fall ist.
Fig. 5 bis 8 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Linien teilweise durch- sichtig sind und alle parallel zueinander verlaufen.
Bei dieser Ausführungsform ist die Platte 11 mit den Linien 12 und mit den zwischen letzteren liegenden, mehr durchsichtigen Teilen 13 versehen. Die Platte 14 ist mit ähnlichen parallelen
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den Platten so angeordnet, dass beim Zusammenfügen der letzteren die Linien sich überdecken und eine Linierung ergeben, deren mittlerer Teil 30 in geringem Masse durchsichtig ist, deren Ränder grössere Durchsichtigkeit und deren zwischen den Linierungen befindliche Teile eine noch grössere Durchsichtigkeit haben. Einlagen 18 und 19 sind zwischen den Platten 11 und 14 angeordnet, so dass zwischen ihnen ein Raum 17 für die Zwischenschicht geschaffen ist (Fig. 7).
Die Wirkung der Zwischenschicht ist. natürlich zeichnerisch nicht darstellbar.
Die Linierung kann gemäss der Erfindung in der Weise ausgeführt werden, dass die Platten- fläche mit einer sehr durchsichtigen Emulsion bedeckt wird, weiche ein Pigment von richtiger Schattierung oder Intensität zwecks Erzielung des erforderlichen Grades von Durchsichtigkeit enthält. Für diese Zwecke sind verschiedene Anilinfarben geeignet. Hierauf werden die Platten 111 eine Liniermaschine gebracht, dei Cberzug enttarnt und volle Glasflächen, durch welche das stärkste Licht übertragen wird, belassen.
In den Zeichnungen sind die Linierungen 1m grösseren Massstabe dargestellt ; die Zeichnungen , Sllltl notwendigerweise nur schematisch.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Raster für Reproduktionszwecke. dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus zwei aus durchsichtigem Material hergestellten Platten besteht, deren jede mit einer Halbtor-Linierung versehen ist und welche so zueinander parallel angeordnet sind, dass zwischen ihnen eine dünne Luftschicht verbleibt.