DE522159C - Bohrhammer - Google Patents
BohrhammerInfo
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- DE522159C DE522159C DEF65560D DEF0065560D DE522159C DE 522159 C DE522159 C DE 522159C DE F65560 D DEF65560 D DE F65560D DE F0065560 D DEF0065560 D DE F0065560D DE 522159 C DE522159 C DE 522159C
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- DE
- Germany
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- air
- cavity
- nozzle
- hammer
- drill sleeve
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- Expired
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B21/00—Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
- E21B21/16—Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor using gaseous fluids
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Description
Beim Betrieb von Bohrhämmern gelangt eine gewisse Menge Druckluft aus dem Hammerzylinder
durch die Drallnuten des Schlagkolbens und die Bohrhülse in das Bohrloch hinein, wodurch
eine Aufwirbelung des Bohrmehls hervorgerufen wird. Um diesen Nachteil zu vermeiden,
hat man bereits vorgeschlagen, die Druckluft aus dem Hohlraum der Bohrhülse, in welchem
der Drallkolbenschaft gleitet, durch seitliche
ίο Bohrungen nach hinten abzuführen.
Erfindungsgemäß wird in weiterer Ausgestaltung einer solchen Einrichtung dadurch
ein Fortschritt erzielt, daß ein die Luft aus dem Hohlraum der Bohrhülse abführender
Kanal oder Stutzen in einem zweiten,, die Auspuffluft des Hammers oder Frischluft nach
rückwärts führenden Stutzen 0. dgl. hineingeführt ist, derart, daß die Saugwirkung der
Abluft die Entfernung der Druckluft aus dem Hohlraum der Bohrhülse unterstützt. Zweckmäßig
ist es hierbei, wenn die Ableitung der Druckluft aus dem Hohlraum der Bohrhülse in möglichster Nähe des Einsteckendes erfolgt.
Auf diese Weise kann in dem Hohlraum ein Unterdruck eintreten, welcher mit Sicherheit
verhindert, daß Luft zur Bohrlochmündung gelangt. Eine weitere Vervollkommnung "ergibt
sich, wenn der Hohlraum der Bohrhülse mit einer Saugdüse verbunden wird, welche mit
Frischluft oder mit der Auspuffluft des Hammers
gespeist wird und die Druckluft aus dem Hohlraum absaugt und nach rückwärts abführt.
Hierbei kann die Saugdüse in den die auspuffende Luft nach rückwärts abführenden
Rohrstutzen einmünden. Derartige, die auspuffende Luft ableitende Stutzen oder Krümmer,
welche ebenfalls dem Zwecke dienen, eine Staubaufwirbelung zu verhindern, sind zwar
an sich bekannt, doch wird im vorliegenden Fall — da die Auspuff luft mit erheblicher Geschwindigkeit
durch den Stutzen strömt — eine verstärkte Saugwirkung auf die von der Saugdüse
zu entfernende Luft ausgeübt. Infolgedessen ist der Frischluftverbrauch der Saugdüse
sehr gering.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt.
Im vorderen Teil des Bohrhammers 1 ist die Bohrhülse 2 angeordnet, in deren weiterem Teil 2'
der Schaft des hier nicht gezeichneten Drallkolbens gleitet, welcher seine Schläge auf den
Vierkant 4 des Bohrers überträgt. Zur Absaugung der durch die Drallnuten in den Hohlraum
5 der Bohrerhülse 2' eintretenden Druckluft ist der Hohlraum der Hülse 2' durch radiale
Bohrungen 6 mit dem Saugrohr 7 der Düse 8 verbunden. Die letztere erhält ihre Frischluft
durch ein Röhrchen 9, welches vom Eintrittsstutzen 10 abgezweigt ist. Die Düse 8 mündet
in einen Stutzen 11, welcher am Hammerkörper befestigt ist und durch welchen die aus den
Auspufföffnungen 12 des Zylinders austretende Abluft nach rückwärts (Pfeilrichtung) abgeleitet
wird. Durch die mit großer Geschwindigkeit
durch das Rohr ii strömende Auspuffluft wird
die Saugwirkung auf die aus dem Raum 5 zu entfernende Druckluft noch verstärkt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Bohrhammer, bei welchem die Druckluft aus dem Hohlraum der Bohrhülse, in welchem der Drallkolbenschaft gleitet, durch seitliche Bohrungen nach hinten abgeführt wird, dadurch, gekennzeichnet, daß ein die Luft aus dem Hohlraum der Bohrhülse abführender Kanal oder Stutzen (7) in einen zweiten, die Auspuffluft des Hammers oder Frischluft nach rückwärts führenden Stutzen (11) o. dgl. hineingeführt ist, derart, daß die Saugwirkung der Abluft die Entfernung der Druckluft aus dem Hohlraum der Bohrhülse unterstützt.
- 2. Bohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (5) der Bohrhülse (2') mit einer Saugdüse (7, 8) verbunden ist, welche mit Frischluft oder mit der Auspuffluft des Hammers gespeist wird und die Druckluft aus dem Hohlraum (5) absaugt und nach rückwärts abführt.
- 3. Bohrhammer nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüse (8) in den die Auspuffluft nach rückwärts abführenden Rohrstutzen mündet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65560D DE522159C (de) | 1928-03-07 | 1928-03-07 | Bohrhammer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65560D DE522159C (de) | 1928-03-07 | 1928-03-07 | Bohrhammer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522159C true DE522159C (de) | 1931-03-31 |
Family
ID=7110233
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF65560D Expired DE522159C (de) | 1928-03-07 | 1928-03-07 | Bohrhammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522159C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959820C (de) * | 1954-05-07 | 1957-03-14 | Josef Weber | Bohrverfahren zum schlagenden Bohren |
| DE1021306B (de) * | 1954-10-02 | 1957-12-27 | Rudolf Hausherr & Soehne G M B | Handgefuehrtes Geraet zum Hereingewinnen von Kohle od. dgl. |
| DE1091507B (de) * | 1957-03-18 | 1960-10-27 | Dipl Berging Albrecht Graefer | Bohrgeraet |
| DE4445103A1 (de) * | 1994-11-18 | 1996-05-23 | Geisler Und Kuper Gmbh Diamant | Bohreinrichtung mit Bohrstaubabsaugung |
-
1928
- 1928-03-07 DE DEF65560D patent/DE522159C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959820C (de) * | 1954-05-07 | 1957-03-14 | Josef Weber | Bohrverfahren zum schlagenden Bohren |
| DE1021306B (de) * | 1954-10-02 | 1957-12-27 | Rudolf Hausherr & Soehne G M B | Handgefuehrtes Geraet zum Hereingewinnen von Kohle od. dgl. |
| DE1091507B (de) * | 1957-03-18 | 1960-10-27 | Dipl Berging Albrecht Graefer | Bohrgeraet |
| DE4445103A1 (de) * | 1994-11-18 | 1996-05-23 | Geisler Und Kuper Gmbh Diamant | Bohreinrichtung mit Bohrstaubabsaugung |
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