DE51737C - Anfahrvorrichtung für Verbund-Lokomotiven - Google Patents

Anfahrvorrichtung für Verbund-Lokomotiven

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Publication number
DE51737C
DE51737C DENDAT51737D DE51737DA DE51737C DE 51737 C DE51737 C DE 51737C DE NDAT51737 D DENDAT51737 D DE NDAT51737D DE 51737D A DE51737D A DE 51737DA DE 51737 C DE51737 C DE 51737C
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DE
Germany
Prior art keywords
pressure
locomotives
composite
crank
slide
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51737D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Lokomotivfabrik KRAUSS & COMP., Aktiengesellschaft, in München
Publication of DE51737C publication Critical patent/DE51737C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B27/00Starting of machines or engines
    • F01B27/02Starting of machines or engines of reciprocating-piston engines
    • F01B27/04Starting of machines or engines of reciprocating-piston engines by directing working-fluid supply, e.g. by aid of by-pass steam conduits
    • F01B27/06Starting of machines or engines of reciprocating-piston engines by directing working-fluid supply, e.g. by aid of by-pass steam conduits specially for compound engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
in MÜNCHEN. ■
Anfahrvorrichtung für Verbund-Lokomotiven.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. November 1889 ab.
Die Vorrichtung besteht aus dem bekannten Anfahrhahn A, welcher durch Gestänge mit dem Umsteuerhebel B der Lokomotive so verbunden ist, dafs er in den beiden Endstellungen von B das Ueberströmen von frischem Dampf aus dem Einströmrohr C des Hochdruckcylinders in den Zwischenbehälter D gestattet, und aus dem Schieber E, welcher in die Rohrleitung M M zwischen A und D eingeschaltet ist, seine Bewegung von einem der Kreuzköpfe F G oder auch von einem zu einer der Kurbeln H J rechtwinklig angebrachten Excenter erhält. Der Schieber E hat den Zweck, die Verbindung zwischen A und D in solchen Kurbelstellungen abzusperren, in welchen in den Zwischenbehälter überströmender Dampf für das Anfahren nichts nützt, demselben vielmehr nur hinderlich ist.
Die erwähnten Kurbelstellungen sind die beiden todten Punkte der Niederdruckkurbel J, sowie die diesen Punkten benachbarten Stellungen, in welchen der Niederdruckkolben ein zur Ingangsetzung der Maschine genügendes Drehmoment auf seine Kurbel noch nicht auszuüben vermag. Denkt man sich in Fig. 1 den Schieber E entfernt und das Rohr M M ununterbrochen in den Zwischenbehälter einmündend, so ist leicht ersichtlich, dafs der Dampf aus' dem Einströmrohr C einerseits durch die Dampfkammer und den vorderen Einströmungskanal des Hochdruckcylinders vor dessen Kolben O gelangen kann und diesen im Sinne des Vorwärtsganges anzutreiben sucht, andererseits jedoch auch durch AMMD die Höhlung des Vertheilungsschiebers N und den hmterenEinströmungskanal hinter dem Kolben O. Auf den letzteren wirkt daher nur die Differenz zwischen dem vorn und dem hinten herrschenden Druck, während der Druck auf den Niederdruckkolben P wegen der Stellung seiner Kurbel im todten Punkt ganz unwirksam ist. Sinkt der Druck im Kessel unter dem Maximaldruck, welcher für den Zwischenbehälter durch das an demselben angebrachte Sicherheitsventil festgesetzt ist, so stellt sich vor und hinter dem Kolben O der gleiche Druck her und die Lokomotive geht aus dieser Kurbelstellung überhaupt nicht vom Fleck.
Um diesen Uebelstand abzustellen, ist der Schieber E in die Rohrleitung M M eingeschaltet, dessen Antrieb in Fig. 1 und 3 vermittelst eines Uebersetzungshebels Q. vom Kreuzkopf F des Hochdruckcylinders aus erfolgt. In diesem Falle mufs der Schieber E so angeordnet sein, dafs er in seiner Mittelstellung (Fig. 1) die Durchgangsöffnung abschliefst, damit kein Dampf hinter den Kolben O gelangen kann, in seinen Endstellungen (Fig. 3) aber die Durchgangsöffnung freiläfst, da in diesen Stellungen die Hochdruckmaschine im todten Punkt steht, das Ingangsetzen der Lokomotive also durch die Niederdruckmaschine erfolgen mufs, zu welchem Zwecke ein Ueberströmen des frischen Dampfes in den Zwischenbehälter erforderlich ist. Wird der Schieber E vom Kreuzkopf des Niederdruckcylinders oder von einem rechtwinklig zur Hochdruckkurbel angebrachten Excenter aus angetrieben, so hat er die Form Fig. 4 und 5 zu erhalten, so dafs er in seiner Mittelstellung die Durchgangsöffnung freiläfst, während er sie in den beiden Endstellungen abschliefst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Anfahrvorrichtung für Verbund-Lokomotiven, bestehend aus dem bekannten, vom Umsteuerhebel aus bewegten Anfahrhahn A in Verbindung mit einem Schieber E, welcher in
    Rohrleitung
    zwischen Anfahrhahn und Zwischenbehälter eingeschaltet ist und von einem der Kreuzköpfe aus oder auch von einem besonderen Excenter aus derart in Bewegung gesetzt wird, dafs er die Durchgangsöffnung in den todten Punkten der Niederdruckkurbel und in den benachbarten Kurbelstellungen absperrt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51737D Anfahrvorrichtung für Verbund-Lokomotiven Expired - Lifetime DE51737C (de)

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