DE520191C - Saiteninstrument - Google Patents

Saiteninstrument

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DE520191C
DE520191C DEB143847D DEB0143847D DE520191C DE 520191 C DE520191 C DE 520191C DE B143847 D DEB143847 D DE B143847D DE B0143847 D DEB0143847 D DE B0143847D DE 520191 C DE520191 C DE 520191C
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DE
Germany
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resonator
strings
resonance box
string instrument
web
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Expired
Application number
DEB143847D
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GEORGE DEE BEAUCHAMP
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • G10D1/05Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres with fret boards or fingerboards
    • G10D1/08Guitars

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Saiteninstrument Die. Erfindung bezieht sich auf Saiteninstrumente, und zwar insbesondere auf Guitarren oder Banjos, und besteht im wesentlichen darin, daß der im Innern des Resonanzkastens angeordnete und nach unten offene Resonator mit seinem äußeren Rand lose auf einem an sich bekannten Stützring ruht und durch die Saiten, die über den an dem geschlossenen Ende des Resonators befestigten Steg gespannt sind, in Stellung gehalten wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist eine Draufsicht auf eine Guitarre. Abb.2 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Teil eins Ouerschnittes nach Linie 2-2 der Abb. i.
  • Abb. 3 ist ein Horizontalschnitt nach Linie 3-3 der Abb..2, und Abb. 4. ist ein Querschnitt durch den Steg und zeigt, wie der Steg an dem Resonator befestigt ist.
  • Der Resonanzkasten B des Saiteninstrumentes ist von bekannter Form und ist mit einem soliden Boden i, einer offenen Deckwand :2 und einer gekrümmten Seitenwand 3 versehen. Die Einzelteile des Resonanzkastens können aus Holz, Kompositionsmaterial oder Metall bestehen und sind in an sich bekannter Weise miteinander verbunden, um einen hohlen Resonanzkasten zu bilden.
  • Der Hals N des Saiteninstrumentes erstreckt sich in bekannter Weise in Längsrichtung des Resonanzkastens und ist mit einer Fortsetzung 4. versehen, welche sich in Längsrichtung durch das Innere des Resonanzkastenshindurch erstreckt, wie die Abb.2 und 3 zeigen. An dem Hals N ist eine Anzahl Saiten S, S in bekannter Weise mittels der Schlüssel K, K befestigt. Die anderen Enden der Saiten sind an einem metallischen Saitenhalter C befestigt, welcher sich über die Deckwand 2 des Resonanzkastens hinweg erstreckt. Die Deckwand 2 ist mit einer großen kreisförmigen Öffnung 3 versehen, welche auch eine andere Form haben kann. Diese Öffnung ist so groß, um den Resonator R leicht einsetzen und auswechseln zu können. Die Öffnung 5 wird durch eine abnehmbare Platte 6, welche mit einem mittleren Ausschnitt 7 versehen ist, verschlossen.
  • Im Innern des Resonanzkastens ist ein kreisförmiger Ring 8, welcher aus Holz oder Metall bestehen kann und an der Unterseite der Deckwand 2 mittels Schrauben oder Nägel g befestigt ist, welche auch durch den Rand der Deckwand 6 hindurchgehen. Der Ring ist nicht so tief, wie der Resonanzkasten tief ist, und an seinem unteren Ende ist ein dünner metallischer Ring io befestigt, welcher von einer Anzahl Stützen i i unterstützt wird, deren untere Enden auf .dein Boden i ruhen. Der Ring io ruht andererseits auf dem Halsteil 4. und hat eine große Mittelöffnung 12, welche konzentrisch zu der Öffnung 7 in der Platte 6 liegt. Der Ring io ragt von dem Ring 8 nach einwärts, so daß eine ringförmige Schulter entsteht, auf welche der kreisförmige Rand des metallischen Resonators R aufliegt. Dieser Resonator hat eine im wesentlichen konische Gestalt und besteht aus dünnem Blech, vorzugsweise Aluminium. Das Blech ist so dünn, daß es leicht durchbiegbar ist und trotzdem genügend steif ist, damit der Resonator seine konische Form beibehält. Der äußere Rand des Resonators ist mit einer Wulst 13 versehen, «-elche auf der Oberseite des Ringes io liegt. In einem Abstand von der Wulst 13 etwas nach einwärts ist der Resonator bei 1¢ im wesentlichen horizontal abgebogen, so daß im Querschnitt ein winkelförmiger Teil entsteht, welcher eine leichte Durchbiegung und Ausschwingung des Metalls gestattet.
  • Das geschlossene Ende des Resonators liegt in der Öffnung ; der Platte 6, und zwar ist die Spitze 15 des Resonators nach einwärts abgebogen, so daß eine ringförmige Rippe 16 entstellt, welche nach auswärts ragt und im wesentlichen in der Ebene der Platte 6 liegt. Die Ebene, in welcher die Saiten S liegen, liegt wesentlich oberhalb der Platte 6, und damit die Schwingungen der Saiten auf den Resonator übertragen werden, ist ein kreisförmiges L-berbrückungsglied A vorgesehen, «-elches eine ebene Bodenplatte 17 hat und unmittelbar auf der Rippe i6 aufruht und an derselben mittels Nieten 18 befestigt ist.
  • Das überbrückungsglied A ist ferner mit einer diametral sich über dieselbe hinweg erstreckenden Rippe oder einem Steg i9 versehen, welcher zwecks Aufnahme der Saiten S mit Kerben versehen sein kann. Die Rippe i9 des Gliedes A bildet einen Steg, welcher die Saiten unter Spannung hält. Die Rippe kann einheitlich mit dem Glied A ausgebildet sein oder kann auch getrennt hergestellt werden.
  • Es hat sich herausgestellt, daß bei der Benutzung eines einzigen Resonators und eines kreisförmigen Spannungsgliedes A die Schwingungen der Saiten sofort auf den Resonator I3 übertragen werden, und der Resonator wird in der angeordneten Weise die Schwingungen gut verstärken, wobei die Klangfarbe des Instrumentes recht wesentlich verbessert wird.
  • Ein Schutzbügel 2i, welcher sich quer über die Platte 17 hinweg erstreckt, ist mit seinen Enden 22, 22 an der Platte 6 befestigt. Die Platte 6 ist mit einer Anzahl durch Gewebe abgedeckte Öffnungen 23, 23 versehen, aus welchen die Töne heraustreten.
  • Aus dem Obigen geht hervor, daß der Resonator R lediglich durch die Spannung der Saiten in Stellung gehalten wird und nicht etwa an irgendwelchen Punkten seiner Stützglieder befestigt ist. Aus diesem Grunde kann man nach Entfernung der Platte 6 die Teile A und I3 leicht ersetzen, entfernen oder ausbessern. .Es hat sich bei der Konstruktion dieses Saiteninstrumentes herausgestellt, daß es zwecks störungsfreier Übertragung der Schwingungen der Saiten auf den Resonator wichtig ist, wenn man eine möglichst große Tonverstärkung erzielen will, daß .das Glied A fest in Eingriff mit dem Resonator entlang der ganzen Länge der Rippe 16 gehalten wird.
  • Saiteninstrumente dieser Art wurden bisher mit einer Anzahl von Resonatoren hergestellt, welche einen recht beträchtlichen kleineren Durchmesser haben als der Resonator der Erfindung. Ferner wird bei den bekannten Instrumenten der Steg, über welchen die Saiten gespannt sind, entweder direkt oder indirekt mit den Spitzen der Resonatoren verbunden, und zwar an einem einzigen Punkt. Gemäß der Erfindung wird jedoch ein kreisförmiges Spannungsglied A benutzt, «-elches entlang einer Kreislinie 16 mit dem Resonator in Verbindung steht. In dieser Weise werden die Schwingungen der Saiten, welche auf den Resonator R übertragen werden, in bedeutend größerem Maße verstärkt, trotzdem nur ein einziger Resonator angeordnet ist.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Saiteninstrument, mit einem im Innern des Resonanzkastens befindlichen, nach unten offenen konischen Resonator, dadurch gekennzeichnet, daß der Resonator mit seinem äußeren Rand (13.) lose auf einem an sich bekannten Stützring (8, i o) ruht und durch die Saiten (S), die über den an dem geschlossenen Ende des Resonators (R) befindlichen Steg (ig) gespannt sind, in Stellung gehalten werden. Saiteninstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (15) des konischen Resonators (R) nach einwärts gebogen ist, so daß eine nach auswärts ragende ringförmige Kante (16) entsteht, an welcher eine ringförmige, den Steg (ig) tragende Platte (17) befestigt ist. 3. Saiteninstrument nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Kante (i6) des konischen Resonators (R) im Innern der in der Deckwand (2) des Resonanzkastens befindlichen Öffnung (7) liegt und auf ihrer ganzen Länge mit der Stegplatte (17) in Berührung steht.
DEB143847D 1929-05-29 1929-05-29 Saiteninstrument Expired DE520191C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10158231A1 (de) * 2001-11-15 2003-06-12 Norbert Giebel Gitarre

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10158231A1 (de) * 2001-11-15 2003-06-12 Norbert Giebel Gitarre
DE10158231B4 (de) * 2001-11-15 2005-10-27 Norbert Giebel Gitarre

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