DE524307C - Tuerschloss mit Kombinationseingerichte - Google Patents

Tuerschloss mit Kombinationseingerichte

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DE524307C
DE524307C DEB138128D DEB0138128D DE524307C DE 524307 C DE524307 C DE 524307C DE B138128 D DEB138128 D DE B138128D DE B0138128 D DEB0138128 D DE B0138128D DE 524307 C DE524307 C DE 524307C
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lever
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/02Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Türschloß mit Kombinationseingerichte, bei dem die auf getrennten Achsen sitzenden, mittels Verzahnung ineinandergreifenden Einstell- und Sperrscheiben aus ihrem Eingriff lösbar sind.
Die Erfindung besteht darin, daß der mit den Scheiben zusammenwirkende, d. h. in deren Einschnitte eingreifende Fallenhebel mit einem an ihm angelenkten Finger einen ίο hinter einem festen Sperrnocken verankerten, auf der verschiebbaren Achse der Stellscheiben sitzenden, federbelasteten Stoßhebel aus dem Bereich des Sperrnockens bringt, worauf der Stoßhebel einen Stützhebel, der die federnde Fallensperrung in ihrem Eingriff mit der Falle zu halten hat, aus dem Bereich der Stützwirkung drängt. Weiterhin wird nach der Erfindung durch abwechselnde Rechts- und Linksdrehung eines zwischen der Fallensperrumg und dem Stoßhebel liegenden Daumens der Stoßhebel in die Bereitschaftsstellung und die Fallensperrung in ihre wirksame Lage zurückgeführt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- »5 beispiel der Erfindung in vier Abbildungen dargestellt, es zeigt
Abb. ι die Außenansicht des Schlosses an einer Tür,
Abb. 2 das Schloßinnere, in abgeschlossenem Zustand,
Abb. 3 eine Rückansicht des Schlosses,
Abb. 4 die Offenstellung des Schlosses.
An der Tür T ist von außen oder innen sichtbar die Türklinke K, eine zum Einstellen an Zeigern Z, Z1 dienende Zahlenscheibe N sowie ein Drehgriff D für einen einzelne Schloßteile in ihre Ruhe- bzw. Bereitschaftsstellung zurückführenden Daumen sichtbar. Auf der im Gehäuse α (Abb. 3) drehbaren Achse α1 ist die Klinke if sowie eine mit zwei Armen b1, b2 versehene Nuß b angeordnet, welche mit dem Arm b1 die Falle c und mit dem Arm b2 einen Hebel e bewegt, der gelenkig an dem mit Sperrnase/2 versehenen und um die Achse/1 drehbaren Stellhebel / bei d verbunden ist. An einer anderen Stelle des Hebels / ist mittels einer Niete g1 ein Druckfinger g angeschlossen, der gegen einen quer dazu laufenden Stoßhebel I wirken kann. Der letztere ist mit einer nach oben vorspringenden Nase/1, einer nach unten zeigenden Nase I2 und einem vorderen Ansatz Is versehen. Der Stoßhebel / steht hierbei unter dem Einfluß einer Feder 0 und ist mit seiner Querachse y, auf welcher auch gleichzeitig die Zeiger Z, Z1 und die Einstellscheiben h sitzen, in einem Schlitze p der Gehäusewände verschiebbar; der mittels des Drehgriffes D verstellbare Daumen R kann sowohl die Nase I1 des Stoßhebels / als auch eine um einen Drehbolzen ν bewegliche Fallensperrung t beeinflussen. Die letztere hat einen nach unten zeigenden Anschlag t1, der dm Bereich eines um den Bolzen ζ kippbaren Hebels j liegt und unter der Einwirkung einer Blattfeder r steht. Die Falle c ist bei c1 abgesetzt, in Führungszapfen c2 geführt und mit einer nach unten in den Be-
reich des Nockens b1 vorspringenden Nase c3 versehen, sie steht unter dem Druck der Feder m. An der Fallensperrung t ist eine Feder u befestigt, die dieselbe nach unten zieht, wenn dies der Stützhebel s zuläßt (Abb. 4.). Die Einstellung der verschiedenen und beliebigen Zahlen wird mittels der Zeiger Z, Z1 bewerkstelligt, welche die Zahnräder h, h1 verdrehen; die Sperräder i, k sind mit Schlitzen 61 ausgestattet, in welche nach richtiger Einstellung der Sperräder die Sperrnase Z2 einteilt.
Die Wirkungsweise dieses Schlosses ist somit folgende:
Wenn das Schloß, wie in Abb. 2 dargestellt, geschlossen ist und in die Offenlage nach Abb. 4 gebracht werden soll, so muß mittels der Zeiger Z, Z1 diejenige Zahl auf der Nummernscheibe N eingestellt werden, mit
eo der zuvor das Schloß geschlossen wurde. Im vorliegenden Beispiel ist dies die Zahl 445 (s.Abb. 1).
Der Zeiger Z nimmt ein Zahnrad h1, der Zeiger Z1-ein Zahnrad h mit, beide Zahnräder drehen dabei die mit ihnen im Eingriff stehenden Sperräder i, k. Will man also das Schloß öffnen, so stellt man bei vorliegendem Beispiel mittels der beiden Zeiger die Zahl 445 ein, wodurch die beiden Schlitze 6" der Räder i, k in Deckung und außerdem nach unten gegen die Nase/2 des Hebels / kommen. Bewegt man nun den Hebel/ mittels des Nußarmes b~ und des Zwischenhebels e in der Pfeilrichtung (Abb. 2) entgegen der Wirkung der Feder q, so wird der Hebel g in der Pfeilrichtung nach oben verschoben, nachdem der Daumen R zuvor seitlich um 900 abgekippt wurde (Stellung nach Abb. 4); dadurch wind der Hebel / nach oben geschwenkt, so daß er unter der Einwirkung der Feder 0 im Schlitze ρ mit seiner Nase I2 über das Hindernis η hinweggleitet und hierbei den Hebel s entgegen der Wirkung der etwas schwächeren Feder r nach der Seite drängt, wodurch die Unterstützung der Zuhaltung t, die bisher den Hauptriegel c gesperrt hat, aufhört, d. h. die Zuhaltung t durch die Einwirkung der Feder 11 nach unten gezogen wird. In dieser Stellung (Abb. 4) kann durch Niederdrücken der Klinke K die Tür geöffnet werden. Anstatt des Daumens R könnte auch ein Stecker mit besonderer Bartform gewählt werden, wodurch eine weitere Sicherheit erreicht würde. Das Schließen des Schlosses geschieht in der Weise, daß man wieder den Drücker k nach oben drückt, wobei durch den Zahn 2 über den Hebel e der Fallenhebel / nach oben bewegt wird, und der Ansatz /2 in die Schlitzet eintritt. Dabei wird auch der Stoßhebel I mittels des Fingers g von dem festen Sperrnocken η abgehoben, so daß durch gleichzeitiges Rechtsdrücken des Daumens R die Zahnscheiben in Eingriff kommen und der Ansatz P seine Sperrstellung vor η wieder einnimmt. Durch Drehen des Daumens R in anderer Richtung wird die Fallensperrung t in die Schließlage gebracht und der Hebel s geht selbsttätig durch Wirkung der Feder r in seine Stützstellung. Dadurch, daß der Stoßhebel I vor seiner Rückführung durch den Daumen R von dem Finger g angehoben wird, ist die Gewähr gegeben, daß die beiden Schlitze S in Deckung der Sperräder bleiben und die letzteren sich nicht verstellen können, so daß das Schloß,das nächste Mal mit der Zahl geöffnet werden kann, die die Zeigers1 auf der Zahlenscheibe N beim Schließvorgang angegeben haben. Will man nun das Schloß das nächste Mal mit irgendeiner anderen Zahl öffnen, also z. B. mit 283, so wird der Zeiger Z1 auf 28, der Zeiger Z auf 3 eingestellt, was aber geschehen muß, solange die Räder h, A1 und i, k außer Eingriff sind.

Claims (2)

Patentansprüche: 8S
1. Türschloß mit Kombinationseingerichte, dessen auf getrennten Achsen sitzende, mittels Verzahnung ineinandergreifende Einstell- und Sperr scheiben aus ihrem Eingriff lösbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Hochheben des Türdrückers nach Einordnung der Sperrscheiben mit einem Ansatz (/2) in die Schlitze (S) der letzteren eingreifende Fallenhebel (/) mittels eines an ihm angelenkten Fingers (g) einen hinter einem festen Sperrnocken (n) verankerten, auf der verschiebbaren Achse der Einstellscheiben sitzenden federbelasteten Stoß- ιοί hebel (I) aus dem Bereich des Sperrnokkens bringt, worauf der Stoßhebel einen die federnde Fallensperrung (i) in ihrem Eingriff mit der Falle festhaltenden Stützhebel (s) aus dem Bereich der Stützwir- 10; kung drängt.
2. Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch aufeinanderfolgende Links- und Rechtsdrehung eines zwischen der Fallensperrung (/) und dem ii Stoßhebel liegenden Daumens (R) der Stoßhebel (/) in die Bereitschaftsstellung und die Fallensperrung in ihre wirksame Lage zurückgeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB138128D 1928-06-26 1928-06-26 Tuerschloss mit Kombinationseingerichte Expired DE524307C (de)

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