DE52075C - Feuerung für Dampfkessel - Google Patents
Feuerung für DampfkesselInfo
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H7/00—Inclined or stepped grates
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-
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich .auf Feuerungen mit mechanischer Beschickung. Ihr
Hauptzweck ist, ein durchgängiges Verkoken der Heizkohle oder des Kohlengruses nach
dem Aufschütten, vollständigere Verbrennung der Heizgase, gröfsere Sparsamkeit im Verbrauch
und geringeren Abgang in Form von Rauch oder Rufs zu erzielen. Aufserdem bezweckt
die vorliegende Erfindung, bessere Einrichtungen für die Beförderung des Brennstoffes
vom Vorrathsraum zum Rost und für das Vorschieben desselben auf letzterem zu schaffen,
so dafs der Brennstoffersatz gleichmäfsiger und beständiger wird und unter sicherer Obhut des
Wächters geschehen kann.
In den Fig. 1 bis 13 bezeichnet A einen
Dampfkessel, dessen Grundmauern B heifsen. In der Heizkammer C . befinden sich ein nach
hinten geneigter Rost E und am hinteren Ende ein Fallrost D, auf welchen der erstere
ausläuft;'mit F ist ein äufserer Beschickungstrichter oder Vorrathsraum bezeichnet, von
welchem das obere Ende des geneigten Rostes E durch einen Durchlafs f in der Stirnseite der
Heizkammer beschickt wird. Mit G ist eine 'winklige Platte bezeichnet, welche am Boden
des Durchlasses f liegt und sich über den. obersten Roststab des Rostes E erstreckt. Der
feuerfeste Bogen H überdeckt den oberen Theil des Rostes E und dehnt sich vom Gemäuer
rückwärts über den Durchlafs f nach unten aus. Ein zweiter Bogen 1 ragt nach
vorwärts dicht über den Bogen H hinweg, wodurch ein ziemlich schmaler Durchlafs c
von der Feuerkammer zum Raum unter dem KesseLfreigelassen wird.
Der Rost E ist aus einer Reihe von kippbaren Querstäben e e zusammengesetzt, welche
an ihren Enden e1, Fig: 5, in Kerben e2 der
oberen Ränder zweier festliegenden geneigten Tragstangen E1 ruhen. Die besondere Gestaltung
der Roststäbe e besteht darin, dafs ihre oberen Flächen breit, flach, zusammenhängend
und nicht zugespitzt sind; ebenso kennzeichnend ist ihre stufenförmige Anordnung, bei
welcher die hintere Kante eines Stabes über die Vorderkante des angrenzenden hinüberragt,
so dafs ein genügender senkrechter Spielraum zwischen ihren überspringenden Kanten vorhanden
ist, um die kippende Bewegung zu gestatten und dadurch die geeignete Beschickung
des Rostes mit dem Brennmaterial von vorn nach hinten zu sichern. Die Roststäbe e e
sind mit herabhängenden Armen e3, Fig. 4 und 5, versehen, welche mit einer hin-und
hergehenden Stange E 2 in Eingriff sind, durch
deren Bewegung die Roststäbe e e in ihren-Lagern auf den Tragstangen E1 gekippt werden.
In den beiliegenden Zeichnungen sind der oberste und unterste Roststab in e5, Fig. 1
und 4, gelenkig mit E2 verbunden, wodurch
diese Stange gehalten wird. Die zwischenliegenden Roststäbe ruhen nur in Kerben e4
der Stange E'1. Man kann jedoch auch eine
andere Lagerung wählen. Die kippende Bewegung der Stäbe e geschieht derartig, dafs
die oberen Flächen genannter Stäbe an einer Bewegungsgrenze in eine im wesentlichen waagrechte
Lage und in die stufenförmige Stellung der Fig. .6 kommen und an der anderen Bewegungsgrenze
die geneigte Lage der. Fig. 5 annehmen. Der Roststab e ist noch dadurch
verbessert, dafs er eine aufragende Rippe e6
längs der überspringenden Kante des benachbarten Stabes aufweist, um dadurch -ein Hindurchfallen
des Brennmaterials zu vermeiden. Es ist ersichtlich, dafs durch eine hin- und hergehende Bewegung der Stange F,2 Kohlen
oder Grus oder andere Brennstoffe, welche auf dem geneigten Rost E liegen, ruckweise
auf demselben abwärts gleiten, dem Fortschreiten der Verbrennung entsprechend, und
dafs sie schliefslich auf den Rost D abgeladen werden.
Dieser Rost D, Fig. ι, 11 und 12, besteht
im wesentlichen aus Roststäben, welche von vorn nach hinten laufen. Er kann an seinem
vorderen Ende gesenkt werden, um ihn zu entleeren. Zu diesem Zwecke ist er mit Angeln d
an seinem hinteren Ende und mit Klappstreben d1 unter seinem vorderen Ende ausgestattet.
Stöfst man die Streben zurück, so fällt der Rost nieder, treibt man sie wieder vorwärts, so hebt sich der Rost wieder. Eine
senkrecht geschlitzte Stange Dx ist am vorderen Ende des Rostes D angebracht, um der Luft
zum Feuer des Rostes D wirksamen Zutritt zu gestatten, und um gleichzeitig als Auflager für
das untere Ende des geneigten Rostes E zu dienen, wobei D1 seitlich in dem Gemäuer des
Kessels befestigt ist.
Der untere Theil des Fülltrichters F, Fig. 4,
ist mit einem verschiebbaren Schlepper F1 versehen,
welcher gelenkig an dem Fülltrichter angefügt ist. Im unteren Theil dieses Schleppers
ist eine Grundplatte F2 lose befestigt, welche an der Hinein- und Herausbewegung
des Schleppers theilnimmt und einen gleitenden Boden für den Vorrathsraum bildet. Der innere
Theil dieser Bodenplatte F2 ruht und gleitet auf dem waagrechten Schenkel g der festen
winkligen Platte G, und wenn der Boden F2 herausgezogen ist, so bildet der genannte waagrechte
Schenkel g der Platte G eine Fortsetzung des Bodens für den Beschickungstrichter. In den beiliegenden, Zeichnungen ist
die Bodenplatte F2 mit F1 dadurch verbunden, dafs sie auf einem nach innen gebogenen
Flantsch /3 aufliegt, in welchem Stifte /* sich
befinden, die lose durch Löcher der Bodenplatte F2 hindurchreichen. In der äufsersten
Stellung gestattet die Platte F1 den Kohlen den Zutritt zum untersten Theil des Vorrathsraumes;
bei ihrer Bewegung nach innen führt sie dann das Brennmaterial durch den Dürchlafs
/ auf den geneigten Rost E. Der schräg abwärts geneigte Schenkel g1 der Platte G,
welcher über den angrenzenden Roststab e hinwegragt, sichert die wirksame Führung des
Brennmaterials vom Vorrathsraum zum Rost.
Die waagrechte Welle J ruht in Lagern j unter dem Vorrathsraum, wobei diese Lager
im wesentlichen in der geneigten Ebene der Kippstange E2 des Rostes E liegen. Auf der
Welle J sind (wie aus Fig. 1 bis 4 und 8 bis 10 ersichtlich) zwei Excenter J1 und J2
befestigt, von denen das erstere die hin- und hergehende Stange F2 vermittelst der Excenterstange
j1 bewegt, während das letztere die Platte F1 mittelst der Stange j3 hin- und herschiebt.
Die Stange j3 ist mit einem seitlichen Einschnitt p versehen, mit dem sie auf einen
Stift/2 am Ende der Platte F1 greift, und mit einem. Handgriff, mittelst dessen sie nach
Wunsch aufser Eingriff gebracht werden kann. Die Welle J besitzt zwecks ihrer Drehung eine
Riemscheibe /*, Fig. 2 und 3; aber diese Anordnung
soll nur die Anwendung irgend eines bekannten Antriebes kennzeichnen.
Wenn bei langsamer Drehung der excentrischen Welle J der Schlepper F1 das Brennmaterial
in die Feuerung führt, gelangen gleichzeitig die Roststäbe e aus ihrer waagrechten
Lage der Fig. 6 in die Lage der Fig. 5, so dafs das am oberen Ende des geneigten Rostes
eintretende Brennmaterial die bereits auf dem genannten Rost E vorhandenen Massen längsam
dem Rost D zudrängt. Dieser Zweck wird durch richtige Lagerung der Excenter auf
der Welle F erreicht.
In Fig. 13 sind abgeänderte Formen der Verbindungen zwischen der Welle J, dem beweglichen
Schlepper und den Kippstangen des geneigten Rostes dargestellt. In dieser Darstellung
ist nur ein Excenter oder ein Krummzapfen J1 verwendet. Dieses Excenter ist durch
eine Stange j mit einem pendelnden senkrechten Arm J5 verbunden, wecher an seinem oberen
Ende an die Schlepperplatte F1 nahe bei/1 angebolzt ist. Die hin- und hergehende
Stange F2 ist mit ■ diesem Arm J5 an geeigneter Stelle durch eine Verbindungsstange F3
gekuppelt, welche durch einen Schlitz e1 im Arm Es hindurchgeht und auf beiden Seiten
des Armes mit Muttern versehen ist zur Regelung des Ausschlages der Roststäbe, . und um
eine verlorene Bewegung zwischen genannten Stäben und ihren bewegenden Theilen zu gestatten.
Mittelst dieser auf der Stange F3 verstellbaren Muttern kann den Roststäben eine
veränderliche Schwingung er theil t- werden, entsprechend der verwendeten Kohlensorte. Durch
die Veränderung des Zwischenraumes zwischen den Muttern wird auch der Zeitabschnitt ge-.regelt,
während dessen die Stäbe ohne Bewegung verharren. Eine Schraube J6, welche an
der beweglichen Platte F1 sitzt und mit dem Handrad Ji versehen ist, bildet in Verbindung
mit einer inneren Mutter J8 eine geeignete Vorrichtung, um den Arm J5 auslösbar entweder
dicht oder mit verlorener Bewegung an der Schlepperplatte F1 zu befestigen und das
Mafs zu regeln, in welchem die Platte F1 von dem Krummzapfen J verstellt wird.
Der Durchlafs f, welcher vom Trichter F
zur Feuerung führt, wird durch einen Schieber /5, Fig. 4, abgeschlossen oder geöffnet,
und die Geschwindigkeit der Welle J wird durch einen Regulator geregelt, um die Beschickung
des Rostes nach Belieben einzurichten.
Der Bogen H, welcher von der Stirnwand der Heizkammer nach hinten geht und den
oberen Theil des geneigten Rostes überragt, überdeckt den sogenannten Verkokungsraum
der Feuerung. Das Brennmaterial auf dem nicht von H überdeckten ,Theil 'des Rostes
wird sich im allgemeinen im Glutzustande der Verbrennung befinden, und die von den sich
verkokenden Kohlen oder dem Kohlengrus unter dem Fang H ausgehenden Gase werden
abwärts über und in das Feuer geführt und entzündet. Der Bogen / über dem Fang H
sichert eine gute Vermengung aller der Verbrennungskörper einschliefslich der erforderlichen
Luft, welche unter dem Rost und durch die Stäbe zutritt. Der Erfolg ist der, dafs die
noch nicht von den Flammen verzehrten Körper ■ beim Eintritt in den engen Raum χ vollständig
verbrannt werden. Die Unterbrechung des Gasstromes verzögert den Abzug des Gases
und sichert dadurch um so mehr eine gute Verbrennung vor dem Entweichen, während
andererseits der an der Stirnwand befindliche Fang H den Flammen gestattet, den vordersten
Theil des Kessels zu bestreichen.
Durch diese Einrichtung des geneigten Rostes E mit seinen kippbaren Stäben e wird
das Brennmaterial auf dem Rost ganz regelmäfsig abwärts geführt. Der Neigungswinkel
des Rostes ist so klein, dafs das Brennmaterial nicht plötzlich vorwärts rutscht; die Vor- und
Rückwärtsbewegung der Roststäbe wirkt in Verbindung mit der Schwerkraft derart, dafs
das Brennmaterial sich fast gleich schnell bewegt, ob nun die Stäbe e in einer oder der
anderen Richtung gekippt werden. Bei jeder Bewegung der Stäbe e wird das Herdfeuer
langsam aufgerüttelt und geschürt, wodurch der Luftzutritt erleichtert und eine gleichmäfsige
und vollständige Verbrennung erzielt wird.
In den Fig. 14 bis 18 stellt C die Heizkammer einer Dampfkesselfeuerung dar. Mit
E ist der Rost der in den Fig. 1 bis 13 gegebenen
Construction bezeichnet; der unterste Rosttheil ist D genannt, der Aufschütttrichter F.
Mit E1 sind, die geneigten Stangen, welche den Hauptrost tragen, bezeichnet; die winklige
Feuerplatte über dem Kopf des Rostes E ist G genannt, und mit Es ist eine stellbare Verbindungsstange
bezeichnet, mittelst welcher der Rost E vom Hebel / aus bewegt wird.
Die geneigten Stangen E1 zum Tragen der kippbaren Querstäbe e e des' Hauptrostes E
sind bei der oben beschriebenen Einrichtung (Fig. ι bis 13) an ihren oberen Enden . mit
Flantschen versehen, welche sich flach gegen die Innenfläche der Stirnplatte des Feuerraumes
legen, ,sobald die Stangen in dem verlangten Winkel liegen. Die Neigungsänderung der
Stangen E : erfordert dort also die Einlage von
Fütterungen zwischen die Flantschen und die Stirnplatte, wodurch auch das Auflager geändert
wird, welches der Winkelplatte G durch diese Stangen gewährt werden soll. Um diesem
Mangel abzuhelfen und um das Umlagern der geneigten Stangen E1 in eine andere gewünschte
Neigung (innerhalb gewisser praktischer Grenzen) zu erleichtern, ist die in Fig. 14 bis 18 veranschaulichte
Einrichtung einer gelenkigen Verbindung der oberen Stangenenden mit der Stirnplatte des Feuerraumes getroffen. In Fig. 14
wird die Feuerplatte G durch Knaggen H1 gestützt, welche an der Stirnplatte sitzen und
an welche die Rosttragestangen E1 bei gl gelenkig
angefügt sind. Mittelst dieser gelenkigen Verbindung kann die Neigung des ~Rostes E
leicht in irgend einer der besonderen Kohlensorte entsprechenden Weise verändert werden,
wobei es nur erforderlich ist, zwecks dieser Neigungsänderung die Fufsklötze, aufweichen
die unteren Enden der Stangen E1 ruhen, zu · heben oder zu senken. Die einzelnen Roststäbe
e e des Rostes E1 werden nach Aenderung des Neigungswinkels der Stangen E1
wieder in geeignete Stellung gebracht durch die auf der Verbindungsstange E3 verstellbaren
Muttern i il, durch welche die Grenzen für die
Bewegung der Roststäbe e gegeben sind.
An die Stelle des waagrechten Rostes D in Verbindung mit dem senkrechten Rost D1,
Fig. it und 12, tritt bei Fig. 14 bis 18 ein
aus einem Stück angefertigter Rost, welcher an seiner oberen Fläche concav ist. Er ist derartig
drehbar, dafs seine hochstehende Vorderkante sich senkt. In Fig. 15 geschieht diese
Drehung aus der Lage Fig. 14 oder 15 um
Zapfen, welche in seiner Mitte oder nahe derselben liegen, nach Fig. 14 um hinter der
Mitte gelegene Zapfen. In jedem Falle wird, wenn seine erhöhte Vorderkante sich senkt,
seine Hinterkante hochgekippt. Um den Rost D zu tragen, ist eine Querstange C1 unter demselben
angebracht und mit Ansätzen c2 zu Lagern der Drehzapfen c 5 versehen. Die Roststäbe c sind entsprechend mit unten vorstehenden
oder herabhängenden Ansätzen c1 ausgestattet, welche den Ansätzen c2 der
Stange C1 sehr nahe liegen, und durch welche die Drehzapfen c5 hindurchgehen. Vorn vor
seiner Drehachse ist der Rost mit einem herabhängenden Arm C3 ausgestattet, an dessen
unteres Ende eine Stange C2 gelenkig angefügt ist, die sich bis vorn an das Aschenloch erstreckt,
und durch die der Heizer den Rost heben oder senken kann. Die beiden mög-
lichen Lagen des Rostes sind in den Fig. 15
und 16 dargestellt, in welchen der Rost aus zwei Abschnitten besteht, von denen einer vorwärts
gekippt ist. Eine Querstange c4 ist in Fig. 15 und 16 als geeignete Vorrichtung zur
Feststellung des Rostes während des Betriebes angedeutet, doch kann auch die Stange C1
demselben Zwecke dienen. Die bewegende Stange C2 ist mit einem oder mehreren Haken
ausgestattet, mit welchen sie in üblicher Weise in der Stirnplatte des Kessels, welche sie durchdringt,
befestigt werden kann.
Eine besondere Verbesserung besteht in der Lagerung der Drehachse c5 — falls dieselbe
nicht am hinteren Ende des Rostes liegt — hinter dem Schwerpunkt des beladenen Rostes,
so dafs dessen Vorderkante sich durch das Uebergewicht senken wird, sobald die Verbindungsstange
C2 aus ihrer Befestigung in der Stirnplatte gelöst ist. Die Stäbe oder Schlitze
des Rostes D laufen von vorn nach hinten, um sowohl die Entleerung des gekippten
Rostes zu erleichtern, als auch ein Schüren des Feuers durch die Thür des Aschenloches
zu ermöglichen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, befindet sich die obere Fläche des
vorderen, erhöhten Theiles des concaven Rostes D im wesentlichen mit dem geneigten
Rost E in einer Linie* und bildet somit eine Fortsetzung des letzteren. Dieser allmälige
Uebergang des Rostes E in den Rost D läfst die Asche und vor allen Dingen die Schlacke
ihren Weg über die Verbindung beider Roste hinaus und auf den Rost D ruhig fortsetzen,
ohne eine plötzliche Unterbrechung und ohne dafs in dem Feuerherd an dieser Stelle ein zu
grofser Durchlafs für den Luftzutritt entsteht. Andererseits setzt sich auch nicht die geschmolzene
Schlacke als eine überhängende Masse am untersten Stab des Rostes E fest,
wie es geschieht, wenn der Rost D an dieser Stelle senkrecht anschliefst, wie in der zuerst
beschriebenen Construction; festsitzende Schlacke sperrt daher der Luft den Zutritt nicht ab.
Die verstellbare Verbindungsstange ii3, Fig. 14,
ist an das obere Ende der Stange 2s2 gelenkig angefügt und geht durch eine geeignete Bohrung
e7 im unteren Theil des schwingenden
Hebels J5; sie trägt auf dem mit Gewinde versehenen Theil Muttern i il, mittelst welcher
sie so verstellbar ist, dafs die Roststäbe, zwischen verschiedenen Anfangs- und Endgrenzen
gekippt werden können. Da die Muttern in geeigneter Entfernung von einander liegen und
der zwischenliegende, mit Gewinde versehene Theil von E3, welcher durch die Bohrung e7
hindurchgeht, bei der Vor- und Rückwärtsbewegung des Hebels /5 zwischen den Muttern
durch die Reibung der Unterkante von e7 stark abgenutzt werden würde, ist ein Muff 72
zwischen den Muttern i il um die Stange E3
gelegt, wie am besten aus Fig. 17 und 18
und auch aus Fig. 14 ersichtlich ist. Dieser
Muff kann irgend eine Länge erhalten, entsprechend der Bewegung, welche dem Hebel /5,
ohne ein Kippen der Roststäbe zu veranlassen, gestattet sein soll. Der Muff /2 nimmt die
Abnutzung, welche aus der Reibung durch den Hebel J5 herrührt, auf und verhindert eine
Beschädigung des. Gewindes der Stange Es.
Er bietet aufserdem den Vortheil, den gleichen Zwischenraum zwischen den Muttern bei deren
Verstellung immer zu erhalten, so dafs diese ihre Lage nur bezüglich des Anfanges und des
Endes der Kippbewegung der Roststäbe ändern. Wie aus Fig. 18 ersichtlich, ist der· Muff P
an der äufseren Mutter / befestigt, welche zu diesem Zwecke mit einer Bohrungserweiterung
z2 versehen ist, in die das eine Ende des Muffs /2 hineingeschraubt ist. Zudem ist die
Mutter i an ihrem äufseren Ende geschlossen, wobei sie eine genügende Länge besitzt, um
sich auf der Stange EB, soweit es erforderlich ist, auf- und niederschrauben zu lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Feuerung für Dampfkessel, gekennzeichnet durch die Bogen 27 und J, von denen ersterer in Verbindung mit dem geneigten Rost E eine Verkokungskammer bildet, letzterer allein und in Verbindung mit dem Bogen H zur Verbrennung der auf dem geneigten Rost E und dem horizontalen Rost D nicht vollständig verbrannten Kohlentheile dient, wobei ferner der geneigte Rost E aus oscillirenden Stäben c besteht, welche Rippen e6 zur Verhütung des Durchfallens von Kohlenstückchen besitzen und zugleich mit einem Schlepper F1 mittelst Excenters von der Welle 7 aus bewegt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52075C true DE52075C (de) |
Family
ID=326810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52075D Expired - Lifetime DE52075C (de) | Feuerung für Dampfkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52075C (de) |
-
0
- DE DENDAT52075D patent/DE52075C/de not_active Expired - Lifetime
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