DE523747C - Ziegelstreichtisch - Google Patents

Ziegelstreichtisch

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DE523747C
DE523747C DE1930523747D DE523747DD DE523747C DE 523747 C DE523747 C DE 523747C DE 1930523747 D DE1930523747 D DE 1930523747D DE 523747D D DE523747D D DE 523747DD DE 523747 C DE523747 C DE 523747C
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DE
Germany
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strings
clay
brick
painting
side walls
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DE1930523747D
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THEODOR DYDRINSKI
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THEODOR DYDRINSKI
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/29Producing shaped prefabricated articles from the material by profiling or strickling the material in open moulds or on moulding surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

  • Ziegelstreichtisch In der Ziegelindustrie für Handstiichziegel werden sogenannte Streichtische, d. h. auf Schienen bewegliche Loren mit einer hölzernen Plattform verwendet, welche den vom Tonschneider gekneteten Ton über Gleise und Drehscheiben auf die Streichplätze bringen, wo er mit Hilfe von Formen durch Streicher zu Steinen geformt wird. Der bisher übliche Streichtisch hat eine festverlegte Holzplatte, auf welche der streichfertige Ton für etwa 5oo bis boo Steine geladen wird. Zwei Streicher an jedem Tisch haben nun die Steine zu streichen, d. h. den Ton in die Form zu schlagen, abzustreichen und zu entforinen. Nach Abstrich der vorderen Hälfte des Formgutes müssen die vorn stehenden Streicher den auf dem Streichtisch weiter hinten liegenden Ton mit Mühe und Zeitverlust zu sich heranholen, oder die sogenannten Wagenschieber, welche die Streichtische heranbringen, müssen den Ton auf dem Streichtische von hinten nach vorn heranschlagen, was viel Zeitverlust und Kraftanstrengung erfordert.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß der mit streichfähigem Ton beladene, zunächst außerhalb des handlichen Zugriffes des oder der Streicher liegende hintere Teil des Streichtisches nach Verbrauch des handgerecht gelegenen Teiles des Streichgutes in den Handbereich der Streicher beweglich ist.
  • In besonders zweckmäßigerWeisewird dies dadurch erzielt, daß der Tisch in zwei Teile unterteilt ist, deren hinterer nach vorn verschiebbar oder verfahrbar ist.
  • Der Vorgang ist dabei folgender.
  • Der vollbeladene Streichtisch wird von den Streichern, soweit sie den Ton bequem langen können, das ist bis etwa zur Mitte der Tischplatte, abgestrichen. Der zweite, bewegliche Teil der Platte wird sodann mit der darauf ruhenden zweiten Hälfte des Tons über die vordere, jetzt leere Hälfte der Platte nach vorn gerollt. Versuche haben ergeben, daß dieser Vorgang mit Leichtigkeit und ohne merklichen Zeitverlust zu bewerkstelligen ist. Die Streicher haben dann wieder den Ton dicht bei der Hand, ohne daß durch dessen Heranbringen für sie selbst oder den Wagenschieber irgendein merklicher Zeitverlust entstanden ist.
  • Die auf diese Weise erzielten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß der Wagenschieber, der den Ton sonst heranschlägt, in der Zeit, welche er zum Heranschlagen nötig hatte, jetzt schon den nächsten vollen Tisch heranholen kann, so daß z. B. jetzt ein Wagenschieber für nahe Plätze zwei Streichtische bedienen kann, während vordem ein Wagenschieber mit der Bedienung eines Streichtisches reichlich zu tun hatte. Für weitere Plätze mußten sogar zwei Wagenschieber für einen Tisch gestellt werden, oder die Streicher mußten sich den hinten auf dem Tisch lagernden Ton selbst heranschlagen, wodurch ihre Leistung herabgemindert wurde.
  • Die Erfindunist also für Handstrichk> ziegeleien von großem Vorteil, da nicht bloß Arbeitskräfte gespart werden, sondern auch die Produktion bei stetiger Arbeit der Streicher um mindestens io°io gesteigert wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch därgestellt.
  • Abb. i ist der Grundriß eines erfindungsgemäß unterteilten Ziegelstreichtisches, Abb. 2 ein Aufriß im Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i und Abb. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i.
  • Abb.4, 5 und 6 sind schematische Darstellungen des Arbeitsvorganges.
  • Der Ziegelstreichtisch besteht aus einem Untergestell io mit Rädern ii, die auf Schienen 12 laufen, um den gekneteten Ton vom Tonabschneider zu den Streichplätzen zu bringen. Auf das Untergestell ist der hölzerne Streichtisch aufgesetzt, der die Grundplatte 13, die Seitenwände 14, die Rückwand 15 und Vorderwand 16 aufweist. An der Rückwand 15 befindet sich ,ein Griff 17 zum Schieben des Streichtischwagens. Die Grundplatte 13 erstreckt sich von vorn bis über die Mitte des Streichtisches und ist mit zwei seitlichen Winkelschienen 18, die an den Seitenwänden 14 anliegen, und mit einer mittleren Flachschiene i9 versehen, die in die Mitte der Grundplatte 13 eingelassen ist. Diese Schienen 18 und i9 dienen als harte Unterlage für die unter dem beweglichen Teil angebrachten vordersten, kleinen Rollen 2o und erleichtern somit das Vorwärtsrollen des hinteren Teiles. An der Rückwand befindet sich noch eine Bodenplatte 21. Zur Verbindung von Rückwand und Seitenwänden dienen Verbindungsteile 22.
  • In dem Streichtisch ist der hintere Teil verschiebbar oder verfahrbar gelagert. Er besteht ebenfalls aus einer Bodenplatte 23, Seitenwänden 24 und Rückenwand 25, wobei die Seitenwände und Rückwand wiederum durch Verbindungsteile 26 zusammengehalten werden. Dieser hintere Teil des Streichtisches ist in Richtung des Pfeiles a nach vorn und selbstverständlich wieder in die Ausgangslage zurück verschiebbar.
  • Hierzu dienen seitliche und untere Führungen (Abb.3). Zur seitlichen Führung sind beim verschiebbaren Teil in Aussparungen 28 der Seitenwände 24 Führungsrollen 27 gelagert, die mit den Seitenwänden 14 des festen Streichtisches in Berührung stehen. Damit nun kein Ton auf diese Rollen fällt, was auf die Führung störend wirken würde, sind die Seitenwände 24 des hinteren Teiles innen mit Blech 2g beschlagen, das oben umgebogen ist und so bis über die Seitenwände 14 des festen Teiles reicht. Zur unteren Führung sind außer den im beweglichen Teil gelagerten vordersten Rollen 2o auf Balken 3o des Tisches Führungsrollen 31 gelagert. Diese Rollen 31 sind auf Wellen 32 aufgesetzt, die sich in auf dem Balken 3o befestigten Lagern 33 zu drehen vermögen. Die Rollen wirken mit Führungsnuten 3.-1. (Abb. 3) unten an der Bodenplatte 23 des verschiebbaren Teiles zusammen. Beim Vorschieben des hinteren Teiles bewegt sich dieser mit seinen vordersten kleinen Führungsrollen 2o auf den Flach- und Winkelschienen i8 und i9, durch deren harte Unterlage ein leichtes Rollen gesichert ist. Die verschiebbare Platte liegt um einige Millimeter höher als die vordere Platte. Die Bodenplatte 23 ist am Vorderende bei 35 abgeschrägt, so daß ein leichtes Verschieben stattfinden kann, falls auch noch etwas Ton auf der Vorderplatte liegen sollte. Zur Begrenzung des Vorschubes ist eine Anschlagstange 36 in den Seitenwänden 14 des Tisches befestigt.
  • Die Führung des hinteren Teiles kann auch auf andere Art ausgeführt werden; so kann die verschiebbare Platte z. B. auf Kugellagern laufen oder durch Spindeln oder Zahnstangen verschoben werden.
  • Die Arbeitsweise bei Anwendung der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Die Tischplatte wird beim Tonschneider mit dem gekneteten Ton beladen und zu den Streichplätzen hingefahren, wo der Ton mittels Formen zu Steinen geformt wird. An jedem Tisch arbeiten gewöhnlich zwei Streicher, die vor dem Streichtisch stehen. Während es früher viel Arbeit und Zeitverlust ergab, die hintere Tonschicht, wenn der Ton vorn aufgebraucht war, nach vorn zu schaffen, so daß die Streicher ihn erreichen konnten, liegt bei dem Erfindungsgegenstand die zweite Tonhälfte auf der verschiebbaren Platte, die sich in ihrer hinteren Lage befindet. Nach Abstreichung des dem Stand der Streicher naheliegenden ersten Teils des Tons, der bis zum beweglichen Teil der Tischplatte reicht, wird diese Platte einfach nach vorn bewegt, so daß die Streicher den Ton bequem von ihr abnehmen und verarbeiten können (Abb. 6). Wie schon oben erwähnt, wird dadurch viel Zeit und Arbeit wie auch Arbeitskräfte erspart, da früher die Wagenschieber den Ton von der hinteren nach der vorderen Seite des Tisches heranschlagen mußten.
  • Ein weiterer Vorteil liegt in der leichten Abnahmefähigkeit des beweglichen Tischteiles bei Unsauberkeit und' Reparaturen. In solchen Fällen braucht dieser Teil nur abgehoben zu werden, so daß die Barunterliegenden Teile leicht zugänglich sind.
  • Es versteht sich, daß die Erfindung einer weiten Abwandlung fähig ist, so könnte statt des verschiebbaren Teils z. D. eine Drehplattr oder Kippteile o. dgl. verwendet werden, womit natürlich auch alle zuvor aufgezählten Vorteile erreicht werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ziegelstreichtisch, dadurch gekennzeichnet, daß der mit streichfähigem Ton beladene, zunächst außerhalb des handlichen Zugriffes des oder der Streicher liegende hintere Teil des Streichtisches nach Verbrauch des handgerecht gelegenen Teiles des Streichgutes in den Handbereich der Streicher beweglich ist.
  2. 2. Ziegelstreichtisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch in zwei Teile unterteilt ist, deren hinterer nach vorn verschiebbar oder vierfahrbar ist.
DE1930523747D 1930-02-12 1930-02-12 Ziegelstreichtisch Expired DE523747C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE523747T 1930-02-12

Publications (1)

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DE523747C true DE523747C (de) 1931-04-27

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ID=6552054

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930523747D Expired DE523747C (de) 1930-02-12 1930-02-12 Ziegelstreichtisch

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