DE52028C - Vorrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Schallwellen - Google Patents
Vorrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von SchallwellenInfo
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- DE52028C DE52028C DENDAT52028D DE52028DA DE52028C DE 52028 C DE52028 C DE 52028C DE NDAT52028 D DENDAT52028 D DE NDAT52028D DE 52028D A DE52028D A DE 52028DA DE 52028 C DE52028 C DE 52028C
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/44—Styli, e.g. sapphire, diamond
- G11B3/46—Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
- H04R7/02—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
- H04R7/04—Plane diaphragms
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. August 1889 ab.
Zweck der Erfindung ist, Schallwellen durch ein Instrument genau aufzeichnen und auf das
Klarste und Deutlichste wiedergeben zu lassen.
Die Neuheit desselben besteht in der Art und Weise der Aufzeichnung des Schalles, dergestalt,
dafs die einer Membran ertheilten Schwingungen von verschiedenen Punkten der Membran
aus aufgenommen und auf einen gemeinsamen Punkt übertragen und dort aufgezeichnet
werden.
Durch diese Aufzeichnungen soll wiederum eine gemeinsame Spitze bewegt werden, welche
Spitze wiederum die Schwingungen auf verschiedenen Punkten eines vibrirenden Körpers
veranlafst und dadurch Schallwellen erzeugt.
Die Erfindung benutzt einen Apparat, in welchem eine Membran zur . Erzeugung von
Schwingungen und ein Leiter oder eine Uebermittelungsvorrichtung dieser Schwingungen von
verschiedenen Punkten der .Membran aus nach einem Centralpunkte dient. An letzterem ist
ein Vorsprung oder ein Rad angebracht zur Aufzeichnung dieser Schwingungen, oder zum
Darüberhinweggleiten über Eindrücke, die in einem weichen Körper gemacht sind und die
hierbei erzeugten Schwingungen nach mehreren Punkten einer Membran zur Erzeugung von
Tönen übermitteln.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
■ Fig. ι ist eine Unteransicht des Apparates,
■ Fig. ι ist eine Unteransicht des Apparates,
Fig. 2 ein Längsschnitt desselben.
Fig. 3 ist die Unteransicht eines Apparates, in dem die Membran mit drei Erweiterungen
versehen ist, wobei der Contactpunkt des Schwingungsleiters in dem. Mittelpunkt liegt.
Fig. 4 ist eine Unteransicht eines Apparates, bei dem zwei verschiedene Theile der Membran
verschiedene Spannung haben.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie x-x, Fig. 4.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch einen abgeänderten Apparat.
A ist, der Rahmen des Apparates, an welchem die Werktheile befestigt sind. In dem
Rahmen A befindet sich eine Vertiefung, deren eine Seite durch eine vibrirende Decke, die
Membran B, abgeschlossen wird, und zwar in solcher Weise, dafs dieselbe luftdicht über d,er
Kammer schliefst. Auf der äufseren Seite der Membran ist ein Krähfufs, sogenannte Spinne C,
mit drei oder vier Armen c c angebracht, die an verschiedenen Punkten an der Membran
befestigt sind und sich im Mittelpunkt vereinigen, wo ein Vorsprung angebracht ist, der
eine Spitze oder ein kleines Rädchen trägt.
Dieser Vorsprung ist dazu bestimmt, .die Schwingungen der Membran aufzunehmen und
dieselben auf eine geeignete Vorrichtung zum Regjstriren derselben zu übertragen, sowie
diese aufgezeichneten Schwingungen einer zweiten Membran mitzutheilen und dadurch Schallwellen
zu erzeugen, die den Tönen,- welche die ursprünglichen Schwingungen erzeugt haben,
entsprechen.
Die Spinne wird aus hartem Material her-. gestellt, um während der Uebermittelung der
Schwingungen von der Membran nach dem Mittelpunkt selbstständige Schwingungen in den
Armen c zu vermeiden.
Zum Markiren der Schwingungen wird eine Spitze und zum Ablesen der Schwingungen
(zur Erzeugung der Töne) ein kleines Rädchen von Rubin oder Achat benutzt, welch
letzteres über die vorher gemachten Notirungen gleitet.
Auf der der Membran entgegengesetzten Seite des Rahmens ist eine Röhre angebracht, welche
mit dem Mittelpunkt der Kammer in Verbindung steht.
Auf diese Röhre wird behufs Aufzeichnung der Töne ein Sprachrohr aufgesetzt, während
zur Wiedergabe des Schalles statt des Sprachrohres eine trichterförmige Vorrichtung aufgesteckt
wird, da hierdurch den durch die Membran erzeugten Tönen eine entschiedenere
Klangfarbe mitgetheilt wird.
In den Fig. 4, 5 und 6 ist ein Apparat veranschaulicht,
bei dem verschiedene Theile der Membran unter verschiedener Spannung gehalten werden.
Hierbei ist für jede Abtheilung der Membran eine besondere Kammer angeordnet, und
von jeder dieser Kammern zweigt eine Röhre D ab, welche Röhren sich in dem gemeinschaftlichen
Rohr D1 vereinigen, in welches dann das Sprachrohr bezw. der Trichter gesteckt
wird. ; ■
Um mittelst derselben Membran sowohl die Aufzeichnungen, als auch die Wiedergabe der
Töne zu ermöglichen, ist eine Vorrichtung E angebracht, welche adjustirbar ist und der
Membran während der Aufzeichnung der Schallwellen eine gewisse Steifigkeit giebt. Diese
Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Schubstange e, welche auf der einen Seite eine
Zahnstange bildet und am oberen Ende mit einem Schraubengewinde versehen ist. Auf
der oberen Seite des Rahmens A ist ein Vorsprung e2 angeordnet, und auf der Schiebstange
e sitzt ein Schraubenring e3, der sich auf der Stange e auf- und abbewegen kann
und bei seiner Berührung mit dem Vorsprung e2 die abwärtsgehende Bewegung der Stange e
arretirt und somit den Druck regulirt, den die Stange auf die Spinne ausübt. Die auf- und
abgehende Bewegung der Schieberstange e geht von dem Trieb e4 aus, der in beliebiger Weise
getrieben wird. Der untere Theil der Stange e ist mit einem Aufsatz von Gummi oder,ähnlichem
elastischen Material versehen, der gegen das Centrum C1 der Spinne drückt, um_ zu
verhüten, dafs der Stange e von der Spinne aus Schwingungen mitgetheilt werden.
Wenn der Apparat zum Aufzeichnen der Schallwellen benutzt wird, so bringt man das
untere Ende der Stange e mit der Spinne in Berührung, um eine Steigung der Membran
zu verhindern, während bei der Wiedergabe der Töne die Stange e zurückgezogen wird,
um den Schwingungen der Membran freies Spiel zu geben.
In Fig. 6 ist ein abgeänderter Apparat veranschaulicht zur verschiedenen Spannungsertheilung
und Zurückhaltung in den verschiedenen Theilen der Membran. Zu diesem Zweck sind Schraubenringe F in dem Rahmen
auf solche Weise angeordnet, dafs damit ein Druck auf die Membran durch Tieferschrauben
derselben ausgeübt werden kann, und, es ist möglich, auf diese Weise jeder Abtheilung der
Membran eine beliebige Spannung zu geben.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Schallwellen, gekennzeichnet
durch die über eine Vertiefung luftdicht gespannte Platte B, welche die
auf verschiedenen Punkten derselben, erzeugten Schwingungen mittelst einer Spinne C
in einem gemeinschaftlichen Punkt vereinigt und mittelst einer Spitze auf einen weichen
Körper überträgt, während umgekehrt genannte Spitze durch Rückwirkung die Schwingungen an die Platte B zur Wiedergabe
von Schallwellen abgiebt.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung
zur Aufzeichnung und Wiedergabe des Schalles die Anordnung von Schraubenringen F (Fig. 6) am Rahmen A, um der
schwingenden Platte auf. verschiedenen Punkten ihrer Oberfläche verschiedene Spannung
zu geben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52028C true DE52028C (de) |
Family
ID=326764
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52028D Expired - Lifetime DE52028C (de) | Vorrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Schallwellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52028C (de) |
-
0
- DE DENDAT52028D patent/DE52028C/de not_active Expired - Lifetime
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