DE520162C - Steuerung fuer Tandem-Verbunddampfmaschinen - Google Patents

Steuerung fuer Tandem-Verbunddampfmaschinen

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Publication number
DE520162C
DE520162C DEK118227D DEK0118227D DE520162C DE 520162 C DE520162 C DE 520162C DE K118227 D DEK118227 D DE K118227D DE K0118227 D DEK0118227 D DE K0118227D DE 520162 C DE520162 C DE 520162C
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DE
Germany
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steam
control
pressure
tandem compound
pressure cylinder
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Expired
Application number
DEK118227D
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English (en)
Inventor
Walter Nielebock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
Original Assignee
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE520162C publication Critical patent/DE520162C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
    • F01L25/02Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Steuerung für Tandem-Verbunddampfmaschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Steuerung für Tandem-Verbunddampfmaschinen zum unmittelbaren Antrieb von Pumpen, insbesondere für solche zur Lokomotivkesselspeisung.
  • Gegenüber bekannten derartigen Steuerungen bietet die Steuerung nach der Erfindung den Vorteil, daß auch bei unzulänglichem Kesseldruck kein schleppender, die Pumpenleistung herabdrückender Gang der Pumpe eintreten kann, was sich bei den bekannten Pumpen im Lokomotivbetrieb zuweilen störend bemerkbar macht, wenn beispielsweise die Lokomotive bei angestrengter Fahrt zu schleudern beginnt oder aus sonst einem Grunde die Kesselspannung unter ihrem Normalwert bleibt.
  • Ein anderer Nachteil bekannter Steuerungen liegt darin, daß der Verschiedenheit der wirksamen Arbeitsflächen der Kolben - die durch den Umstand bedingt ist, daß,die Kolben auf der einen Seite eine volle Kreisfläche als Arbeitsfläche besitzen, während auf der anderen Seite die wirksame Fläche wegen des Vorhandenseins der Kolbenstange ringförmig, also kleiner als die ersterwähnte ist -- nicht Rechnung getragen wird. Bei hohen Widerstandsdrücken, beispielsweise bei Pumpen für Hochdruckdampfkessel, kann sich hieraus ein sehr ungleichförmiger Gang ergeben.
  • Beide Nachteile (mangelnde Leistung bei mangelndem Kesseldruck und Ungleichförmigkeit des Ganges der Pumpe) werden durch die Steuerung nach der Erfindung beseitigt.
  • Das Mittel zur Beseitigung dieser Mängel liegt in der Zuführung eines gedrosselten Frischdampfzusatzstromes zu dem mit dem Abdampf aus dem Hochdruckdampfzylinder beaufschlagten Niederdruckdampfkolben, wobei die unerwünschte Folge der oben erläuterten Flächenunterschiede durch verschiedene Bemessung der Drosselöffnungen in den Wegen des Frischdampfzusatzstromes behoben wird.
  • Für die Zuführung des gedrosselten Frischdampfzusatzstromes zum Niederdruckzylinder sind erfindungsgemäß im Steuerschiebergehäuse Überströmbohrungen vorgesehen, die je eine Verbindung zwischen dem Frischdampfraum des Schiebergehäusies und den Dampfkanälen des Niederdruckzylinders vermitteln, wobei diese Verbindung der überwachung durch den Steuerschieber unterliegt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Steuerung für eine Tandem-Verbundmaschine nach der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt die Gesamtanordnung der in der bekannten vertikalen Lage an der Lokomotive angeordneten Pumpe mit dem Hochdruckdampfzylinder i, dem Niederdruckdampfzylinder 2 und dem Pumpenzylinder 3.
  • Abb. a zeigt im größeren Maßstab einen senkrechten Längsschnitt durch das Schiebergehäuse und den Hauptsteuerschieber.
  • a ist der Frischdampfeintrittsraum des Steuerschiebergehäuses, b und c sind die zu den Enden des Hochdruckzylinders führenden, d und e die zu den Enden des Niederdruckzylinders führenden Kanäle, f ist die Ausströmung, durch die der Abdampf des Niederdruckzylinders in die Atmosphäre (gegebenenfalls in einen Vorwärmer) entweicht.
  • Der auf der Zeichnung in seiner linken Endlage dargestellte Steuerschieber zeigt die bei gewissen Tandem-Verbundmaschinen bekannte röhrenartige Gestalt mit einem zur Frischdampfeinströmung a hin offenen und einem geschlossenen Ende. Bei der auf der Zeichnung dargestellten Schieberstellung (linke Endlage) strömt Frischdampf unmittelbar in den Kanal b, der zur oberen Seite des Hochdruckzylinders führt. Der Hochdruckkolben wird also für den Abwärtshub auf seiner Oberseite mit Frischdampf beaufschlagt; die Kanäle d und f stehen in unmittelbarer Verbindung miteinander, das besagt, daß die Unterseite des Niederdruckdampfkolbens entlüftet ist, da der Kanal d zum unteren Ende des Niederdruckdampfzylinders führt. Die Kanäle c und e stehen gleichfalls in unmittelbarer Verbindung miteinander. Da der Kanal e zum unteren Ende des Hochdruckzylinders, der Kanal e zum oberen Ende des Niederdruckzylinders führt, so besagt dies, daß der Abdampf aus dem unteren Teil des Hochdruckzylinders dem oberen Ende des Niederdruckzylinders zugeleitet wird. Durch die Öffnungen k des Steuerschiebers, die mit den Mündungen der Drosselkanäleh in Dekkung stehen, strömt Frischdampf gedrosselt in den Kanal c ein; es gelangt also gedrosselter Frischdampf über k, h, c und e auf die Oberseite des Niederdruckkolbens, der mit Hochdruclczylinderabdampf und Frischdampfzusatz anläuft. Daß der durch k, h, c strömende Frischdampf durch den letztgenannten Kanal e auch. in den Hochdruckzylinder gelangt, so daß der Hochdruckkolben auf der Oberseite mit ungedrosseltem Frischdampf, auf der Unterseite aber mit gedrosseltem Frischdampf beaufschlagt wird, wodurch mit Bezug auf den Hochdruckkolben eine die Bewegung verzögernde Wirkung ausgeübt wird, ist gegenüber der vorerwähnten Tatsache bedeutungslos, gemäß der der Niederdruckkolben unter Hochdruckzylinderabdampf und gedrosseltem Frischdampf anläuft. Der Abwärtsbewegung der Kolben stellt sich der auf die volle kreisförmige untere Stirnfläche des Wasserkolbens wirkende Wasserwiderstand entgegen. Deswegen ist der Drosselquerschnitt für den Zusatzfrischdampfstrom für die Abwärtsbewegung der Kolben entsprechend größer als für die Kolbenaufwärtsbewegung, bei der aus dem oben erläuterten Grunde der Bewegungswiderstand geringer ,ist. Auf der Zeichnung ist dies dadurch angedeutet, daß zwei Überströmkanäle h vorgesehen sind, denen nur ein Überströmkanalg für die Kolbenaufwärtsbewegung gegenübersteht.
  • Wenn sich der Steuerschieber in seiner rechten Endlage befindet, so schließt er die Einlaßöffnungen zum Kanal b ab und verbindet die Kanäle b und d miteinander. Es kann also kein ungedrosselter Frischdampf durch den Kanal b auf die Oberseite des Hochdruckkolbens gelangen. Der über dem Hochdruckkolben befindliche Dampf strömt ab in den Kanal d, gelangt also auf die Unterseite des Niederdruckkolbens, wobei durch den überströmkanal g gedrosselter Frischdampf zugesetzt wird. Die Rückwirkung des letzteren auf den auf der Unterseite über k-c unmittelbar mit Frischdampf beaufschlagten Hochdruckkolben ist wiederum bedeutungslos.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerung für Tandem-Verbunddampfmaschinen zum unmittelbaren Antrieb von Pumpen, insbesondere zur Lokomotivk-esselspeisung, dadurch gekennzeichnet, daß im'Steuerschiebergehäuse, Überströmkanäls (g und lt) angeordnet sind, die eine vom Steuerschieber überwachte Verbindung des Frischdampfraumes des Steuerschiebergehäuses mit den zum Niederdruckzylinder führenden Steuerkanälen (d und e) über den jeweiligen Abdampfkanal des Hochdruckzylinders (b oder e) vermitteln.
DEK118227D 1929-12-25 1929-12-25 Steuerung fuer Tandem-Verbunddampfmaschinen Expired DE520162C (de)

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