DE520397C - Einfaedige Flecht- und Kloeppelmaschine mit unter der Gangplatte um lotrechte Achsen schwenkbaren Steuergabeln - Google Patents

Einfaedige Flecht- und Kloeppelmaschine mit unter der Gangplatte um lotrechte Achsen schwenkbaren Steuergabeln

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DE520397C
DE520397C DEK110322D DEK0110322D DE520397C DE 520397 C DE520397 C DE 520397C DE K110322 D DEK110322 D DE K110322D DE K0110322 D DEK0110322 D DE K0110322D DE 520397 C DE520397 C DE 520397C
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Klempt & Pelzer
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Klempt & Pelzer
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/18Spool carriers for vertical spools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Einfädige Flecht- und Klöppelmaschine mit unter der Gangplatte um lotrechte Achsen schwenkbaren Steuergabeln Die Erfindung betrifft eine einfädige Flecht- und Klöppelmaschine mit unter der Gangplatte um lotrechte Achsen schwenkbaren Steuergabeln, bei welcher das Wesen der Erfindung darin besteht, daß die Steuergabel nach Art einer Kurbelwelle gekröpft ist, deren in einer Büchse der Maschinengrundplatte geführter Drehzapfen in.der Mitte zwischen den Radpfeilern auf dem von der Maschinenmitte aus beschriebenen Bogen des Tellerkreises oder in unmittelbarer Nähe desselben liegt. Die paarweise Umstellung der kurbelwellenartig geformten Steuergabeln wird dabei bewirkt durch je eine unter dem Radpfeiler angebrachte Kurvenscheibe. Das äußere, untere Ende der Steuergabel greift mit einem Zapfen in ein in der Grundplatte der Maschine angeordnetes bogenförmiges Schlitzloch, «-elches den Hebelausschlag begrenzt.
  • Bei bekannten Flecht- und Klöppelrnaschinen mit um lotrechte Achsen schwenkbaren Steuergabeln ist die überleitung des- Klöppels aus seiner Ruhestellung in die Gangbahn eine durchaus unvollkommene, weil bei allen Maschinen dieser allgemein gebräuchlichen Bauart der Hebelarm vom Drehpunkt aus zu lang und sein Ausscblagwinkel zu gering ist, was ein häufiges Anecken des Klöppelstiftes an der abgestumpften Gangbahnplattenspitze zur Folge hat. Es sind zwar an sich auch Steuergabeln bekannt geworden, deren Drehpunkt senkrecht unter den Berührungspunkten der Treibteller liegt. Dort sind jedoch die Steuergabeln auf axial verschiebbaren Trägern gelagert, die vom Musterwerk gesteuert werden, und es fehlt die sichere Lagerung und Führung in der Maschinengrundplatte.
  • Diese Übelstände sollen nach der Erfindung dadurch beseitigt «-erden, daß die kurbelwellenartig geformte Steuergabel mit ihrem Drehzapfen in einer Büchse der Maschinengrundplatte gelagert und mit einem zweiten Zapfen in einem bogenförmigen Schlitz der Maschinengrundplatte geführt ist. Durch diese Anordnung ist ein großer Ausschlagwinkel für die Steuergabel geschaffen, letztere kommt beim Ausschwenken aus ihrer Mittellage nicht mit den Radbüchsen in Berührung, und der Klöppel kann mit einem geringen Hebelausschlag von seiner Stillsetzstelle aus ruhig und sicher in die Gangbahn übergeführt werden. Es läßt sich so selbst ein empfindliches Geflecht bei hoher Drehzahl herstellen. Weiterhin gestattet der geringe Hebelausschlag die Flecht- oder Klöppelmaschine vorteilhaft mit besonders kleinem Stichmaß herzustellen.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an dem Bruchstück einer einfädigen Spitzenklöppelmaschine veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i dieselbe in einer. Vorderansicht, Abb. 2 in einer, Draufsicht, Abb. 3 in einem Längsschnitt nach C-D der Abb. i und Abb. 4 in einem waagerechten Schnitt nach Linie A-B der Abb. i mit ausgeschwenkten Steuergabeln.
  • Es ist a die Grundplatte der Klöppelmaschine mit den darauf befestigten Radpfei-° lern b, um welche die miteinander in Eingriff stehenden Triebräder c drehbar sind. Letztere sind je durch eine Führungsbüchse d mit dem Treiber e verbunden, durch welchen der mit seinem Herz f in der durch die Tellerscheiben g und die Oberplatte h gebildeten Gangbahn i geführte Klöppel h bewegt wird, der dann mit Hilfe der Steuergabel l an der abgestumpften Gangbahnplattenspitze (Abb.a) stillgesetzt wird, wenn der Klöppel nicht an der Flechtung teilnehmen soll. Durch Ausschwenken der Steuergabel l wird dann der Klöppel von seiner Stillsetzstelle in die Gangbahn weitergeleitet. Die Steuergabeln 1 sind je mit ihren Drehzapfen m in der Mitte zwischen zwei Radpfeilern schwenkbar gelagert, und zwar liegt der Drehpunkt in den von der Maschinenmitte beschriebenen Bogen des Tellerkreises oder in unmittelbarer Nähe desselben, wodurch der Ausschlagwinkel erheblich vergrößert wird, so daß beim Ausschwenken der Gabel eine reibungsfreie Überführung des Klöppels von der Stillsetzstelle zur Gangbahn erfolgen kann. Die Steuergabel 1 ist dabei U-förmig gekröpft bzw. hat sie eine kurbelwellenartige Form (Abb. 3) und ist mit ihrem in der Mitte zwischen zwei Radpfeilern auf dem Tellerkreis der Grundplatte a gelagerten Zapfen m in einer Büchsen geführt. Auf letzterer ist ein Lager o befestigt, an welchem eine unter dem Radpfeiler liegende, mit bogenförmigen offenen Schlitzen p versehene Kurvenscheibe q drehbar gelagert ist, welche durch eine Zugstange r mit dem Rappor twerk in Verbindung steht. Die Kurvenscheibe q wirkt mit ihren bogenförmigen Schlitzen p beim Zug des Rapportwerkes auf die den Kurven p zugekehrten Steuerarme s der am unteren Ende des Lagerzapfens »n der Steuergabel angebrachten Steuerkörper t und veranlaßt so das paarweise Ausschwenken der Steuergabeln in die in Abb.4 dargestellte Lage. Die Zurückführung in ihre Ausgangs-oder Mittelstellung wird bewirkt durch eine an dem Lagerkörper o angebrachte und mit ihrem anderen Ende an der Kurvenscheibe q befestigte Zugfeder ic. Die Steuergabel 1, welche vorteilhaft aus einem Stück besteht, ist mit ihrem unteren, abgekröpften Ende mit einem Zapfen v in einem in der Grundplatte a angebrachten bogenförmigen Schlitz w geführt, durch welchen der Hebelausschlag begrenzt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einfädige Flecht- und Klöppelmaschine mit unter der Gangplatte um lotrechte Achsen schwenkbaren Steuergabeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuergabel nach Art einer Kurbelwelle gekröpft ist, deren in einer Büchse der Maschinengrundplatte geführter -Drehzapfen in der Mitte zwischen den Radpfeilern auf dem von der Maschinenmitte aus beschriebenen Bögen des Tellerkreises bzw. in unmittelbarer Nähe desselben liegt:
  2. 2. Einfädige Flecht- und Klöppelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umstellung der Steuergabel (l) durch eine unter dem Radpfeiler angebrachte Schlitzkurvenscheibe (q) erfolgt.
  3. 3. Einfädige Flecht- und Klöppelmaschine nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gekröpfte Teil der Steuergabel (l) mit dem Zapfen (v) in einem bogenförmigen Schlitzloch (w) der Maschinengrundplatte geführt ist.
DEK110322D 1928-07-15 1928-07-15 Einfaedige Flecht- und Kloeppelmaschine mit unter der Gangplatte um lotrechte Achsen schwenkbaren Steuergabeln Expired DE520397C (de)

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