DE520673C - Federnde Abstuetzung einer Zusatzachse bei Kraftfahrzeugen durch Laengsblattfedern - Google Patents
Federnde Abstuetzung einer Zusatzachse bei Kraftfahrzeugen durch LaengsblattfedernInfo
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- DE520673C DE520673C DEV26148D DEV0026148D DE520673C DE 520673 C DE520673 C DE 520673C DE V26148 D DEV26148 D DE V26148D DE V0026148 D DEV0026148 D DE V0026148D DE 520673 C DE520673 C DE 520673C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/02—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only
- B60G11/04—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only arranged substantially parallel to the longitudinal axis of the vehicle
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G5/00—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements
- B60G5/04—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements with two or more pivoted arms, the movements of which are resiliently interrelated, e.g. the arms being rigid
- B60G5/047—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements with two or more pivoted arms, the movements of which are resiliently interrelated, e.g. the arms being rigid at least one arm being resilient, e.g. a leafspring
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Es ist bereits vorgeschlagen worden, hinter einer Treibachse von Lastkraftwagen eine
Hilfsachse anzuordnen, deren Längsfedern mit ihrem vorderen Ende an das Achsgehäuse
der Treibachse angeschlossen sind, so daß die Hilfsachse in stärkerem Maß wie die Treibachse
bei wachsender Last beansprucht wird. Diese Wirkung kann jedoch mit der bekannten
Einrichtung nicht in einem solch starken Maß erreicht werden, wie es wünschenswert ·
ist, um die Belastbarkeit der Treibachse voll auszunutzen und bei geringer Last das für ein
rascheres Fahren notwendige Adhäsionsgewicht zu erzielen. Um die Belastung der Hilfsachse in einem beliebig starken Maß verändern
zu können, wird erfindungsgemäß eine Hebelverbindung verwendet, durch die die
senkrechten Schwingbewegungen der Treibachse in vergrößertem Ausmaß auf das der Treibachse zugekehrte Blattfederende zur
Auswirkung gebracht werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die Abb. 1 und 2 zeigen die Abstützung eines Fahrzeugrahmens in Seitenansicht bei
verschiedenen Belastungen.
Die Treibräder 1 sitzen auf der Treibachse 2, deren Achsgehäuse! 3 durch. dj]eFiedern)4
in an sieh bekannter Weise mit dem Fahrzeugrahmen
5 verbunden sind.
Hinter der Treibachse 2 ist eine Hilfsachse 6 angeordnet, von der die Räder 7 getragen
werden. Das Achsgehäuse 8 dieser Hilfsachse ist fest mit dem freien Ende der Feder 9 verbunden, die bei 10 schwenkbar
am Fahrzeugrahmen 5 angelenkt ist. Das vordere Ende dieser Feder ist mittels der Lenker
11 mit dem freien Ende des Hebels 12 verbunden. Letzterer sitzt auf der Treibachse
2, so daß er bei deren Auf- und Abwärtsbewegungen in 'entsprechender Weise geschwenkt
wird, während das andere Ende des Hebels 12 mittels des Lenkers 13 an dem
Fahrgestell 5 abgestützt ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Auf- und Abwärtsbewegungen
der Treibachse 2 im Verhältnis zu dem Fahrzeugrahmen 5 in verstärktem Maße mittels
der Laschen 11 auf das vordere Ende der
Feder 9 übertragen werden, so daß diese in entsprechendem Maße zur Abstützung der
Last herangezogen wird. Die Anordnung kann derart getroffen werden, daß bei unbelastetem
Fahrzeug die Räder der Hilfsachse vom Boden abgehoben sind und bei voller Belastung
des Wagens ebenso stark auf den Boden wie die Treibräder drücken. Die Längenverhältnisse
des Hebels 12 und der Feder 9 können in weiten Grenzen geändert werden.
Im allgemeinen empfiehlt es sich aber, das vordere Ende des Hebels 9 zwischen dem Gelenkpunkt
10 und der Lasche 11 größer zu
wählen als sein rückwärtiges Ende zwischen dem Gelenkpunkt 10 und dem Achsgehäuse 8.
Diese Bedingung ist jedoch keineswegs
Voraussetzung für die Wirksamkeit der neuen Anordnung. Man könnte vielmehr die Hebelverhältnisse
auch derart wählen, daß das rückwärtige Ende der Feder 9 in wirksamer Weise selbst federn kann. Insbesondere läßt
sich das angestrebte Hebelverhältnis auch dadurch verwirklichen, daß man den Gelenkpunkt
10 auf die Treibachse 2 verlegt und dafür das vordere Ende der Feder vor derTreibachse
am Fahrzeugrahmen anlenkt. Im übrigen kann ebenso wie hinter der Treibachse auch vor ihr eine Hilfsachse in der oben erläuterten
Weise angeordnet werden. Je kürzer die Federenden sind, die zwischen dem xA.nlenkpunkt 10 und dem Achsgehäuse 8 liegen, um so sicherer ist die Führung der betreffenden
Hilfsräder. Die Zwischenschaltung der Hebel 12 ermöglicht es im übrigen,
die Gelenkpunkte 10 weit von der Treibachse 2 entfernt anzuordnen, so daß dadurch
die Last des Rahmens 5 besser verteilt auf die Achsen übertragen werden kann, als wenn die
Abstützpunkte eng beieinander liegen.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Federnde Abstützung einer Zusatzachse bei Kraftfahrzeugen durch Längsblattfedern, die an einem Ende die Zusatzachse tragen, im mittleren Teil mit dem Fahrzeugrahmen und am anderen Ende mit der Treibachse gelenkig verbunden sind, gekennzeichnet durch eine Hebelverbindung (12), durch die die senkrechten Schwingbewegungen der Treibachse (2) in vergrößertem Ausmaß auf das der Treibachse zugekehrte Blattfederende zur Auswirkung gebracht werden.
- 2. Federnde Abstützung einer Zusatzachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibachse (2) einen Doppelhebel (12) trägt, der an einem Ende mit dem Fahrzeugrahmen (5) und am anderen Ende mit dem der Treibachse zugekehrten Ende der Blattfeder (9) der Zusatzachse gelenkig verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV26148D DE520673C (de) | 1929-12-21 | 1929-12-21 | Federnde Abstuetzung einer Zusatzachse bei Kraftfahrzeugen durch Laengsblattfedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV26148D DE520673C (de) | 1929-12-21 | 1929-12-21 | Federnde Abstuetzung einer Zusatzachse bei Kraftfahrzeugen durch Laengsblattfedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE520673C true DE520673C (de) | 1931-03-13 |
Family
ID=7582448
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV26148D Expired DE520673C (de) | 1929-12-21 | 1929-12-21 | Federnde Abstuetzung einer Zusatzachse bei Kraftfahrzeugen durch Laengsblattfedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE520673C (de) |
-
1929
- 1929-12-21 DE DEV26148D patent/DE520673C/de not_active Expired
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