DE522951C - Vorrichtung zum Kuehlen der Lager von Schlaegermuehlen - Google Patents
Vorrichtung zum Kuehlen der Lager von SchlaegermuehlenInfo
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- DE522951C DE522951C DEM100976D DEM0100976D DE522951C DE 522951 C DE522951 C DE 522951C DE M100976 D DEM100976 D DE M100976D DE M0100976 D DEM0100976 D DE M0100976D DE 522951 C DE522951 C DE 522951C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/26—Details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. APRIL 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 522951 KLASSE 50 c GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abkühlen der Lager von Schlägerkreuzmühlen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß im Lagerkörper vorgesehene, an sich bekannte Luftkanäle in den mittleren
Teil des Mahlraumes einmünden, in welchem durch das umlaufende Schlagkreuz ein Unterdruck
erzeugt wird.
Die Kühlung von Lagern durch Hindurchführung von atmosphärischer Luft durch im
Lager vorgesehene Kanäle ist bereits vorgeschlagen worden. Bei den bekannten Einrichtungen
war aber ein besonderer Ventilator erforderlich, um den Luftstrom durch die Kühlkanäle
aufrechtzuerhalten. Durch den Erfindungsvorschlag, demzufolge die durch das Lager geführten Luftkanäle in die Mühle
münden, und zwar an einer Stelle, die geringeren Druck aufweist als die Außenluft, ergibt
sich eine natürliche Luftströmung, so daß die Anordnung eines Ventilators überflüssig
wird, was eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung der Kühleinrichtung zur Folge hat.
Die neue Vorrichtung kann mit besonderem Vorteil bei solchen Mahlanlagen Verwendung
finden, in denen gleichzeitig mit dem Zerkleinerungsvorgang auch eine Behandlung
des Mahlgutes bei erhöhter Temperatur, z. B.
mit warmer Luft zu Trocknungszwecken mit Heißdampf usw., stattfindet. Dabei kann diese
Behandlung im Mahlraum der Mühle selbst oder auch außerhalb desselben in anschließenden
Leitungen oder besonderen Behandlungsräumen durch das strömende Fluidum stattfinden, und es kann die Bewegung des
Trocknungs- oder Erhitzungsmittels sowohl durch die Mühle selbst oder z. B. durch ein
umlaufendes Schlagkreuz als auch durch andere Hilfsmittel, z. B. einen Exhauster
oder Ventilator, in bekannter Weise erzeugt werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Schlagkreuzmühle mit der neuen Lagerkühlung in einem durch die
Achse der Mühle geführten senkrechten Schnitt.
Abb. 2 zeigt das der Mühle benachbarte Lager in Ansicht.
Abb. 3 zeigt im einzelnen die Ausbildung der Anschlußkanäle zwischen Mühle und
Lager.
Abb. 4 zeigt die Einrichtung zum Verstellen der Kühlöffnungen in Ansicht.
Im einzelnen bezeichnet 1 das Gehäuse der Mühle, 2 die Zuleitung für das hochtemperierte
Behandlungsmittel, ζ. Β. heiße Luft oder Dampf. Die Mühle ist als Schlagkreuzmühle
mit Schlägern 3 und Flügeln 4 ausgebildet. Die Welle 5 der Mühle läuft in einem Kugelringlager 6, dessen äußere Schalen in
einem Ringgußkörper 7 eingebettet sind, dessen unterer Teil 8 als Ölbehälter hohl aus
gebildet ist.
Bei ununterbrochenem Betrieb wird sich die Temperatur der den Mahlraum durchströmenden
Heißluft auf das Mühlen-
gehäuse ι und weiter auf die Welle 5 und die Lagerung 6 in unerwünschter Weise übertragen.
Zwecks Kühlung des Lagers sind deshalb in dem Lagermantel 7 Kanäle 9, 10, 11 und
12 vorgesehen, die einerseits mit der Außenluft in Verbindung stehen und andererseits
mit Hilfe besonderer Zwischenstücke, die z. B. entsprechend Abb. 3 ausgebildet sind, in
den Mahlraum der Mühle einmünden.
Die Zwischenstücke nach Abb. 3 können dabei zweckmäßig so ausgebildet sein, daß
man sie ein- und ausbauen kann, ohne dabei die Hauptteile der Anlage, z. B. Lagerständer
und Mahlkörper, irgendwie zu beeinflussen. Zu diesem Zwecke sind nach Abb. 3 die
Zwischenstücke geteilt in Form einer Muffe
13 und eines Überwurf Stückes 14 ausgebildet,
welch letzteres mit Hilfe einer Dichtungsscheibe 15 gegen die Wandung des Mühlengehäuses
ι abgedichtet ist. Die Muffe 13 ist
mit einem z. B. vierkantig oder sechskantig ausgebildeten Bund 16 zum Ansetzen des
Schlüssels versehen. Auf diese Weise kann man nach Zurückschrauben des Anschlußstückes
14 die Muffe aus der Lagerschale 7 herausschrauben und das ganze Zwischenstück
herausnehmen, ohne daß sonst etwas an der Lagerung geändert wird.
Die Weite der Kanäle 9 kann gegebenenfalls z. B. mit Hilfe eines drehbaren Ringes
17, der mit den Kanäleng entsprechenden
Öffnungen 18 versehen ist, verstellbar eingerichtet sein.
Abgesehen von der Kühlung, welche durch das Durchstreichen der Außenluft durch die
Kanäle des äußeren Lagerkörpers bewirkt wird, wird in bekannter Weise eine unmittelbare
Kühlung der Welle durch die Luft bewirkt wrerden, welche entsprechend den Pfeilen
19 durch den schmalen Spalt zwischen Mühlengehäuse und Welle 5 hindurchstreicht.
Der Erfindungsgegenstand kann mannigfach im Rahmen des Hauptgedankens verändert
werden. So könnte die Mühle z.B. anstatt einseitig auch auf beiden Seiten des Gehäuses gelagert werden, wobei in diesem
Falle beide Lager mit entsprechender Kühlvorrichtung zu versehen wären. Ferner könnten
die Kühlkanäle anstatt in den Mahlraum auch in andere, unter niedrigem Druck
stehende Teile der Mahlanlage einmünden.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι . Vorrichtung zum Kühlen der Lager von Schlägermühlen, dadurch gekennzeichnet, daß im Lagerkörper vorgesehene, an sich bekannte Luftkanäle in den mittleren Teil des Malilraumes einmünden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Lagerkörper und dem Mühlengehäuse die Verbindung des Mühleninnenraumes mit den Luftkanälen herstellende Zwischenstücke eingeschaltet sind, die z. B. in Form von Muffen (13) mit Überwurfanschlußstücken (14) zwischen dem Lagerkörper (7) und der benachbarten Wand (1) des Mühlengehäuses eingebaut sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Kühlöffnungen z. B. mit Hilfe eines drehbaren Ringes (17), der mit Öffnungen (18) versehen ist, sich regeln läßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM100976D DE522951C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Vorrichtung zum Kuehlen der Lager von Schlaegermuehlen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM100976D DE522951C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Vorrichtung zum Kuehlen der Lager von Schlaegermuehlen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522951C true DE522951C (de) | 1931-04-17 |
Family
ID=7324463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM100976D Expired DE522951C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Vorrichtung zum Kuehlen der Lager von Schlaegermuehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522951C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2543851A1 (fr) * | 1983-04-11 | 1984-10-12 | Squibb & Sons Inc | Broyeur a marteaux sterilisable |
-
1927
- 1927-08-18 DE DEM100976D patent/DE522951C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2543851A1 (fr) * | 1983-04-11 | 1984-10-12 | Squibb & Sons Inc | Broyeur a marteaux sterilisable |
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