DE520145C - Elektrische Schere, insbesondere zum Zuschneiden von Stoffen - Google Patents

Elektrische Schere, insbesondere zum Zuschneiden von Stoffen

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DE520145C
DE520145C DE1930520145D DE520145DD DE520145C DE 520145 C DE520145 C DE 520145C DE 1930520145 D DE1930520145 D DE 1930520145D DE 520145D D DE520145D D DE 520145DD DE 520145 C DE520145 C DE 520145C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B15/00Hand-held shears with motor-driven blades

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Elektrische Schere, insbesondere zum zuschneiden von Stoffen Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Schere, insbesondere zum Zuschneiden von Stoffen, mit einem unteren feststehenden und einem oberen, an einem schwingenden Magnetkern oder Magnetanker befestigten Scherenschenkel. Die Schere ist durch ein Kabel an eine Stromquelle angeschlossen. Bei Wechselstrom wird der schwingende Anker von dem Magneten in der Periodenzahl des Wechselstromes angezogen bzw. losgelassen, bei Gleichstrom ist zur Erzielung der rasch aufeinanderfolgenden Anziehungen des Ankers noch ein Unterbrecher erforderlich.
  • Bei bekannten Scheren dieser Art überträgt sich das durch das äußerst schnelle Hinundherschwingen des Obermessers bewirkte Zittern auf das ganze Gerät, auch auf den Handgriff und die auf dem Tisch aufliegende Führung. Dadurch wird das Arbeiten mit der Schere erheblich erschwert.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vollkommen beseitigt, daß der vom Zittern freie Teil, der Handgriff oder das als Griff dienende Gehäuse mit dem Schalter, mit dem zitternden Teil, Magnet, Anker, Scherengetriebe, nur an der Stelle des Drehpunktes des schwingenden Ankers fest verbunden und im übrigen gegen den zitternden Teil durch nachgiebige Mittel (Gummipuffer. Federn) abgestützt ist. Durch diese Einrichtung wird das starke Zittern des Gerätes von der das Gerät führenden Hand vollkommen ferngehalten. Die Handhabung wird weiter dadurch erleichtert, daß, die Massen des vom Zittern freien und des zitternden Teiles gegeneinander ausgeglichen sind, z. B. durch Einlegen eines Ausgleichgewichtes in den hohlen Handgriff.
  • Zur Fernhaltung des Zitterns von der Führung auf dem Arbeitstisch ist unter dem Untermesser ein federndes Glied vorgesehen, so daß, also nicht das Untermesser, sondern das federnde Glied auf dem Tisch aufliegt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen :einer elektrischen Schere nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Die Fig. z bis 6 zeigen eine große Schere, und zwar ist Fig. r eine Seitenansicht, Fig. z eine Oberansicht und Fig.3 eine Rückansicht bei geöffnetem Gehäuse. Die Fig. q. bis 6 veranschaulichen die Ausbildung und Anbringung des schwingenden Obermessers. Fig.7 zeigt eine kleinere Schere in Seitenansicht bei geöffnetem Gehäuse.
  • Bei der ersten Ausführungsform ist a das Gehäuse und b der Handgriff. Diese beiden Teile sind nur durch einen Bügel c verbunden, der durch Schraubend seitlich am Gehäuse an der Stelle, wo der Drehpunkt des Ankers liegt, befestigt ist. Außerdem sind die beiden Teile noch durch Gummipuffer e gegeneinander abgestützt. f ist der am Gehäuse befestigte Magnet, in dessen Magnetspule g der schwingbare Anker k hineinragt. Der Anker k ist an einer Feder i befestigt. In eine Windung dieser Feder ragt eine kegelförmige Stellschraube k hinein, durch deren Einstellung das Ausschwingen der Feder und damit des Ankers vergrößert oder verkleinert werden kann. An dem freien Schenkel l des Ankers sitzt ein kugeliger Stift m, der in eine entsprechende Aussparung n des Obermessers o; eingreift. Gegen Verdrehung in senkrechter Ebene ist das Obermesser durch den Anschlaglt geschützt, der sich unten gegen den Schenkell anlegt. Nach dem Einsetzen des Obermessers o wird das Untermesser g an das Gehäuse angeschraubt. Die untere Spitze u dieses Untermessers dient als unterer Scherenschenkel, während der obere, breite Ansatz Y zur Führung des Obermessers dient. An der Führungsseite des Untermessers sind Vertiefungen s vorgesehen, in welchen sich Polster aus Stoffasern und Fett ansetzen. Unter dem Untermesser befindet sich die an das Gehäuse angeschraubte Führungsfeder t. Die Stromzuleitung zu dem Magneten erfolgt durch das Kabel v, in welches ein Schalter w eingeschaltet ist.
  • Die zweite Ausführungsform entspricht der ersten mit dem Unterschied, daß das ganze Gehäuse als Handgriff dient. Das Gehäuse ist mit dem inneren zitternden Teil nur durch Schrauben x an der Stelle des Drehpunktes des schwingenden Ankers verbunden und außerdem durch Gummipuffer v gegen den zitternden Teil abgestützt.
  • Bei eingeschaltetem Wechselstrom wird der Anker k in der Periodenzahl des Wechselstromes angezogen und freigegeben, so daß das Oberinessero unter abwechselnder Wirkung der Anziehung und der Feder i sehr schnell hin und her schwingt. Durch die eigenartige Befestigung des Obermessers wird verhindert, daß Verkantungen des Ankers, z. B. infolge der Einstellung der kegelförmigen Stellschraube k, die Stellung des Obermessers beeinflussen. Das Obermesser ist an dem Ansatz r des Untermessers immer genau senkrecht geführt.

Claims (1)

  1. PATENT ANSYIZIIC:HL: i. Elektrische Schere, insbesondere zum Zuschneiden von Stoffen, mit einem unteren feststehenden und einem oberen, an einem schwingenden Magnetkern oder Magnetanker befestigten Scherenschenkel, dadur chgekennzeichnet, dafä der vom Zittern freie Teil, der Handgriff (b) oder das als Griff dienende Gehäuse (a) mit dem Schalter (Iv), mit dem zitternden Teil, Magnet (f, g), Anker (h, Z), Scherengetriebe (i, o), nur an der Stelle des Drehpunktes des schwingenden Ankers fest verbunden und im übrigen gegen den zitternden Teil durch nachgiebige Mittel (e, y) (Gummipuffer, Federn) abgestützt ist. z. Elektrische Schere nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Massen des vom Zittern freien und des zitternden Teiles gegeneinander ausgeglichen sind. 3. Elektrische Schere nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß. der schwingende Magnetanker (/i) einerseits an einer Feder (i) befestigt ist, deren Befestigungsstelle dem Drehpunkt des Ankers entspricht, und andererseits mit dem Obermesser (o) beweglich, z. B. durch ein Kugelgelenk (rn, n), so in Verbindung steht, daß das am Untermesser (g) senkrecht geführte Obermesser (o) von Verkantungen des Magnetankers unabhängig ist. q. Elektrische Schere nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Untermesser (g) V-förmig ausgebildet ist, wobei der untere, spitze Schenkel (tt) als Untermesser und der obere, breite Schenkel (r) als Führungsfläche für das Obermesser (o) dient und an der Führungsseite mit Aussparungen (s) versehen ist, in denen sich aus Stoffasern und Fett gebildete Polster ansetzen. 5. Elektrische Schere nach Anspruch i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Untermesser (u) ein federndes Glied (t) vorgesehen ist, das bei der Führung der Schere über den Tisch das Zittern von ihm fernhält.
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