DE525046C - Erkennungsschild fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Erkennungsschild fuer Kraftfahrzeuge

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DE525046C
DE525046C DER76480D DER0076480D DE525046C DE 525046 C DE525046 C DE 525046C DE R76480 D DER76480 D DE R76480D DE R0076480 D DER0076480 D DE R0076480D DE 525046 C DE525046 C DE 525046C
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reflector
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
    • G09F13/14Arrangements of reflectors therein

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Erkennungsschilder für Kraftfahrzeuge, die von hinten beleuchtet werden. Es sind bereits Erkennungsschilder dieser Art bekannt, deren Kennzeichen in schwarzer Balkenschrift mit Lochungen für den Lichtaustritt aus einem dahinterliegenden Gehäuse versehen sind. Bei diesen Schildern ist vor der Lichtquelle eine Mattscheibe angeordnet, die das Licht gleichmäßig auf die Durchbrechungen verteilen soll. Da die Mattscheibe dicht hinter den Durchbrechungen liegt, wird sie durch das von außen einfallende Tageslicht aufgehellt. Am Tage ist also eine schwarze Balkenschiift mit weißen bzw. grauen Unterbrechungen zu sehen, welche die Schrift schon aus geringer Entfernung schwer erkennbar machen.
Um zu erreichen, daß die Balkenschrift am Tage ohne helle Unterbrechungen erscheint, wird der Erfindung gemäß die Biegung des Reflektors so gewählt, daß sie eine von außen erkennbare Aufhellung des Reflektors durch das durch die im Verhältnis zur Balkenschrift kleinen Lochungen eintretende Tageslicht verhindert.
Schon aus einer Entfernung von einigen Metern sind die Lochungen als solche nicht mehr zu erkennen, weil sie schwarz wirken. Infolgedessen ist am Tage eine gleichmäßig schwarze Balkenschrift zu sehen, die naturgemäß besser zu erkennen ist als eine Schrift, die helle Unterbrechungen aufweist.
In der Dunkelheit kann das Licht der in dem Gehäuse liegenden Lampen genügend gleichmäßig aus den Lochungen austreten, die wie kleine Lampen wirken, die den Kennzeichen entsprechend angeordnet sind. Demnach sind auch des Nachts die Kennzeichen aus großen Entfernungen noch gut zu erkennen.
Vorteilhaft steht der mittlere Teil der als Reflektor ausgebildeten Gehäusewand, die bogenförmig an den oberen und unteren Rand des Schildes geführt ist, zu dem Schilde unter einem spitzen Winkel, dessen Scheitellinie über dem oberen Schildrande und parallel zu letzterem liegt. Es entsteht also ein Gehäuse mit einem etwa halbbirnenförmigen Querschnitt bzw. ein Gehäuse mit einem etwa parabolischen Reflektor, der besonders geeignet ist, zu verhindern, daß das von außen eintretende Tageslicht die Lochungen von außen erkennbar aufhellt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt
Abb. ι eine Vorderansicht des zum Teil geöffneten Gehäuses und
Abb. 2 einen Schnitt durch das Gehäuse nach der Linie A-B der Abb. 1.
Das Gehäuse 1 besitzt nach außen abgebogene Ränder 2, deren obere und untere als Führungsschienen für das Schild 3 dienen, dessen obere und untere Ränder U-förmig nach hinten abgebogen sind. Das Schild 3 kann also über das Gehäuse 1 geschoben werden, das dadurch geschlossen wird. Einer oder beide der senkrechten Ränder 2 besitzt ein Loch 4, durch das ebenso wie durch das Loch 5 des Schildes 3 eine Schraube oder ein Bolzen gezogen werden kann, um das unerwünschte Öffnen des Gehäuses
zu verhindern. Auf dem Schilde 3 sind die Kennzeichen 6 in schwarzer Balkenschrift aufgetragen. Die Kennzeichen 6 sind mit Lochungen 7 versehen, durch die das Licht von den Lampen 8 fallen kann. Die Lampen 8 sind am oberen Rande des Gehäuses vorgesehen. Sie sind in U-förmigen Bügeln 9 gelagert, die in einer Schiene 10 verschiebbar angeordnet sind. Die Lampen 8 können somit an die Stellen des Gehäuses geschoben werden, die die beste Verteilung des Lichtes auf alle Lochungen 7 ergeben.
Die Gehäuserückwand ist als Reflektor ausgebildet, und zwar steht der mittlere Teil unter einem spitzen Winkel, dessen Scheitellinie über dem oberen Schildrande und parallel zu letzterem liegt. Der mittlere Teil ist bogenförmig an den oberen und unteren Rand des Schildes 3 geführt. Durch die Anordnung der Lampen 8 im oberen Teile des Gehäuses sind sie vor dem Verschmutzen geschützt, denn der durch die Lochungen 7 eintretende Schmutz muß nach unten fallen, und kann aus den Lochungen 11 am unteren Ende des Gehäuses austreten. Die
«5 Lochungen 11 dürfen natürlich nur so groß sein, daß durch sie keine eine nennenswerte Aufhellung des Gehäuses bewirkende Tageslichtmengen eintreten können.
DurchTden Reflektor wird das Licht der Lampen 8 genügend gleichmäßig durch die Lochungen 7 geworfen, die wie kleine Lampen in der Dunkelheit wirken. Die Lochungen 7 können sich nicht zusetzen, weil sie genügend, groß sind und weil sich etwa festsetzende Schmutzteile an den Lochrändern durch die Erschütterungen des Wagens immer wieder entweder nach innen oder außen abgeworfen werden. Am Tage erscheinen die durchlochten Kennzeichen in gleichmäßig schwarzer Balkenschrift, weil der Reflektor das einfallende Tageslicht nicht wieder zurückwirft, also nicht genügend aufgehellt wird.
Wenn man auf eine völlig schwarze Balkenschrift keinen großen Wert legt, kann man auch die Biegung des Reflektors unendlich machen, d. h. einen ebenen Reflektor verwenden, z. B. die Gehäuserückwand parallel zum Schild anordnen. Auch bei dieser Anordnung wird noch eine ausreichende Verdunklung der Lochungen 7 erzielt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Erkennungsschild für Kraftfahrzeuge, dessen Kennzeichen in schwarzer Balkenschrift mit Lochungen für den Lichtaus- tritt aus einem dahinterliegenden Gehäuse versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegung des Reflektors (z.B. in parabolischer Form) verhindert, daß das durch die im Verhältnis zur Balkenschrift (6) kleinen Lochungen (7) eintretende Tageslicht den Reflektor von außen erkennbar aufhellt.
2. Erkennungsschild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Teil der als Reflektor ausgebildeten Gehäuserückwand, die bogenförmig an den oberen und unteren Teil des Schildes (3) herangeführt ist, zu dem Schilde (3) unter einem spitzen Winkel steht, dessen Scheitellinie über dem oberen Schildrande und parallel zu letzterem liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER76480D 1928-12-02 1928-12-02 Erkennungsschild fuer Kraftfahrzeuge Expired DE525046C (de)

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