DE51744C - Vieh - Entkuppelungs - Zange - Google Patents

Vieh - Entkuppelungs - Zange

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DE51744C
DE51744C DENDAT51744D DE51744DA DE51744C DE 51744 C DE51744 C DE 51744C DE NDAT51744 D DENDAT51744 D DE NDAT51744D DE 51744D A DE51744D A DE 51744DA DE 51744 C DE51744 C DE 51744C
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Germany
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pliers
coupling
animal
animals
clamping piece
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Application number
DENDAT51744D
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English (en)
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F. ZlPPERLING in Berlin SW., Wilhelmstrafse 147
Publication of DE51744C publication Critical patent/DE51744C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/064Chain fastenings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die gebräuchlichen Vorrichtungen zum An- und Entkuppeln der Thiere zeigen vielfach den Uebelstand, dafs die Thiere, wenn Gefahr droht, nicht schnell und gefahrlos sich frei machen und aus dem bedrohten Gebäude hinausführen lassen.
Die dem Gegenstand der Erfindung zu Grunde liegende Neuerung besteht nun in folgendem:
Das Thier mufs durch einen einfachen Griff nach dem Halfter und durch das einfache, das Thier festhaltende Zugreifen gelöst werden, so dafs der Handelnde nicht erst den das Auslösen der Haltevorrichtung bewirkenden Theil suchen und diesen durch eine besondere Handhabung zu bethätigen nöthig hat. Dieses Ziel wird durch die sogenannte Steinzange zu erreichen gesucht, zwischen deren Griffenden ein verschiebbares Klemmstück angeordnet ist, so dafs bei eingelegtem Klemmstück die Zunge fest geschlossen, bei ausgerücktem Klemmstück dagegen geöffnet ist.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die neue Entkuppelungszange in der Ansicht mit durchschnittener Hülse, Fig. 2 die geöffnete Zange, Fig. 3 Seitenansicht, Fig. 4 Grundrifs der Fig. 1, Fig. 5 Grundrifs der Fig. 2.
Die Steinzange A trägt an den inneren Seiten der Griffenden nach der Seite keilförmig abgeschrägte Ansätze α und eines dieser Griffenden in seiner Verlängerung die Anschlufsöse b. Um die eine Seite der Griffenden herum liegt halbkreisförmig eine Hülse J3, welche nach unten durch einen Lappen c auf dem Gelenkbolzen d der Zange festsitzt und starr in ihrer Lage festhält. An der entgegengesetzten Seite der Griffenden befindet sich die ähnlich geformte und befestigte Hülse F, an welcher das Klemmstück C angenietet ist. Der federnde Lappen c1 der Hülse F gestattet nun, dafs durch einfaches Umfassen der Hülsen mit der Hand das Klemmstück aus der Stellung Fig. 4 in die Stellung Fig. 5 bezw. Fig. 3 (strichpunktirt) gebracht wird, jedoch beim Loslassen selbsttätig wieder zurückfedert und die Zange schliefst. Die beiden Hülsen B und F schieben sich dabei in einander. Diese Entkuppelungszange wird nun entweder mit dem Anschlufsring b an den Halfterring oder an den Ring der Anlege kette angeschlossen; im ersteren Falle greift das Zangenmaul in den letzten Ring der Anlegekette, im letzteren Falle in den Halfterring.
Nehmen wir an, die Kuppelungszange sei mit dem Ring b dauernd mit der Anlegekette verbunden und das Thier soll festgeschlossen werden, so führt der Wärter das Thier in seinen Stand und umfafst mit der Faust die Griffhülsen B und F so fest, dafs sie aus der ovalen Form, Fig. 4, in die runde, Fig. 5 und 3 (strichpunktirt), übergeht. Hierbei wird das Klemmstück C zwischen den Ansätzen a der Griffenden hinausgeschoben, so dafs sich das Zangenmaul leicht öffnet. Der Wärter legt dann das Zangenmaul in den Halfterring und läfst dann die Kuppelungszange los, worauf das Thier fest angeschlossen ist, da die Griffhülsen sofort ihre ursprüngliche ovale Form, Fig. 4 und i, wieder annehmen und dadurch das Klemmstück C zwischen die Ansätze der Griffenden schiebt. Je stärker der Zug ist, den das Thier an der Kette ausübt, desto fester wird

Claims (1)

  1. also die Zange geschlossen erhalten. Die Kuppelung bietet somit eine grofse Sicherung gegen das selbstständige Lösen der Thiere.
    Bricht nun beispielsweise Feuer aus, und müssen die Thiere schnell aus dem Stall hinausgeführt werden, so tritt der mit dieser Aufgabe Betraute an den Kopf des Thieres heran, ergreift die Kuppelungszange und löst das Thier von der Kette durch einfaches Zusammenpressen der Griffhülsen B und F. Ist nun die Kuppelungszange mit dem Anschlufsringe an dem Halfterring befestigt, so behält er auch das befreite Thier in der Gewalt, da dann nur die Befestigungskette aus dem geöffneten Zangenmaul herausfällt, während die Zange selbst an dem Halfter befestigt bleibt.
    Bei Anwendung dieser Kuppelung ist also die Zeit, die zum Lösen der Befestigung verbraucht wurde, verringert, und die Zeit, die erforderlich ist, um die Herrschaft über das Thier zu erlangen, schliefst auch das Freimachen des letzteren in sich.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum An- und Entkuppeln der Thiere, gekennzeichnet durch die Anwendung einer Steinzange (A), deren Griffenden von einer federnden, zweitheiligen Hülse (B) umgeben sind, welche ein das selbsttätige Oeffnen der Zange verhinderndes Klemmstück (C) trägt, so dafs beim kräftigen Umfassen der Hülse (B) das Klemmstück aus den Griffenden der Zange herausgezogen und diese so selbsttätig geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51744D Vieh - Entkuppelungs - Zange Expired - Lifetime DE51744C (de)

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