DE524959C - Kolbenpumpenantrieb - Google Patents

Kolbenpumpenantrieb

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DE524959C
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piston
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shaft
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/02Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical
    • F04B9/04Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical the means being cams, eccentrics or pin-and-slot mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Kolbenpunipenantrieb Der Antrieb der Kolbenpumpen erfolgt in den weitaus meisten Fällen durch Kurbel-, Ementer- o.dgl. Antriebe. Diese Antriebe erfordern bei großem Hub viel Raum, weil durch die Hublänge der Durchmesser bestimmt "vird, weshalb diese Antriebe in engen Räumen ', Schächten oder Rohren nicht verwandt werden können.
  • Vorliegende Erfindung begegnet diesen übelständen dadurch, daß sie zum Antrieb des Kolbens Kettenräder und endlose Ketten verwendet, die durch ein Kegelradgetriebe der Motorwelle und entsprechende Zahnradübersetzung angetrieben werden, wodurch zwischen dem Motor und dem auf und nieder gehenden Kolben jedes Umkehrgetriebe in Wegfall kommt und die Hublänge ohne Rücksicht auf den Schacht- oder Rohrdurchmesser beliebig lang gewählt werden kann.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Kolbenstange an endlosen Ketten aufgehangen ist, welche über Kettenräder laufen, die durch ein Zahnradgetriebe, welches mit einem Kegelrad der Motorwelle «in stetem Eingriff steht, angetrieben wird, wodurch sich die Kolbenstange zwangsläufig auf und nieder bewegt. Hierbei kann der Antriebsmotor sowohl über als unter oder neben den Kettenrädern angeordnet werden.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht auf das Getriebe von vOrn, , Abb. 2 eine Ansicht auf das Getriebe v#n der Seite, Abb. 3 eine Ansicht auf das Getriebe v#, oben.
  • Der Kolbenpumpenantrieb besteht aus e(14 Gehäuse i, dem Motor 2, der Motorwd> 3 mit dem Kegelrad4, welches in Eingriff mit einem auf der waagerechten Welle 5 sitzenden Kegelrad 6 steht. Auf der Welle 5 sitzt rechts und links dem Kegelrad 6 je ein Kammrad 7, welche in Eingriff mit den Kammrädern 8 stehen, die mit jeeinem vorgelagerten Kettenrad 9 auf den in besonderen senkrechten Tra,-versen oder in der Gehäusewandung angeordneten Wellenenden i o befestigt sind. über diese durch das Zahnradgetriebe in gleiche Drehrichtung versetzte Kettenräder 9 und die in entsprechender Hublänge an. den Traversen oder an der Gehäusewandung i auf den Wellenenden ii befestigten Kettenrädern 12 laufen endlose Gliederketten 13. Diese Glie.-derketten 13 sind durch eine starre Querverbindung 14, an welcher die Kolbenstange 15 beweglicli aufgehangen ist, verbunden. Die Kolbenstange 15 sitzt am anderen Ende mittels des Bolzens 16 am Führungszylinder 17. Dieser Führungszylinder 17 hat oben zwei Führungsrollen 18, die zwischen Führungen ig U -t die "eführt werden, und tritt unten durcl Stopfbuchse 2o aus dem Gehäuse i heraus. Am unteren Ende des Zylinders 17 ist die Pumpenkolbenstange 21 befestigt, an deren Ende der Pumpenkolben im Pumpenzylinder sitzt. Bei Rohrbrunnenpumpen ist an der StopfbUCIISe 2o das Pumpenrohr 22 mit Austritt 23 angeschlossen, während bei Schachto. dgl. Pumpen die Kolbenstange -- i frei nach dem Pumpenzylinder 22 geführt wird. Um einen geräuschlosen Gang zu erzielen, kann. das Gehäuse i, in dem sich das Getriebe b2-findet, mit öl oder Fett gefüllt werden, weshalb der Führungszylinder 17 gegen das Gehäuse hin durch eine Stopfbucbse abgedichtet ist. Statt Zahnradantrieb kann auch Friktionsräder- oder Schneckenantrieb vorgesehen werden.
  • Die Wirkungsweise ist folgende-Der Motor 2 dreht mittels der Welle 3 das Kegelrad 4 und setzt damit das Kegelrad 6 von der Welle 5 in Umdrehung und damit die Kammräder# und 8, wodurch die Kettenräder 9 und die endlosen Ketten 13 ohne jede Umsteuerung in fortlaufende Vorwärtsbewe# ZD gung versetzt werden. Hierdurch wird die an den Gliederketten 13 befestigte Kolbenstange 15 auf und nieder bewegt, und zwar befinden sich die Gliederketten im fortlaufenden Anzu- und wird. die Niedergangswirkung außerde m noch durch das Gestängegewicht unterstützt.
  • l## Der Vorteil des Kolbenpumpenantriebs liegt darin, daß keine Umsteuerung erforderlich wird, daß die Hublänge nicht abhängig ist I vom Durchmesser des Rohrschachtes oder Raumes, sondern die Hublänge beliebig ge. t> e# b wählt werden kann ohne Vergrößerung des Rohrdurchmessers durch VersetzungoderAuseinanderziehung der Kettenräderpaareg und 12 und entsprechende Verlängerung und Verkürzung der Gliederketten 13. Das Pumpen-,getriebe ist weiter billi 'g herstellbar und unterliegt nur ganz geringem Verschleiß. Der Antriebsmotor kann ferner sowohl oben als auch unten bzw. seitlich zur Aufstellung kommen, I entsprechend dem vorhandenen Platz und 2iitsprechend dem VerwendungszweckderPumpe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenpunipenan-Lrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (15) all endlosen Gliederketten (13) aufgehangen ist, welche über Kettenräderpaare (9, 12) laufen, die, durch ein Zahnradgetriebe (6,7,8), welches mit einem Kegelrad (4') der Motorwelle (3) in stetem Eingriff steht, angetrieben, die Kolbenstange (15) zwangsläufig auf und nieder bewegen. I
DE1930524959D 1930-08-28 1930-08-28 Kolbenpumpenantrieb Expired DE524959C (de)

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