DE5224C - Glocke mit mehrfachem, sowohl beim Drücken \ wie beim Anziehen wii kcnden Schlagwerke - Google Patents

Glocke mit mehrfachem, sowohl beim Drücken \ wie beim Anziehen wii kcnden Schlagwerke

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DE5224C
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DENDAT5224D
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English (en)
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AD. SCHULTE, Fabrikant, in Iserlohn, Mühlengang
Publication of DE5224C publication Critical patent/DE5224C/de
Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/07Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube mechanically operated; Hand bells; Bells for animals
    • G10K1/072Operating or striking mechanisms therefor

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  • Acoustics & Sound (AREA)
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Description

1878.
AD. SCHULTE in ISERLOHN.
Glocke mit mehrfachem, sowohl beim Drücken wie beim Anziehen wirkenden Schlagwerke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1878 ab.
Diese Klingel zeichnet sich dadurch aus, dafs sie sowohl bei der Vorbewegung, als auch beim Rückgang des Drückers mehrmals anschlägt. Eine Einrichtung der Glocke, Fig. 1 bis 5, ist folgende :
Auf einem Fufs A ist eine Säule B aufgeschraubt, wie sie in Fig. 4 besonders dargestellt ist. Diese ist bis auf ein kurzes Stück von ihrem unteren Ende hohl und hat einen Längsschlitz a. Das obere Ende dieser Säule B ist aufsen mit Gewinde versehen, und ist zunächst eine Scheibe b aufgeschraubt, welche als Auflager für die Glocke C dient, dann eine Mutter c, welche die Glocke C festhält und als Führung für den Druckstift D, Fig. 3, dient. Dieser geht durch die Mutter c in die Säule B hinein, in welcher er von einer Spiralfeder d getragen wird. Sein oberes Ende bildet einen Knopf e; an seinem unteren Theile ist seitlich ein kleiner Zapfen / eingesetzt, welcher durch den Schlitz α in der Säule B hindurchragt. Umgeben wird die Säule B von einem Rohr E, Fig. ι und 5, welches einen Schlitz g in Form einer Schraubenlinie mit starker Steigung besitzt. In diesen Schlitz hinein ragt der Zapfen/ des Druckstiftes D. Mit seiner unteren Stirnfläche liegt das Rohr E auf einer Verstärkung h der Säule B; nach oben wird es von der Mutter b gehalten. Seitlich hat dasselbe einen Arm i, in welchem sich der Klöppel k bewegt. Der seitliche Arm i am Rohr E, sowie der Klöppel k werden von der Glocke C überdeckt. Innerhalb derselben befinden sich zwei oder eine beliebige Anzahl radialer Lappen /, welche dem Klöppel k als Anschläge dienen sollen.
Die in Fig. 6 gezeichnete Glocke unterscheidet sich von der vorhin beschriebenen in folgenden Punkten:
An Stelle des Fufses A ist die Säule B1 auf eine feste Platte A1 geschraubt; ferner ist die Säule B1 ihrer ganzen Länge nach durchbohrt; die Mutter C1 zum Festhalten der Glocke C1 ist oben geschlossen und dient als Widerlager für die Spiralfeder /I1 , gegen welche von unten her der Druckstift D1 drückt.
Die Wirkungsweise des Mechanismus der Glocke ist folgende:
Drückt man auf den Druckstift D der Glocke, Fig. i, so gleitet der an ihm befindliche Zapfen/ an der Schraubenfläche g des Rohres E nieder. Die Nuth α in der Säule B schützt den Zapfen/ vor seitlichem Ausweichen und den Druckstift D vor Drehung, es ist daher das Rohr E sich zu drehen gezwungen. Somit schlägt der Klöppel k gegen die Lappen / in der Glocke. Die Glocke tönt dadurch so oft bei jeder Umdrehung des Klöppels, als in derselben Lappen angebracht sind. Entfernt man die Hand vom Drücker D, so wird dieser durch die Spiralfeder d wieder gehoben. Infolge dessen macht das Rohr E eine Drehung im umgekehrten Sinne, und wird jetzt der Klöppel k ebenfalls anschlagen.
Die in Fig. 6 gezeichnete Glocke wirkt genau in derselben Weise. Es ist hier nur der Druckstift D1 von unten nach oben zu drücken, während ihn die Spiralfeder d1 nach unten bewegt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Der Arm i mit dem Klöppel k, sowie die Lappen / in der Glocke.
2. Die Construction der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten Klingel, welche sowohl bei der Vor- als auch bei der Rückwärtsbewegung des Druckstiftes D anschlägt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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