DE520364C - Aus Haupt- und Hilfskraftmaschinen bestehende Kraftanlage - Google Patents

Aus Haupt- und Hilfskraftmaschinen bestehende Kraftanlage

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DE520364C
DE520364C DES83146D DES0083146D DE520364C DE 520364 C DE520364 C DE 520364C DE S83146 D DES83146 D DE S83146D DE S0083146 D DES0083146 D DE S0083146D DE 520364 C DE520364 C DE 520364C
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Germany
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auxiliary
main
power plant
electric motor
turbine
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Expired
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DES83146D
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Inventor
Dr Herbert Melan
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Aus Haupt- und Hilfskraftmaschinen bestehende Kraftanlage Die Belastung des Kraftwerkes, das ein Verbrauchernetz mit Strom versorgt, :schwankt, wie die allgemeine Form der Belastungsdiagramme zeigt, über die Zeitdauer von 24 Stunden ganz erheblich. Während am Tage außerordentlich hohe Belastungsspitzen auftreten, sinkt diese Belastung während der Nachzeit auf sehr geringe Beträge. Die Folge davon ist, daß der Wirkungsgrad der Kraftmaschinen in Zeiten der schwachen Belastung recht niedrig ist, daß es also ungünstig ist, das Hauptaggregat zur Deckung dieses kleinen Bedarfs zu verwenden.
  • Es ist nun bekannt, die Hilfsmaschinen der Zentralen, die zum Betrieb der Hauptkraftmaschinen erforderlich sind, z. B. die Kondensationspumpen, mit einem Antrieb auszurüsten, der einen Elektromotor und eine Hlfskraftmaschine, die im allgemeinen eine Turbine sein wird, enthält. Die beiden Maschinen laufen entweder gleichzeitig, wobei der Elektromotor bei Energieüberschuß der Hilfskraftmaschine als Generator arbeitet, oder sie können wahlweise verwendet werden. Dieses Antriebsaggregat wird gemäß der Erfindung dazu verwendet, um den Wirkungsgrad der Kraftanlage bei stark verringerter Belastung zu verbessern, und zwar wird gemäß der Erfindung der Elektromotor des Hilfsmaschinenaggregates so bemessen, daß er imstande ist, bei stillgesetztem Haupt, maschinenaggregat den verringerten Leistungsbedarf zu decken, wenn er von der Hilfskraftmaschine, die, wie gesagt, im allgemeinen eine Turbine sein wird, angetrieben wird. Da die Kondensationspumpen und andere Hilfsmaschinen bei stillgesetztem Hauptaggregat nicht mehr erforderlich sind, so ist es zweckmäßig, sie abzukuppeln und die Hilfsturbine lediglich mit der elektrischen Maschine zusammenarbeiten zu lassen.
  • Die elektrische Maschine kann auch in den Fällen zur Deckung des verringerten Leistungsbedarfes dienen, wenn, sie dauernd mit einer Hilfskraftmaschine zusammenarbeitet, deren Abdampf zur Speisewasservorwärmung dient, eine Anordnung, die an sich nicht neu ist. Bei der Verwendung eines solchen Aggregates wird ebenfalls bei schwacher Belastung die Hauptmaschine stillgesetzt; die Hilfsmaschinen werden vom Antrieb abgekuppelt, und der aus Hilfsturbine und elektrischer Maschine bestehende Maschinensatz deckt den schwachen Bedarf.
  • In den Abb. i und 2 sind Schaltbilder von Anlagen dargestellt, die gemäß der Erfindung arbeiten.
  • Abb. i zeigt den Fall, daß Hilfsturbine und elektrische Maschine wahlweise mit den Hilfsmaschinen gekuppelt werden können, während in Abb. 2 der Fall dargestellt ist, daß Hilfsturbine und elektrische Maschine dauernd mit den Hilfsmaschinen zusammenarbeiten. Es bezeichnet in allen Abbildungen i den Kessel, 2 die Frischdampfleitung, 3 die an diese angeschlossene Hauptmaschine, q. die Hilfskraftmaschine, 5 die Hilfsmaschinen, die als Pumpen dargestellt sind, 6 die elektrische Maschine.
  • In der Abb. i ist die Anordnung so getroffen, daß entweder die elektrische Mä.-schxne 6 ioder die Hilfsturbine ¢ mit den Hüfsmaschinen 5 gekuppelt werden kann. Dies ist durch Kupplungen 7 und 8 angedeutet.
  • Der von der Maschine 3 angetriebene Generator 9 und de elektrische Maschine 6 liegen über Transformatoren io und i i und Sehalter 12 und 13 am Netz 14. Verringert sich die Belastung der Maschine 9 so stark, daß es unwirtschaftlich ist, den Maschinenratz 3, 9 weiterlaufen zu lassen, so wird dieses Aggregat stillgesetzt. Außerdem wird die Kupplung 7 gelöst und die Kupplung 8 geschlossen, so daß nunmehr die Turbine als Antriebsmaschine der elektrischen Maschine 6 dient. Die Maschine 6 arbeitet also als Generator, und zwar ist sie so groß bemessen., daß sie- den Bedarf des Netzes, i q, bei dem gerade vorliegenden Belastungsfall zu decken vermag.
  • In der Abb.2 arbeitet die Hilfsturbine als Gegendruckturbine auf .einen Speisewasservorwärmer 15. Die elektrische Maschine 6 ist dauernd mit ihr gekuppelt, und zwar ist die Anordnung derart getroffen, daß bei Überschuß an elektrischer Energie der Maschine 6 dieser an das Netz 1q. abgegeben wird, während bei erhöhtem Bedarf der Maschine q. Strom aus dem Netz 1q. entnommen wird. Im Falle stark verringerter Belastung wird die Kupplung 16 zwischen den Hilfsmaschinen 5 und deren Antriebsturbine q. gelöst, das Aggregat 3, 9 stillgesetzt und der Leistungsbedarf des Netzes i ¢ lediglich von der als Generator laufenden elektrischen Maschine 6 gedeckt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHL i. Aus Haupt- und Hilfskraftmaschinen bestehende Kraftanlage mit wahlweisem Antrieb der Hilfsmaschinen der Hauptkraftmaschinen (Kondensationspumpen usw.) durch einen Elektromotor oder die Hilfskraftmaschine (Hilfsturbine), dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor so bemessen ist, daß er bei verringerter Kraftwerksbelastung und stillgesetztem Hauptaggregat als Generator Taufend und unter Verwendung der Hilfskraftmaschine als Antriebsmaschine den vermindertem: Bedarf des angeschlossenen Hauptnetzes zu decken vermag.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei stillgesetztem . Hauptaggregat die Hilfsmaschinen (Pumpen- o. dgl.) von ihrem Antrieb -abgekuppelt sind und die Hilfskraftmaschine den als Generator laufenden Elektromotor antreibt.
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