DE52296C - Rotirender Feuerrost - Google Patents

Rotirender Feuerrost

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DE52296C
DE52296C DENDAT52296D DE52296DA DE52296C DE 52296 C DE52296 C DE 52296C DE NDAT52296 D DENDAT52296 D DE NDAT52296D DE 52296D A DE52296D A DE 52296DA DE 52296 C DE52296 C DE 52296C
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DE
Germany
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grate
screw
rotating
hub
fed
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52296D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. hopcraft in London, 26 West Bank, Stamford Hill, Grafschaft Middlesex
Publication of DE52296C publication Critical patent/DE52296C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00—Revolving-grates; Rocking or shaking grates
    • F23H9/02—Revolving cylindrical grates
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00—Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/005—Rotary grates with vertical axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

Λ Λ Λ VVV
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
LEWIS HOPCRAFT in LONDON. Rotirender Feuerrost.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5* October 1889 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein rotirender Feuerrost. Derselbe arbeitet selbstthätig, und kann, da derselbe sich in einem besonderen Gehäuse befindet, leicht aus dem Ofen, Kessel etc. entfernt bezw. eingesetzt werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Rost in einer der praktischsten Ausführungsformen zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. ι stellt einen Längsschnitt durch einen derartigen Rost dar. Fig. 2 ist eine obere Ansicht von Fig. i. Fig. 3 zeigt den äufseren Kasten zur Aufnahme des Rostes, mit welchem letzterer in den Ofen eingesetzt wird. Fig. 4 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe ein Verbindungsstück für die Schraubentheile. Fig. 5 ist eine Ansicht eines einzelnen Schraubentheiles der Förderschraube. Fig. 6 zeigt eine Ansicht eines Trägerarmes für den Rost. Fig. 7 ist eine obere Ansicht des Roststabes und Fig. 8 zeigt im Verticalschnitt einen auf dem radialen Arm ruhenden Roststab. Fig. 9 ist ein Schnitt durch die Förderschraube, welcher gleichzeitig die Regulirvorrichtungen zum Nachfüllen des Brennmaterials veranschaulicht. Fig. 10 ist ein theilweiser Schnitt nach Linie x-x, Fig. 9.
Die einzelnen Roststäbe sind als concentrische Ringe angeordnet und ruhen auf radialen Armen G, welche fest mit' dem Cylinder oder der Röhre H verbunden oder mit derselben aus einem Stück gefertigt sind. Der Rost wird von unten her gespeist. Die radialen Trägerarme G sind, wie bei K1 Fig. 1, beispielsweise gezeigt, an der Aufsenseite der Röhre H angebolzt. . Die Trägerarme G sind an ihrer Oberfläche gleichmäfsig wellenförmig geschweift (Fig. ι und 6), so dafs die Oberflächen der aufgelegten ringförmigen Rostlagen einander parallel liegen (Fig; 1). Jeder Rostring (Fig. 7), mit Ausnahme des äufsersten, ist mit einer den Trägerarmen G entsprechenden Anzahl von Ansätzen F versehen, die als Trennstücke dienen, um die einzelnen' Roststäbe in der richtigen Entfernung von einander zu halten und dadurch Zwischenräume Y für die Luftzufuhr nach dem Brennmaterial zu schaffen. Die Unterseite der Ansätze F ist mit passender Aushöhlung versehen, welche über den Trägerarm G greift (Fig. 8). Die Trägerarme. G selbst ruhen auf einem an der Röhre H befestigten Ring Έ, welcher mit seinem Ansatz D einen ringförmigen Raum einschliefst, in welchem eine Anzahl konischer Rollen C angeordnet sind. Dieselben laufen in passenden Lagern, welche sich an dem losen Ring A1 befinden. Als untere Lauffläche ■ für die Rollen C dient der auf die Röhre J aufgesetzte Lagerring B. Die innere Höhlung des Ringes B ist dem oberen Ende der Röhre J entsprechend ebenfalls kugelförmig gestaltet, "so dafs die Verbindung beider eine Art Kugellager bildet, mit dem man dem Rost die gewünschte Neigung zu geben vermag. Der Ring B ist ferner in Schildzapfen A2 gelagert. Die Lager für diese Schildzapfen werden durch passende Ansätze oder Träger, welche an der Röhre J befestigt sind, gebildet.
Die Aufsenfläche des Ringes E ist mit einer Kettennuth A versehen, in welcher die Kette L läuft, mit der der Rost gedreht wird. Zur Rotation des Rostes können jedoch auch andere Vorrichtungen angewendet werden.
Die Schraube zum Zuführen des Brennmaterials ist so eingerichtet, dafs die Kohlen u. s. w. in jeder gewünschten Richtung weitergeschafft werden können. Aufserdem sind
Vorrichtungen vorgesehen, um die Kohlenzufuhr in den Ofen reguliren zu können. Die Zufuhrschraube ist aus mehreren Theilen hergestellt, welche lose auf die Achse M, Fig. i, aufgestreift werden. Zwischen je zwei Schraubentheilen befindet sich ein Verbindungsstück N. Letzteres ist mit zwei sich rechtwinklig gegenüberstehenden Zapfenpaaren O O ausgerüstet (s. Fig. 4). Das eine Zapfenpaar greift in die Aushöhlungen P des ersten Schraubentheiles und das andere Zapfenpaar in die des nächstfolgenden Theiles. Jeder Schraubentheil ist als besondere Nabe Q hergestellt, welche einen schraubenförmigen Flügel R trägt (Fig. 5). Die Flügel sind so angeordnet, dafs, wenn die einzelnen Schraubentheile auf die Welle M aufgestreift sind, dieselben eine fortlaufende Schraube auf und um die Naben oder Kragen Q bilden (Fig. 1).
Um die Zufuhr der Kohlen etc. durch die Transportschraube reguliren zu können, ist die Nabe q des ersten oder des unter der Füll-' Öffnung liegenden Schraubentheiles konisch geformt. Der Schraubenflügel r behält jedoch denselben Abstand von der Mittellinie der Nabe wie die übrigen Flügel (Fig. 1, 9 und 10). In dem Mafse, wie also die Nabe dicker wird, wird die Flügel- oder Schraubenfläche kleiner und demnach wird auch eine geringere Kohlenmenge an dem dickeren als an dem dünneren Ende des Schraubentheiles aufgenommen und weiterbefördert werden. Der konische Schraubentheil ist mit einer Büchse s verbunden, welche lose auf der Welle S gleitet. Letztere ist mit der Nabe Q des nächsten Schraubentheiles fest verbunden. Auf dem Schaft S befindet sich eine rippenartige Erhöhung T, welche mit derselben Steigung wie die .Förder- oder Zufuhrschraube um den Schaft 5 läuft. Die Rippe T gleitet in einem entsprechenden Ausschnitt in der inneren Nabenwand. Der Flügel r ist über den konischen Nabentheil hinaus verlängert und mit einem Ansatz t derartig versehen, dafs derselbe parallel und dicht gegen die Unterseite des Flügels R des nächsten Schraub entheiles anliegt, und keine Lücke in dem Verlauf der Förderschraube vorhanden ist. Die Büchse s endigt ■ in einen Kragen 11, der auf seinem Rande mit einer passenden Anzahl von Löchern versehen ist, in welche der Zapfen eines Hebels eingesetzt wird. Zum Feststellen dient die Klemmschraube v. Fig. 9 zeigt den konischen Schraubentheil in dichter Verbindung mit dem nächsten Schraubentheil, d. h. derselbe befindet sich in der Stellung, in. welcher die geringste Kohlenmenge dem Rost zugeführt wird. Soll die Zufuhr von Brennmaterial vermehrt werden, so wird die Büchse s mittelst einer in die Oeffnungen des Kragens u eingesetzten Handspeiche gedreht. Die konische Nabe schraubt sich infolge der Einwirkung der Rippe T auf dem Schaft S zurück, d. h. von dem zweiten Schraubentheil ab (wobei die Verlängerung t an dem Flügel R entlanggleitet), bis der gewünschte Theil der konischen Nabe unter der "Füllöffnung liegt, worauf die Büchse s mit der Schraube ν festgestellt wird. Die Stellung der Nabe, in welcher dem Rost die gröfste Kohlenmenge zugeführt wird, ist in Fig. 9 durch punktirte Zeichnung des Kragens u dargestellt. Auf seiner Grundfläche ist der Konus q ausgehöhlt, um sich über den cylindrischen Mitteltheil U des das Rohr / verschliefsenden Deckels hinwegscbieben zu können. . .
Wenn Umstände es erfordern, den Feuerrost in einen von innen aus zu heizenden Kessel einzusetzen, so wird ein äufseres Gehäuse V verwendet, welches in seinen Dimensioneil· etwas kleiner ist als der Feuerraum, so dafs es leicht und ohne zu klemmen eingesetzt werden kann. In diesem Gehäuse werden die Feuerbrücke W und die sämmtlichen anderen Theile, welche für den rotirenden Rost erforderlich sind, angeordnet (s. Fig. 3). Hierauf wird das den Rost enthaltende Gehäuse V in den Ofen etc. eingesetzt und mittelst Flantschen, die sich an dem Gehäuse befinden,: mit den Kesselplatten verbunden.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruche:
    ι . Ein rotirender Feuerrost, bestehend aus der mit radialen, geschweiften, die concentrischen Rostringe tragenden Trägerarmen versehenen rotirenden hohlen Nabe H, durch welche hindurch dem Rost mittels einer aus einzelnen durch Verbindungsstücke N verbundenen Schraubentheilen bestehenden Förderschraube Brennmaterial zugeführt wird.
  2. 2. Bei dem unter 1. angegebenen rotirenden Keuerrost eine Vorrichtung zum Reguliren der Brennmaterialzufuhr, bestehend aus einem mit konischer Nabe versehenen Schraubentheil, welcher durch die Büchse s in Verbindung mit der Führungsrippe T und der Verlängerung ί des Schraubenflügels r auf dem Schaft S verschoben werden kann, so dafs, je nachdem sich ein gröfserer öder kleinerer Durchmesser der konischen Nabe unter der Füllöffnung befindet, eine kleinere oder gröfsere Kohlenmenge dem rotirenden Rost zugeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52296D Rotirender Feuerrost Expired - Lifetime DE52296C (de)

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