DE525537C - Skibindung - Google Patents
SkibindungInfo
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- DE525537C DE525537C DE1930525537D DE525537DD DE525537C DE 525537 C DE525537 C DE 525537C DE 1930525537 D DE1930525537 D DE 1930525537D DE 525537D D DE525537D D DE 525537DD DE 525537 C DE525537 C DE 525537C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/16—Non-self-releasing bindings without straps, but with guiding cheeks
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Es sind Skibindungen bekannt, bei denen am Ski befestigte Backen die Lager für Zapfen
bilden, welche von außen durch die Backen hindurch in Schuhsohlenkantenlöcher eingreifen.
Diese Backen, die in an sich bekannter Weise mit nach innen umgebogenem Oberrande
versehen sind, dienen gemäß der vorliegenden Erfindung als Führung für die ίο Schuhsohle, und die Eingriffszapfen sind als
Enden eines federnden Umlegebügels ausgebildet, der in der Verschlußstellung zweckmäßig
vor der Bindung auf der Oberseite des Skis aufliegt.
Ferner sind an der Außenseite der Führungsbacken Auflaufschrägen für die Schenkel
des hochgeschwungenen Bügels angeordnet, durch welche die Bügelzapfen außer Eingriff
mit der Schuhsohle gebracht werden. Die Auflaufschrägen sind mit Vertiefungen versehen, welche Rasten für die Sicherung
der Bügelschenkel in ihren Endstellungen bilden.
Der Ski wird in einfacher Weise dadurch mit dem Schuh verbunden, daß man den
Schuh vorwärts zwischen die zwei Backen hineinschiebt, wodurch die Zapfen zunächst
zur Seite gedrängt werden, worauf sie dann in die Schuhsohlenkantenlöcher einschnappen.
Soll die Verbindung gelöst werden, so zieht man die zwei Zapfen mittels des federnden
Umlagebügels zurück.
Die Erfindung ist beispielsweise in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Es bedeuten
Fig. ι eine Seitenansicht der Bindung mit einem Teil des Schuhes und des Skis,
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Grundriß,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, in Richtung der Pfeile an
der Schnittlinie gesehen,
Fig. 4 bis 7 schaubildliche Herstellungen verschiedener Ausführungsformen eines
Schuhbeschlages.
Auf dem Ski 1, zweckmäßig auf dessen Oberseite, sind zwei Führungsbacken 2 von
U-förmigem Querschnitt befestigt (Fig. 3), und zwar je eine an jeder Skiseite. Diese
Führungen werden nach vorn enger (s. Fig. 2), so daß die Sohle 4 des in diese eingeschobenen
Schuhes 3 darin festgeklemmt wird und mit ihren Seitenkanten fest anliegt. Die oberen, nach innen umgebogenen Ränder 5 der
Backen umfassen dabei die etwas vorstehenden Seitenränder der Schuhsohle auf einer
gewissen Länge und sichern die Schuhe vor senkrechter Verschiebung.
Um nun die Sohle in den Backen festzuhalten, sind Zapfen 6 angeordnet, welche von
außen durch die Backen greifen und durch Federwirkung nach innen gepreßt werden (Fig. 2, 3). Der aus der Innenseite der Führungen
herausragende Teil der Zapfen greift
in die Kantenlöcher der Schuhsohle 4 ein, welche zu diesem Zwecke mit Metallbeschlägen 10 versehen ist. Nach Fig. 4 ist dieser
Beschlag, der vorzugsweise U-förmig die Seitenkante der Sohle umfaßt, mit einem Loch 9 in derartiger Lage versehen, daß die
Zapfen 6 ohne weiteres in diese Löcher 9 einschnappen, wenn man den Schuh 3 in die
Führungsbacken 2 schiebt.
Die Zapfen 6 sollen somit nur verhindern, daß der Schuh rückwärts aus den Führungen
hinausgezogen werden kann, wogegen die oberen Ränder 5 der Führungen eine Bewegung
des Schuhes 3 nach aufwärts verhindern. Es ist klar, daß die Löcher 9 und die Zapfen
6 in jeder Höhe am Seitenrande der Schuhsohle 4 angebracht sein können. Nach
Fig. 5 sind die Löcher 9 durch eine offene Kerben an der Oberseite der Sohle 4 bzw.
des Beschlages 10 ersetzt. Nach Fig. 6 ist die Kerbe 12 an der Unterseite angebracht.
Endlich ist nach Fig. 7 das Loch nach oben und unten erweitert, so daß der Beschlag 10
aus zwei getrennten Teilen ioa, io6 mit einem
dazwischenliegenden Schlitz 13 gebildet ist. In diesem" Falle kann der Beschlagteil io"
ganz fortfallen, wenn die Teile derart angepaßt sind, daß der Beschlag io6 sich an den
Zapfen 6 eben vorbeibewegt hat, wenn die schrägen Führungen 2 den Schuh in vorderster
Stellung anhalten.
Die zwei Zapfen 6 sind ferner erfindungsgemäß als Enden eines federnden Metalldrahtbügels
14 ausgeführt, welcher sich vor dem Schuh 3 auf der Oberseite des Skis lose auflegt.
In dieser Stellung liegen die Bügelschenkel unmittelbar vor den Zapfen 6 an
den Auflaufschrägen der Führungen 2 an und werden durch diese und aus dem Grunde,
weil die zwei Bügelschenkel bestrebt sind nach innen zu federn, gegen den Ski niedergedrückt.
Die Auf lauf schrägen 15 sind derart ausgebildet, daß die zwei Bügelschenkel
an ihnen hinaufgleiten und von ihnen entgegen der Federwirkung auseinandergedrängt 4£
werden, wenn der Bügel 14 in die mit gestrichelten Linien in Fig. 1 angedeutete Stellung
gebracht wird. In dieser Stellung greift jeder Bügelschenkel in eine Vertiefung 16 der
Auf lauf schrägen 15 und wird in dieser Stel- 5c
lung infolge der Federwirkung festgehalten, wobei die Zapfen 6 so weit hinausgezogen
sind, daß sie nicht mehr mit der Sohle 4 bzw. dem Beschläge 10 in Eingriff sind. Der
Schuh kann dann wieder aus den Führungsbacken 2 hinausgezogen werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Skibindung, bei welcher zwei am Ski befestigte Backen die Lager für Zapfen bilden, welche von außen durch die Backen hindurch in Schuhsohlenkantenlöcher eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte, mit nach innen umgebogenem Oberrande (5) versehene Ausbildung der Backen als Führung (2) für die Schuhsohle dient und die Eingriffszapfen als Enden (6) eines federnden Umlegebügels (14) ausgebildet sind, der in der Verschlußstellung zweckmäßig vor der Bindung auf der Oberseite des Skis liegt.
- 2. Skibindung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der Führungsbacken (2) Auf lauf schrägen (15) für die Schenkel des hochgeschwungenen Bügels (14) angeordnet sind, durch welche die Bügelzapfen (6) außer Eingriff mit der Schuhsohle gebracht werden.
- 3. Skibindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufschrägen (15) mit Vertiefungen (16) versehen sind, welche Rasten für die Sicherung der Bügelschenkel in ihren Endstellungen bilden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (4)
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|---|---|---|---|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| CH146289A (de) | 1931-04-15 |
| US1868386A (en) | 1932-07-19 |
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