DE52288C - Fleischhackmaschine - Google Patents

Fleischhackmaschine

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Publication number
DE52288C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
meat
movable
cutting
housing
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52288D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J.rademacher in Berlin N., Elsasserstr. 29
Publication of DE52288C publication Critical patent/DE52288C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/30Mincing machines with perforated discs and feeding worms
    • B02C18/301Mincing machines with perforated discs and feeding worms with horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 66: Schlächterei und Fleischbearbeitung.
J. RADEMACHER in BERLIN. Fleischhackmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 188g ab.
Die Fleischhackmaschine besteht aus einem Gehäuse A mit Trichter T, in welchem mittelst Handschraube S eine hohle, bei α offene Trommel W so befestigt ist, dafs der zwischen der Gehäusewand A und Trommel W bleibende Zwischenraum allmälig vom Trichter T aus (bei b) nach hinten hin (bei c) sich verengt.
Auf der Trommel W dichtlaufend befindet sich eine mit Handkurbel K versehene zweite hohle lose Trommel V, deren Bund f sich einerseits bei d dicht gegen die innere feste Trommel W anlegt.
Diese letztere ist mit Löchern m versehen, welche zwecks Erzielung einer Schneidkante unter einem Winkel zum Radius (schief) eingebohrt sind. Die äufsere lose Trommel V ist derart mit Aussparungen versehen, dafs dieselbe sich als eine aus schraubenförmigen, mit Schneidkanten versehenen Streifen bestehende Messertrommel darstellt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist nun folgende: Die in den Trichter T gebrachten FleischstUcke fallen auf die Trommel V und werden von den vorstehenden Kanten der schraubenförmigen Messer der in der Richtung des Pfeiles bewegten Trommel mitgenommen in den sich allmälig verengenden Kanal 'zwischen A und W. Der zunehmenden Verengung dieses Kanals entsprechend, wird von der Wandung ein Druck auf das Fleisch ausgeübt und dasselbe in die Löcher m der festen Trommel W hineingeprefst. Die dicht auf der Trommel W sich bewegenden Messer trennen dann mit den Schneidkanten η in Zusammenwirkung mit den Schneidkanten der Löcher m dieses hineingeprefste Fleisch von dem Stücke ab; und dieser Vorgang wiederholt sich stetig, so lange neues Fleisch zugeführt wird, bis dasselbe ganz zerschnitten ist. Die nachfolgenden abgetrennten Fleischpartikelchen drücken die vorhergehenden immer vor sich her, bis das zerhackte Fleisch bei dem offenen Ende a der Trommel W herauskommt. Durch Lösung der Schraube S kann die feste Trommel Wund die darauf laufende Messertrommel V aus dem Gehäuse herausgenommen und dann die einzelnen Theile leicht gereinigt werden.
Durch die schraubenförmige Gestaltung der Messer η wird erreicht, dafs zuletzt, nachdem der Maschine kein Fleisch mehr zugeführt wird, das in der Maschine befindliche Fleisch infolge dieser Gestalt der Messer. durch die an der Wand A und der Trommel W stattfindende Reibung des Fleisches letzteres ganz nach der Seite g des Gehäuses geführt und dadurch ganz und gar zerschnitten wird, ohne, fast einen unzerschnittenen Rückstand zu hinterlassen.
Auch wird dadurch ein sanfteres Hineinziehen des Fleisches" erreicht. -Ferner wird dadurch bei konisch erweiterter Gestaltung der Trommeln nach der Kurbel K hin ein festes Zusammenwirken der beiden Trommeln erzielt. Anstatt der runden Oeffnungen m kann die Trommel V auch mit anders geformten Schneidkanten versehen sein.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruche:
    ι. Bei Fleischhackmaschinen die Anwendung einer mit Schneidkanten versehenen beweglichen Messertrommel V in Verbindung mit einer von ihr umschlossenen, ebenfalls als vielfaches Messer wirkenden feststehenden Trommel W, auf welcher sich erstere derart bewegt, dafs die Messer der beweglichen Trommel das in die Schneidöffnungen der feststehenden Trommel hmeingeprefste Fleisch von dem unzerhackten Fleisch abtrennen.
  2. 2. Bei der,unter i. näher gekennzeichneten beweglichen Trommel V die Anwendung von schraubenförmig gestalteten Schneidkanten, zum Zwecke, ein vollständiges.Zerkleinern des Fleisches ohne wesentlichen unzerkleinerten Rückstand zu erzielen.
    Die unter i. gekennzeichnete Schneidvorrichtung in Verbindung mit einem von ihr derart umschlossenen Gehäuse A, dafs sich zwischen Gehäuse und Schneidvorrichtung ein allmälig verengender Kanal bildet, in den durch die bewegliche Trommel V das Fleisch hineingezogen und dadurch in die Schneidöffnungen der feststehenden Trommel W hineingeprefst. wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52288D Fleischhackmaschine Expired - Lifetime DE52288C (de)

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