DE523364C - Schienenschleifmaschine mit selbsttaetiger Umsteuerung der Schleifscheibenwelle - Google Patents

Schienenschleifmaschine mit selbsttaetiger Umsteuerung der Schleifscheibenwelle

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DE523364C
DE523364C DER75679D DER0075679D DE523364C DE 523364 C DE523364 C DE 523364C DE R75679 D DER75679 D DE R75679D DE R0075679 D DER0075679 D DE R0075679D DE 523364 C DE523364 C DE 523364C
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Germany
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shaft
grinding wheel
rail
grinding
machine
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B31/00Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
    • E01B31/02Working rail or other metal track components on the spot
    • E01B31/12Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails
    • E01B31/17Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails by grinding

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Schienenschleifmaschine mit selbsttätiger Umsteuerung der Schleifscheibenwelle Die Erfindung betrifft Schienenschleifmaschinen, deren Schleifscheibenwelle außerachsig zur Motorwelle angeordnet und in der Schienenrichtung über der zu schleifenden Stelle durch eine selbsttätige Umsteuerungskupplung hin und her bewegbar ist.
  • Sämtliche bisher bekannten Maschinen dieser Art hatten den Nachteil aufzuweisen, daß ein selbsttätig in der Höhenrichtung arbeitender Vorschub der Schleifscheibe fehlte, der entsprechend der Spanabhebung und Abnutzung der Schleifscheibe diese stetig abwärts bewegt. Diese Einstellungen konnten bis heute nur mit Handrädern bewirkt werden.
  • Um diesen Übelstand zu beseitigen, ist gemäß der Erfindung das den Motor fest umschließende Gehäuse auf der zur Schienenrichtung im Maschinengestell gelagerten senkrechten Welle vierschwenkbar angeordnet und mit einem seitlichen Zahnbogen ausgestattet, in den eine Schnecke eingreift, die durch ein auf der Schneckenwelle sitzendes gezahntes Rad und einen hier eingreifenden, auf der gleichen Seite liegenden, die Bahnlänge begrenzenden Anschlag absatzweise gedreht wird, wodurch die in einem festen Ansatz des Gehäuses gelagerte Schleifwelle den Vorschub der Schleifscheibe entsprechend der Spanabhebung und der Abnutzung der Schleifscheibe selbsttätig regelt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in Verbindung mit einer an sich bekannt ausgebildeten Schleifmaschine eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar in einer Seitenansicht (Abb. r), in einer Vorderansicht (Abb.2), in Draufsicht (Abb. 3) und in einem Querschnitt I-I der Abb. 2 (Abb. 4). Abb. 5 ist eine Einzelheit.
  • Der Motor M ist von einem Gehäuse d fest umschlossen, das im Maschinengestell d gelagert ist und an dem dieses Gestell überragenden Ende einen Ansatz d- trägt. Die Motorwelle f ist in diesen Ansatz vorgeführt und trägt hier ein Zahnrad, das in das Triebrad der am freien Ende des Ansatzes d' angeordneten Schleifscheibenwelle b eingreift. Die an diese Welle b auswechselbar ansetzbare Schleifscheibc c ist somit außerachsig zur Motorwelle f angeordnet, so daß bei Drehung des Motorgehäuses a im Sinne des Uhrzeigers sich die Schleifscheibe c senkt (Abb. 4). Diese Bewegung wird als Höhenvorschub der Schleifscheibe nutzbar gemacht. Zu diesem Zweck trägt das Motorgehäuse a einen seitlichen Zahnbogen s, in das ein Schneckenrad r eingreift, dessen Welle q am festen Maschinengestell d gelagert ist. Oben trägt die Schneckenwelle q ein Handrad z' und unten ein gezahntes Rad t, das beim Auftreffen auf einen auf der gleichen Seite liegenden, die Bewegung des Maschinengestelles d begrenzenden, an sich bekannten Anschlag .,r absatzweise gedreht wird (Abb. 5). Hierbei schaltet das Schneckenrad r das Motorgehäuse a vor, wobei sich dann der Ansatz d' mit der Schleifscheibe c um den erforderlichen Betrag senkt. Die Höheneinstellung der Schleifscheibe c kann z. B. bei Inbetriebsetzung der Maschine in an sich bekannter Weise mit dem an der Schneckenwelle q sitzenden Handrad z' bewirkt werden.
  • Obwohl der Höhenvorschub der Schleifscheibe c wie auch die Umlaufgeschwindigkeit des Motors a bzw. der Schleifscheibe c stets gleichbleibend sind, so regelt sich doch das richtige oder annähernd richtige Arbeitsverhältnis zwischen Höhenvorschub und Schnittgeschwindigkeit der Schleifscheibe ganz selbsttätig, da der Schaltweg am Umfang des Motorgehäuses sich, in der Projektion zunehmend, und zwar parallel laufend, mit der Verringerung des Schleifscheibenumfanges verkleinert, bis die Schleifwelle b den tiefsten Stand und damit die Abnutzungsgrenze der Schleifscheibe c erreicht hat.
  • Das Maschinengestell d ist auf einem Maschinenbett e in an sich bekannter Weise in Längsrichtung der zu schleifenden Schiene verschiebbar gelagert. Die Motorwelle f ist im Maschinengestell d bei f' und in dem das Wendegetriebe aufnehmenden Gestenansatz d2 bei f= gelagert. Zwischen diesen Lagern ist auf der Motorwelle fein Schneckenrad g gleitend befestigt, welches in ein auf der Welle h beweglich gelagertes Schneckenrad i eingreift. Auf der Welle h ist ferner ein Kegelrad k befestigt, welches in ein auf der Welle L sitzendes, durch Kupplung st wechselseitig verbundenes Kegelräderpaar in eingreift. Die Welle L trägt an ihrem entgegengesetzten Ende ein Zahnritzel o, welches in eine im Maschinenbett e befestigte Zahnstange p eingreift und durch am Maschinenbett angebrachte Anschläge x bewirkte Umsteuerung und abwechselnd Rechts- und Linksdrehung das Maschinengehäuse hin und her bewegt.
  • Auf der Schneckenwelle h ist ferner noch oberhalb der mit dem Schneckenrad i aus einem Stück bestehenden, über das Wellenlager hinaus vorstehenden und mit Ausklinkungen versehenen Lagerbüchse des Schnekkenrades i ein mit Zapfen versehener, auf der Welle k verschiebbar befestigter Mitnehmerring angebracht. Wird dieser Ring mit seinem Zapfen in die Ausklinkungen der Lagerbüchse des Schneckenrades i eingerückt, so ist das Schneckenrad i mit der Welle h festgekuppelt und bewirkt alsdann in Verbindung mit dem Wendegetriebe das Hinundherbewegen des Maschinengehäuses d auf dein Maschinenbett e.
  • In manchen Fällen ist es jedoch auch erforderlich bzw. erwünscht, diese Bewegung des Maschinengehäuses d bzw. der Schleifscheibe c mit der Hand zu betätigen, zu welchem Zweck der Mitnehmerring aus seiner Eingriffsstellung herausgezogen wird, und die Schaltung kann alsdann unter Ausschaltung des Selbstganges mit dem Handrad z bewirkt werden.
  • Die Maschine wird in ihrer Arbeitsstellung zweckmäßig durch bekannte elektromagnetische oder mechanische Aufspannvorrichtungen an der Fahrschiene aufgespannt oder auch zum bequemeren Fortbewegen auf einem besonderen Fahrgestell aufmontiert.
  • Die seitliche Bewegung des Maschinengehäuses d kann in bekannter Weise wie folgt bewirkt werden. Zwischen dem Lager f' und dem Motorgehäuse a ist eine Schraubenspindel u abgeflanscht, welche um eine am Maschinengestell d drehbar gelagerte Gewindebüchse v mit der Gegenmutter w eingreift. Durch Drehung dieser Gewindebüchse kann das Motorgehäuse a in der Achsenrichtung vor- oder rückwärts bewegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Schienenschleifmaschine mit in der Schienenrichtung über der zu schleifenden Stelle durch eine selbsttätige Umsteuerungskupplung hin und her bewegbarer, zur Motorwelle außerachsiger Schleifscheibenwelle, dadurch gekennzeichnet, daß das den Motor fest umschließende Gehäuse (a) auf der zur Schienenrichtung im Maschinengestell (d) gelagerten senkrechten Motorwelle (f) verschwenkbar ist und einen seitlichen Zahnbogen (s) trägt, in, den eine Schnecke (z-) eingreift, die durch ein auf der Schneckenwelle (q) sitzendes, auf den auf der gleichen Seite liegenden, die Bahnlänge begrenzenden Anschlag (x) treffendes gezahntes Rad (t) absatzweise gedreht wird und dadurch die in einem festen Ansatz (dl) des Gehäuses (d) gelagerte Schleifscheibenwelle (b) der Spanabhebung und Schleifscheibenabnutzung entsprechend vorschiebt.
DER75679D 1928-09-11 1928-09-11 Schienenschleifmaschine mit selbsttaetiger Umsteuerung der Schleifscheibenwelle Expired DE523364C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4249346A (en) * 1977-02-21 1981-02-10 Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft M.B.H. Mobile rail grinding machine and method

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US4249346A (en) * 1977-02-21 1981-02-10 Franz Plasser Bahnbaumaschinen-Industriegesellschaft M.B.H. Mobile rail grinding machine and method

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