DE525903C - Kalander zur Erzeugung von Seidenfinish-, Simili-Mercerisage- und aehnlichen Effekten - Google Patents

Kalander zur Erzeugung von Seidenfinish-, Simili-Mercerisage- und aehnlichen Effekten

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DE525903C
DE525903C DEE37021D DEE0037021D DE525903C DE 525903 C DE525903 C DE 525903C DE E37021 D DEE37021 D DE E37021D DE E0037021 D DEE0037021 D DE E0037021D DE 525903 C DE525903 C DE 525903C
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Germany
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bearing
calender
turret
rolls
simili
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DEE37021D
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Eck & Soehne Joseph
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Eck & Soehne Joseph
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Kalander zur Erzeugung von Seidenfinish-, Simili-IVIercerisage- und ähnlichen Effekten Zur Veredlung von Textilstoffen werden vielfach Walzen verschiedener Art kurz hintereinander gebraucht. C m ein schnelles Wechseln der Walzen zu erreichen, werden sogenannte Revolverkalander gebaut. Bei diesen Kalandern sind mehrere Stahlwalzen mit verschiedener Arbeitsfläche in einem Re-@-olver gelagert. Nach Abziehen des .Antriebsrades kann der Revolver gedreht und eine heue Walze in Arbeitsstellung gebracht werden. Darauf wird das Antriebsrad wieder aufgesetzt. Nunmehr muß die Walze, um fertig zurrt Arbeiten zu sein, noch mit Gas oder Dampf angeheizt werden. Dies nimmt ungefähr zwei Stunden in Anspruch. Das Abziehen des Antriebsrades sowie die Länge der Anheizzeit sind unerwünscht.
  • Durch die vorstehende Erfindung wird dieser Cbelstand behoben. Bei dem neuen Kalender sitzt ein Antriebsrad in der Mitte des Revolvers und treibt von hier aus die Stahlwalzen durch Ritzel zu gleicher Zeit an. Diese Art Antrieb ist zwar auf andern Gebieten der Technik bekannt, z. B. in der Textilindustrie an Mehrfarbenrouleau-Druckntaschinen, wo die Antriebsstirnräder der Musterwalzen, in lösbarem Eingriff mit einem zentralen Zahnrede, sich um eine gemeinsame Achse gruppieren. Ebenso ist bei Werkzeugmaschinen diese Art Antrieb bekannt. Bei dem Revolverkalender ist es durch die Einfithrung dieses Antriebes nicht mehr nötig, claß das Antriebsrad der jeweils in Arbeitsstellung gebrachten Walze neu aufgesetzt werden muß. Auch können zu gleicher Zeit sämtliche Revolverwalzen in bekannter `'eise durch Gas oder Dampf geheizt werden. Eine besondere Vorrichtung verhindert beim Drehen des Revolvers sowie beim Drehen der Blindwalze, daß die Lager der Blindwalze, die in der Revolverscheibe gelagert sind, an der Drehung teilnehmen können.
  • Ferner ist eine Vorrichtung angebracht, welche dazu dient, diejenigen Walzen reine oder mehrere) außer Zahneingriff zu bringen, welche jeweils nicht geheizt «erden. hierdurch wird ein unnützer Räder- und Lagerverschleiß vermieden.
  • Durch obige Neuerung wird erreicht, dall sich die Zeit für den Walzenwechsel um etwa cto °j" verringert, was einen großen tec1ittischen und wirtschaftlichen Vorteil und Fortschritt bedeutet.
  • In Abb. t ist ein Revolver mit den Antriebsrädern und Lagern im Schnitt gezeichtiet, während Abb. 2 die Seitenansicht dazu darstellt.
  • Abb.3 ist eine Seitenansicht des Kalenders, während Abb. d. den Schnitt durch beide Revolverscheiben mit der Haltevorrichtung darstellt.
  • 1n Abb.3 ist das Lager einer Walze in ausgerücktem, in Abb. 6 in eingerücktem Zustande gezeichnet, während Abb. 7 die Aus-1 ückvorrichtung im Schnitt A-B darstellt.
  • Durch das Antriebsrad a, welches lose auf der Blindwalze b sitzt, in Verbindung mit dein Rad c, werden durch die Rider d'-d' die Stahlwalzen el-e4 angetrieben, welche in verschiebbaren Lagern f'-f4 in den Revolverscheiben g1 und g2 gelagert sind. Die Blindwalze b läuft in den Lagern 1a1 und 1L2, welche in der Mitte der Revolverscheiben g1 und g2 gelagert sind. Hierdurch ist es nun durch Reibung möglich, daß sich die Lager hl und 1L2 mitdrehen wollen, was aber verhindert werden muß, da die Lager hl und 1a2 als Ringschmierlager ausgebildet sind und deshalb nicht verdreht werden dürfen, was auf folgende Weise automatisch geschieht: Um zu verhindern, daß sich die Ringschmierlager lal und 1L2 beim Drehen der Blindwalze b und der Revolverscheiben e und g2 mitdrehen, ist einerseits ein Haltearm i angebracht, der auf der einen Seite mit dem Lager 1L2 und auf der anderen Seite mit dem feststehenden Lagerständer k= verschraubt ist. Das Festhalten des anderen Lagers hl ist auf diese einfache Art aber nicht möglich, da die Antriebsräder a, c und d dies verhindern. Dieses Lager wird nun auf folgende Weise festgehalten: Auf den Lagern lal und sind die Räder 11 und 12 aufgekeilt. In den Revolverscheiben g1 und g2 ist die Welle ni gelagert, und auf dieser sind die Räder zal und n2 aufgekeilt, die die Verbindung mit den Rädern l1 und l2 herstellen. Beim Drehen der Revolverscheiben g1 und g2 kann sich das Lager 1L2 nicht mitdrehen, da es durch den Haltearm i festgehalten wird, während die Welle m an der Drehung teilnimmt und sozusagen um die Lager 1a1 und 1L2 kreist. Hierdurch ist das Rad n2 gezwungen, sich im Rad l2 abzuwälzen und setzt damit die Welle in mit Rad n2 in eine rückläufige Drehung, wodurch das Rad n1 dem Rad 11 ebenfalls eine rückläufige Bewegung zur Drehung der Revolverscheiben g1 und g2 erteilt, bzw. das Lager hl bleibt in seiner Lage wie 1L2 stehen, und das Rad n1 kreist um das Lager hl herum.
  • Die Lagerstellhebel o und p greifen in die gegenüberliegenden Aussparungen des Lagers q ein. Durch die Hebel r und s, die Zugstange t und das Zahnsegment it sind die Hebel o und p verbunden. Durch Drehen der Schnecke v werden durch das Schneckenrad w das Zahnsegment u, die Hebel p und o in entgegengesetzter Richtung gedreht, wodurch das Lager q gleichmäßig bewegt wird. Durch Wegfall der Hebel p und r und der Zug-Stange t ist ein Verschieben des Lagers q nicht möglich. Infolge der Selbsthemmung des Schneckengetriebes v-w wird das Lager q in jeder Stellung festgehalten.
  • Die Walzen el-e4 sind zur Aufnahme einer Heizvorrichtung gebohrt. Die Heizrohre für Gas sind in die Bohrung der Walzen hängend eingebracht und werden an dem einen Ende an die Luft- und Gasleitung angeschlossen. Um eine gleichmäßige Erwärmung der Walzen el-.e4 zu erreichen, müssen sich dieselben drehen, während die Heizrohre feststehen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kalander zur Erzeugung von Seidenfinish-, Simili-Mercerisage- und ähnlichen Effekten, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsstirnräder der Stahlwalze in lösbarem Eingriff mit einem zentralen Zahnrad stehen, das seinen Antrieb vom Kalanderantrieb erhält.
  2. 2. Kalander nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenheizvorrichtung mit einer oder gleichzeitig mit mehreren der in Drehung versetzten Revolverwalzen in Verbindung gebracht werden kann.
  3. 3. Kalander nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine besondere Haltevorrichtung, bestehend auf der einen Gestellseite aus einer starren Verbindung (i) zwischen Ringschmierlager (h2) und dem festen Lagerständer (h2) und auf der andern Seite aus einer Zahnradübertragung (l2, i12, ial, h) von dem festgehaltenen Lager nach dem noch beweglichen Lager (1L1), dieses Lager trotz Drehung des Revolvers festgehalten wird. q..
  4. Kalander nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lager (q) der Revolverwalzen auf beiden Seiten durch Hebel (o, p) gefaßt und verschiebbar sind, wodurch die Zahnräder (c und dl-d@) zum Antrieb der Walzen in oder außer Eingriff gebracht werden können.
  5. 5. Kalander nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß beide Hebel durch eine Zugstange (t) verbunden sind und durch ein Schneckengetriebe (v, w, u) gleichzeitig verstell- und feststellbar sind.
DEE37021D 1928-02-28 1928-02-28 Kalander zur Erzeugung von Seidenfinish-, Simili-Mercerisage- und aehnlichen Effekten Expired DE525903C (de)

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