DE17177C - Apparat zur Rauchverbrennung an Lokomotiven und Lokomobilen - Google Patents
Apparat zur Rauchverbrennung an Lokomotiven und LokomobilenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B5/00—Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B2700/00—Combustion apparatus for solid fuel
- F23B2700/022—Combustion apparatus for solid fuel with various types of fume afterburners
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE^'Ö/'^^BAHNBETRIEB.
Es ist bekannt, dafs das Aufwerfen von Brennmaterial auf die über dem Rost brennende
Kohlenschicht stets viel Rauch erzeugt.
Um diese Raucherzeugung zu vermeiden, ist in der Feuerbüchse eine Mulde C angeordnet,
welche aus Gufstiegelmasse gefertigt ist.
Sie wird getragen durch die Welle C1, und
um diese tragfähig zu machen, ist über dieselbe eine gufseiserne Hülse C2 geschoben.
Die Hülse hat in der Längenachse ein Loch, das bei ihrer Herstellung gegossen und ausgebohrt wird, so dafs die Achse C1 in kaltem Zustande
bequem durchgesteckt werden kann, falls eine Auswechselung nöthig wird. Die Schrauben Ci dienen dazu, Hülse und Achse so
zu verbinden, dafs die Achse ohne die Hülse sich nicht drehen kann.
In der Mulde befindet sich auf dem Boden eine Platte von Gufseisen, um demselben mehr
Tragfähigkeit zu geben.
Die Achse C wird in die Doppelwand der Feuerbüchse durch eingenietete Gufsstücke,
welche mit Asbeststopfbüchsen versehen sind, gelagert. Ferner befindet sich an der Achse C1
ein Vierkant zur Aufnahme des Hebels C7. Dieser ist durch· eine verticale Stange und
Gelenke mit dem Hebel C8 verbunden, welch letzterer um den Zapfen C9 drehbar ist. Läfst
man den Hebel C8 in die Stellung C10 C11 C12
herabsinken, so ist die Stellung der Mulde diesen Linien parallel, also gegen die Horizontale
geneigt.
Durch die schräge Stellung und die Erschütterungen, welchen die Lokomotive fortwährend
ausgesetzt ist, fallen die Kohlenstücke allmälig von* selbst auf den Rost, jedoch stets
in geringen Quantitäten, und entweder als Koks oder doch in einem sehr heifsen Zustande, so
dafs sie gar keinen Rauch entwickeln werden. Der Heizer kann also, ohne die Thür öffnen·
zu müssen, einige Centner Kohlen aus der Mulde auf den Rost schütten.
Ist die Mulde allmälig entleert, so wird der Hebel 8 emporgehoben und neue Kohlen in
die Mulde geworfen.
Es werden sich aus den Kohlen in der Mulde Gase entwickeln, und um diese nicht unverbrannt
in die Siederöhren entweichen zu lassen, befindet sich dicht hinter der Mulde, an der
Decke aufgehängt, die Platte Cu.
Die Gase werden gezwungen, ihren Weg über die glühenden Kohlen zu nehmen und zu
verbrennen.
Ist die Rauchkiste zwejtheilig, so befindet sich natürlich in jedem Theil eine Mulde und
auf beiden Seiten der Schirmwand je ein Bewegungsmechanismus.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die durch Handhebel umkippbare Mulde C zur Aufnahme des frischen Brennmaterials.Hierzu I Blatt Zeichnungen.BERLDi. GEDRUCKT IN DER REICHSDRÜCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17177C true DE17177C (de) |
Family
ID=294131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17177D Active DE17177C (de) | Apparat zur Rauchverbrennung an Lokomotiven und Lokomobilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17177C (de) |
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- DE DENDAT17177D patent/DE17177C/de active Active
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