DE327486C - Vorrichtung zum Ausfraesen der Glimmernuten von elektrischen Kollektormaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Ausfraesen der Glimmernuten von elektrischen KollektormaschinenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R43/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
- H01R43/14—Maintenance of current collectors, e.g. reshaping of brushes, cleaning of commutators
Landscapes
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description
Es ist bekannt, daß die Kollektoren von elektrischen Maschinen von Zeit zu Zeit abgedreht
werden müssen. An das Abdrehen der Kupferflächen muß sich eine Ausarbeitung der Glimmernuten schließen, damit ein Funkenziehen
an diesen Stellen nicht stattfinden kann. Dieses Ausarbeiten der Glimmernuten ist eine
zeitraubende und umständliche Arbeit, besonders wenn sie, wie es früher geschah, von
ίο Hand bewirkt wird. Man hat deshalb vielfach
Versuche gemacht, diese Arbeit auf maschinellem Wege zu erledigen. Zu diesem Zweck verwendet man meistens kleine Fräser
oder Hobelmesser, die in achsialer Richtung über die Umfläche des Kollektors geführt
werden und eine der Nuten nach der anderen ausarbeiten. Die bisher vorgeschlagenen derartigen
Maschinen sind umständlich, platzraubend und teuer. Sie werden meist, wenn sie
klein sind, an dem Kollektor angeschraubt oder angeklemmt und müssen dann nach der
Ausarbeitung einiger oder weniger Nuten von neuem eingestellt werden, oder es sind große
und kostspielige Vorrichtungen notwendig, In welche der Kollektor eingespannt wird. Das
Drehen des Kollektors zum Zweck der Einstellung einer neuen Nut in die Bahn des
Fräsers oder Hobels muß dann von Hand erfolgen und erfordert eine jedesmalige, schwierige
Einstellung.
Im Gegensatz hierzu geht die Erfindung von anderen Gesichtspunkten aus. Der Kollektor
muß zum Abdrehen der Kupferfläche zwischen die Spitzen einer Drehbank üblicher Art
eingespannt werden. Nach der Erfindung erfolgt nun die Ausarbeitung der Glimmernuten
in dieser Lage des Kollektors auf der Drehbank, indem eine kleine und einfache Vorrichtung
an dem Support der Drehbank befestigt wird. Die Ausarbeitung der Nuten geschieht hierbei mittels eines kleinen, auf dem
Support befestigten Fräsers, der in der üblichen Weise mittels der Leitspindel hin und
her bewegt wird. Die drehende Fortschaltung des Kollektors wird durch eine einfache mit
dem Support verbundenen Schaltvorrichtung bewirkt.
Diese Schaltvorrichtung besteht aus einem einstellbaren mit dem Drehbanksupport verbundenen Keil, der eine Schaltklinke, die
an einem schweren, auf der Werkstückachse schwenkbaren Hebel f angelenkt ist und in
ein an dem Werkstück befestigtes Schaltrad greift, beim Fräserrückgang anhebt und beim
Gangwechsel wieder fallen läßt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt;
es zeigen Fig. 1 eine mit der neuen Vorrichtung ausgerüstete Drehbank von der Seite,
Fig. 2 im teilweisen Schnitt von vorn.
Der Fräser α wird durch den 'Elektromotor b,
welcher auch als Drehbankschleifmotor verwendet werden kann, mittels Riemen angetrieben.
Beim Ausfräsen einer Nut, was durch Drehen an dem Drehbank-Leitspindelhandrad bis zum Anliegen an den Stellring h geschieht,
gibt der mittels Stangenschloß c an dem Drehbanksupport
befestigte Steuerkeil d die Sperrklinke e frei, welche durch das Gewicht des
Schwinghebels f entsprechend der Anzugshöhe des Keils nach unten sinkt und in den
nächsten Zahn des auf dem Anker aufgekeilten
Schaltrades g einklinkt. Die beiden Stellringe h und h1 auf der Transportwelle der Drehbank
begrenzen den Gang des Fräsers nach beiden Seiten. Beim Rückgang wird der Fräser soweit herausgeschaltet, daß sich der Kollektor
um eine Zahn- oder Nutenteilung zwangläufig weiterdrehen kann, was durch den Steuer keil d
selbsttätig veranlaßt wird. Das Schaltrad g hat soviel Zähne als der Anker Glimmernuten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Ausfräsen der Glimmernuten von elektrischen Kollektormaschinen auf einer Drehbank gewöhnlicher Anordnung, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit dem längsbeweglichen, den Fräser tragenden Support ein Schaltteil angeordnet ist, der auf ein an dem Werkstück angebrachtes Schaltwerk einwirkt und ersteres dadurch so weit dreht, daß jedesmal vor Beginn eines neuen Fräsganges eine neue Glimmernut selbsttätig in die Bahn des Fräsers gebracht wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein einstellbarer mit dem Drehbanksupport verbundener Keil (d), eine Schaltklinke (e), die an einem schweren auf der Werkstückachse schwenkbaren Hebel (f) angelenkt ist und zu einem an dem Werkstück befestigten Schaltrad (g) gehört, beim Fräserrückgang um einen der Drehung des Werkstücks um eine Nutenteilung entsprechenden Betrag anhebt und beim Gangwechsel wieder fallen läßt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE327486T | 1919-07-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE327486C true DE327486C (de) | 1920-10-11 |
Family
ID=6185013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919327486D Expired DE327486C (de) | 1919-07-27 | 1919-07-27 | Vorrichtung zum Ausfraesen der Glimmernuten von elektrischen Kollektormaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE327486C (de) |
-
1919
- 1919-07-27 DE DE1919327486D patent/DE327486C/de not_active Expired
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