AT122195B - Ketteneinbau für Drehrohröfen zum Brenen von Zement. - Google Patents

Ketteneinbau für Drehrohröfen zum Brenen von Zement.

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AT122195B
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Johan Sigismund Fasting
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Johan Sigismund Fasting
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Eetteneinbau   für Drehrohröfen zum Brennen von Zement. 
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 man bereits Ketteneinbauten am Einlassende des   Ofens vorgesehen, welche sieh über   eine gewisse Ofen-   länge   erstrecken und den Ofenquersehnitt bis zu einem gewissen Grade ausfüllen, ohne jedoch den Durchtritt der Rauchgase zu verhindern. Durch solche Ketteneinbauten wird die Übertragung der Wärme von den Rauchgasen auf den Schlamm verbessert, da. die Ketten in Berührung mit den   Rauchgasen Warme   
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 mit solchen Ketteneinbauten versehenen   Ofenteil auf Schwierigkeiten stösst.   



   Die Erfindung bezweckt, diese Schwierigkeiten bei der Förderung des   Brenngutes   durch den Ofen. welche infolge des Ketteneinbaues auftreten, zu beseitigen und den Ketteneinbau so auszubilden, dass dadurch bei der Drehung des Ofens die   Förderbewegung des Gutes durch   das Ofenrohr sogar unterstützt wird. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erreicht, dass eine Mehrzahl von Ketten von gleicher oder annähernd gleicher Länge vorgesehen wird, welche zwischen zwei Punkten der   inneren   Wandbegrenzung des Ofenrohres lose aufgehängt und in Gruppen angeordnet werden, wobei die beiden Sätze von   Aufhängepunkten   jeder   Kettengruppe   so zueinander angeordnet sind, dass die zur Gruppe gehörigen Ketten während der ansteigenden Bewegung   ihrer Aufhängepunkte   eine gewundene Fläche bilden, die frei von störenden Einflüssen der Ketten anderer Gruppen ist und deren unterer Abschnitt 
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 läuft.

   Bei einer solchen Ausbildung des Ketteneinbaues wirken die Ketten jeder Gruppe. wenn sie bei der Drehung des Ofens aus der   Schlammfüllung   heraustreten, wie eine Schaufel, die das Gut von der
Ofensohle abhebt und es im Ofen vorschiebt, während es sich von der Kettengruppe löst.   Ausserdem   wirkt die   Kettengruppe,   bevor das Anheben unter dem Einfluss der Drehbewegung des Ofens erfolgt. d. h. während sie an der Ofensohle anliegt, als   Fördermechanismus,   durch den der Sehlamm in der Richtung seiner Bewegung durch den Ofen vorgeschoben wird. da die ganze Kettengruppe einer solchen Vorwärtsbewegung im Ofen zwischen den   Aufhängepunkten   unterliegt. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform des Ketteneinbaues ist gemäss der Erfindung in der Zeirhnung veranschaulicht, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch das Ofenrohr nach der Linie   1-1   der Fig. 2 und Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht eines   Ofenrohrabschnittes.   



   Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ketteneinbau ist angenommen, dass jede Kettengruppe von fünf Ketten gebildet wird. Auf der   Zeichnung < ind   im besonderen drei Kettengruppen aus je fünf Ketten mit a, b, c bezeichnet. Die Ketten besitzen in diesem Falle die gleiche Länge und ihre   Aufhänge-   punkte sind gegeneinander in doppelter Hinsicht versetzt, nämlich so, dass die zu einer Kettengruppe gehörigen beiden Sätze von   Aufhängepunkten   gegeneinander sowohl peripherisch als auch in der Achsenrichtung des Ofenrohres verschoben sind. wie dies aus der Zeichnung hervorgeht, in der die drei Sätze 
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 zum Satz e gehörigen Aufhängepunkte unter sich ebenfalls sowohl peripherisch als auch in der Achsenrichtung zueinander versetzt sind.

   Auf diese Weise liegen die zu einem Satz. z.   B.   zum Satz e gehörigen   Kettenaufhängepunkte auf einer Schraubenlinie, und   die verschiedenen Sätze   von Aufhängepunkten   

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 hang b mit dem an der hochgehenden Ofenseite befestigten unteren Ende sich im Ofen nach vorwärts hin neigt, d. h. in der Richtung des durch den Ofen ziehenden Materials. Die   Drehrchtung   des Ofens ist in Fig. 1 durch e : nen Pfeil angedeutet. während die Bewegungsrichtung des Materiales durch den Ofen in Fig. 2 durch einen Pfeil bezeichnet ist.

   Bei der auf der Zeichnung dargestellten Lage ist der Vorhang   b   gerade aus dem auf der Ofensohle ruhenden Schlamm   herausgetreten   und hat dadurch einen Teil des Schlammes, der auf den Ketten ruht. angehoben. Wenn jetzt der Vorhang die in Fig. 1 dargestellte Form annimmt, wobei sein unterer Abschnitt nach vorn im Ofenrohr geneigt ist, dann wird er dem hocrgel. om-   11   enen   Material gestatten,   gegen die Ofensohle hin abwärts zu gleiten. wobei sieh das   Material zugleie).   während es von den Ketten abgleitet, eine gewisse Strecke vorwärts bewegt. Dagegen tritt beim Einsinken der Ketten des Vorhangs n in die Sehlammasse keine Bewegung der letzteren in entgegengesetzter Richtung ein.

   Von den auf der Ofensohle ruhenden Ketten der Gruppe c besitzt jede einzelne die Neigung. sich annähernd entlang einer Schraubenlinie an die Wandung des Ofenrohres anzulegen. Wenn nun der 
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 die Ketten das Material ruf der Ofensohle in dessen natürlicher   Förderrichtung   vor sich herschieben.
Es ist einleuchtend, dass die soeben erwähnte Wirkung auch erzielt wird. wenn die drei Sätze von Kettenaufhängepunkten d. e. f nieht in bezug aufeinander in der   Längsrichtung   des Ofens versetzt angeordnet sind. sondern sich in der gleichen Entfernung vom Ofenende befinden, wenn sich also die drei 
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 gruppen die erwähnten gewundenen Flächen bilden, deren untere Abschnitte auf der   hochgehenden   Ofenseite gegen das Auslassende des Ofens hin geneigt sind. 



   Eine Versetzung der   Aufhängepunkte d. e.f für   die   Kettengruppen   sowohl in axialer als auch in peripherischer Richtung ist aber notwendig, wenn der   gewünschte   Effekt mit Ketten von   gleicher Länge   erzielt werden soll.

   Es kann aber die periherische Verschiebung der Aufhängepunkte jeder Gruppe mit Bezug aufeinander vermieden und demgemäss jeder Satz von Aufhängepunkten für die   Kettengruppen   entlang einer Erzeugenden des Ofenzylinders angeordnet werden. wenn die zu den einzelnen Gruppen gehörigen Ketten an Länge gegen das Ausladende des Ofens hin zunehmen, weil dann die   Kettentläche   eine   ähnlieh   gewundene Form mit gegen das   Auslassende   des Ofens hin geneigtem unteren Abschnitt annimmt, wie im Falle der Darstellung nach Fig. 1. 



   Aus dem vorstehenden ist ersichtlich, dass die beschriebenen   Kettenallordnungen   auch miteinander 
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 hängepunkte auf   Schraubenlinien lie/1 ; en.   etwas verschieden gewählt werden. Wenn dann die Kettenlängen in jeder Gruppe etwas gegen das Auslassende des Ofens hin vergrössert werden, dann wird die Förderwirkung der Ketten erhöht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ketteneinbau für Drehrohröfen zum Brennen von Zement, bestehend aus mehreren. je zwischen 
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AT122195D 1929-01-24 1930-01-07 Ketteneinbau für Drehrohröfen zum Brenen von Zement. AT122195B (de)

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