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einen Pfeil y bezeichnet. Die rechte Seite des Zylinders As steht
durch ein Rohr al° mit dem Rohre a3 in Verbindung. Die linke Seite des Zylinders
A s ist durch ein Rohr il mit einer Flasche j verbunden, die Druckluft von einer
Spannung enthält, die ungefähr dem mittleren Betriebsdrucke der Pumpe gleich ist.
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Der Stutzen all, dessen zu dem Rohre a2 führender Hauptkanal mit alt
bezeichnet ist, b; sitzt einen seitlichen Ansatz a13. In diesem befindet sich eine
Kammer a14, von der ein Kanal als zu dem Kauale a12 führt. Außerdem führt von der
Kammer a14 ein Umlaufrohr ala zum Saugrohre a1. Der Kanal als ist durch einen Ventilkörper
g5 abschließbar, der das freie Ende einer an einem Kolben G sitzenden Kolbenstange
G1 bildet. Der Durchmesser des Veiltilkörpers gs ist um einen passend gewählten
Betrag kleiner als der Durchmesser der Kolbenstange G1. Der Kolben G, der in einem
Zylinderraume A - geführt ist, gehört zu dem Hilfsmotor, der dazu bestimmt ist;
die durch den Kanal als, (Ion Ventilkörper g5, die Kammer a14 und das Rohr als gebildete
Umlaufanordnung so einzustellen, claß die Pumpe entlastet wird. Der auf der Zeichnung
rechts vom Kolben G befindliche, am nächsten an die Kammer a14 heranreichende Teil
des Zvlinderraumes A , ist von der Kammer a14 an der für den Durchtritt der Kolbenstange
G1 vorgesehenen Stelle dicht abgeschlossen und steht dauernd durch ein Rohr a9 mit
dem Rohre al0 in Verbindung. Der links vom Kolben G liegende Teil des Zylinderraumes
A 7 stellt durch ein Rohr n` mit einem zur anlaßsteuerung des Hilfsmotors gehörigen
Ventilkasten N in Verbindung.
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An dem Zylinder As ist ein Winkelhebel h, Iil gelagert" dessen einer
Arm, Ir, in die Bahn des Bundes k3 der Kolbenstange Hl hineinragt. D,ir andere Arm,
K1, des @i'inkelliebels ist durch eine Lenkstange.LZf mit einem an dem Ventil-Kasten
N angeordneten doppelarmigen Hebel P
verbunden. Die Lenkstange .1I
ragt über den Hebel 1' hinaus und ist durch ein an dem Ventilkasten N sitzendes
Auge ial mit so viel Spielraum hindurchgeführt, daß sich der Winkelliebel K K1 und
der Hebel P innerhalb bestimmter Grenzen ungehindert drehen können. An dem einen
Arme des Hebels 1' greift ein im Ventilkasten N verschiebbarer Stift P1 und an dem
anderen Arme ein gleichfalls im Ventilkasten rV verschiebbarer Stift p= all. Im
Ventilkasten N sind zwei Doppelkammern vorgesehen, die aus je zwei - miteinander
in Verbindung stehenden Kammern n=, 2c3 und w', 45 bestellen. !, Die Kammer n= kann
von vier hainmer 7f3, in die der Stift P- hineinragt, durch einen unter der Wirkung
einer Feder r1 stehenden Ventilkörper R unddicKammer ir:4 von der Kaminerns, in
die der Stiftpl Hineinragt, cltircli einen unterder \Virktin.t, einer Feder q1 steliendtn
Ventil- , körper Q abgesperrt werden. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß
die zur Öffnung der Ventile bestimmten Stifte P1 und P2, wenn b--ide Ventilkörper
(Q und R) sich in ihrer Schließlage befinden, gleichzeitig an diesen anliegen. Ferner
ist die Lage des Bundes h3 so bestimmt, daß er bei derjenigen Stellung des Kolbens
H, bei der die Kolbenhublänge der Pumpe nur noch um einen ganz geringen Betrag größer
ist als die Hublänge, bei der die Umlaufanordnung in Wirksamkeit treten soll, an
dem Arme K des Winkelhebels K K1 anliegt und diesen hierbei in einer Lage hält,
bei der die Stifte P1 und P= glciclizeitig an den zugehörigen Ventilkörpern anliegen.
Solange der Arm K clcs Winkelhebels li I1. i` außer Berührung mit clcm Bunde lz3
der Kolbenstange Hl stellt, wird der Hebel P durch eine Feder in', die auf einen
am freien Ende der Stange 31 sitzenden Bund »z'= wirkt, in einer Lage gehalten,
bei der der Stift P1 den Venti üiper Q, wie auf der Zeichnung dargestellt ist, entgegen
der M'irkung der Feder q1 in seiner Öffnungsstellung hält. Der Stift p2 befindet
sich hierbei in einem gewissen Abstande von dem durch die Feder r1 in seiner Schließstellung
gehaltenen Ventilkörper R. Die Kammern n2 und n5 sind durch einen Kanal n6 miteinander
verbunden, der einerseits mit dem Rohre 117 in Verbindung stellt. Die Kammer sr3
steht durch ein Rohr n.s mit crem Saugraume der Pumpe und die Kammer n4 durch ein
Rohr ii'' mit der rechten Seite des Zylinders As in Verbindung.
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Beim regelrechten Betriebe der Pumpe nehmen die einzelnen.Teile der
beschriebenen Vorrichtung die auf der Zeichnung dargestellte Lage ein: Der Kolbenschieber
C= ist hierbei derart eingestellt, da.ß das zur Arbeitsmaschine fü11-rende Druckrohr
c6 mit den von der Pumpe kommenden Rohren a= und a3 und das zur Abführung des Abwassers
der Arbeitsmaschine dienende Rohr J mit dem Abflußrollre cu in Verbindung stellt.
Ferner steht der Bund h3 der Kolbenstange Hl außer Berührung mit dem Arme K des
Winkelhebels K, KI, so daß der Ventilkörper Q durch die Feder ni l in der Öffnungsstellung
gehalten wird. Es steht daher der links vom Kolben G liegende Teil des Zylinderraumes
,17 auf dem Wege n-; n6, 1i-5, iia, nu
mit der rechten Seite
des Zylinders A' in Verbindung, die unter der Wirkung des auf der linken Seite des
Kolbens :H lastenden Luftdruckes steht. Der rechts vom Kolben G liegende Teil des
Zylinderraumes A 7 stellt 'auf deni Wege a', al0 ebenfalls mit der rechten Seite
des Zylinders As in Verbindung: Auf beiden Seiten des Kolbens G herrscht also der
gleiche Druck. Da auf der rechten Seite des Kolbens G infolge des Vorhandenseins
der Kolbenstange G1 der wirksame nuerselinitt kleiner ist als auf der Linken Seite,
so überwiegt die auf die linke Seite
les Kolbens wirkende Kraft.
Die beiden im !ylinderraume A# auf den Kolben wirkenden träfte liefern also eine
Resultierende, die. den Tentilkörper g5 auf seinen Sitz zu pressen sucht, ind zwar
ist diese Resultierende: der Differenz der leiden wirksamen Quersciiiiitte, (1.11.
dem )verschnitte der Kolbenstange G1 proportional. )a der Durchmesser des Ventilkörpers
g3 kleiner st als der hurclvnesser der Kolbenstange G1, o ist erst recht auch seine
Druckfläche ];]einer .ls der Querscliiiitt der Kolbenstange. Da erner der von rechts
leer auf den Ventilköi per g (@ <<irkenda @lüssigke itsdruck nichtgrößer als
der m Zylin(lc#ri-;tuni(- -17 auftrctencle D: uck sein :ann, so ist dic#
Kraft, die den Ventilkörper g@ 1011 Sc#in(#ni Sitze ab7tiliebeii sucht, auf
jeden 7a11 kleiner' ah die oben erwälintc Rrsultiereilde,-ü(: den @`rntilkürper
auf seinen Sitz zu pressen urlit. vor Kanal all, wird also, solang" der itind h:'
außer 13crülirung mit dem Arme K des
1@ink"lliebcls 1i, KI stellt, durch den
@'et@tilörpor g° abgeschlossen, so (laß die Umlauftiordntni,; außer Wirksamkeit
ist. Die Pampe @#rli;iit sich also in bjkannter «'eise derart, daß er Steuerkolben
H, solange der Verb--auch an 1r ud;tüissigkeit nur gering ist, selbsttätig eine
titsprechend kleine Hublänge der Arbeitsolben und, umgekehrt bei einem größeren
Ver--aucli an Druckflüssigkeit, eine entsprcclicnd rößere Hublänge einstellt.
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Soll die Förderung der Pumpe unterbrochen erden, se stellt man den
Kolbenschieber C'= erart ein, daß die Kanäle c4 und c5 abgesclilosse n erden. lös
tritt dann in den Rohren a2, a3 und 10, owie auf der rechten Seite des Kolbens H
ne Drucksteigerung ein, der Kolben H ver-;]liebt sich nach links, und die Hublänge
der umpe wird vermindert. Bei der Verschiebung 2s Kolbens H trifft schließlich der
Bund %0 auf 3n Arm K des Winkelhebels K, 1l. Bei der eiteren Verschiebung des Kolbens
H im gleiien Sinne wird unter weiterer Verminderung 2r Hublänge der Pumpe durch
Vermittlung des 'inlcc-lhebels K, K1, der Stange DI und des ippelarmigen Hebels
I' der Stift P1 nach unten 1d der Stift p2 nach oben verschoben. Hierbei -tzt sich
schließlich der Ventilkörper Q unter #r Wirkung der Feder q1 auf seinen Sitz auf,'
älirend der Ventilkörper R durch den Stift p2 in seinem Sitze abgehoben wird. Hierdurch
ird (1(1r links vom Kolben G liegende Teil des alinderraumes A- einerseits von der
unter ruck :;telieliden rechten Seite des Zylinders a8 ?g(#sl?(#ri-t und andererseits
auf dem Wege ', 11'', 112, l0, l0 mit dem Saugraume der Pumpe Verbindung
gesetzt. Infolgedessen erlangen (#. voli reelits leer auf den Kolben G eimwirkcn-#n
Kriftc (las Übeiillewiclit, so claß sich dieser nach links bewegt und der Ventilkörper
''° in die C)finungsstcllung gelangt. Die Pumpe beginnt nunmehr mit der g(#ringcn
Kolbenhublänge, die im Augenblicke der Unistcurrung des Kolbclis G bestellt, durch
den Kanal als, die Kammer a1-1 und (las Umlaufrolu- all', unmittelbar in die Saugleitung
a1 zu fördern. Gleichzeitig sinkt der Druck in dem Rohre a=, so daß sich das Rückschlagventil
a1 unter der Wirkung des in den Rohren all' und a:' herrschenden, durch die Druckluftbelastung
des Kolbens H e"zcugtcn Druckes s(#Ibsttätig ,c liließt. 1:)1c Pumpe ist also, während
sie mit Umlauf weiterarbeitet, vollkomm(n entlastet.
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Soll die Arb; itsmaschinc wieder in Gang gcs(tzt werden, so werden
(huch Verstellung dts Kolbenschiehers C'2 die Kanäle c-' und & geüfnet. Infolgedessen
sinkt der Druck in den Rohren a3 und all' sowie auf der rcclit(:n Seite des Kolbens
H, und (licscr verschiebt sich unter der Wirkulig dc-s auf seiner linken Seite Herrschenden
Luftdruckes nach rechts. Der am Bunde las anliegende Arin K des Winkellicbels 1i,
K1 folgt unter der Wirkung der r-cdrr 11i1 der Bewcgvng des Kolbens H. Hierbei senkt
sich der Ventilkörper R, und der Stift p1 nähen sich wieder dem Ventilkörper Q.
In dem Augcnblicke, in dem der Ventilkörper R in die Schließlage gekommen ist, kommt
der Stift p1 zur Anlage an den Ventilkörper Q. Bei der weiteren Bewegung des Kolbens
H wird nun der '\'crtilkörper Q angehoben, so daß der links vom Kolben G liegende
Teil des Zylinderraumes -1-auf dem hege n7, n6, 115, l0, 119 wieder mit der unter
Druck steliendcn rcchtcn Seite des Zy-
linders A g in Verbindung tritt. Infolgedessen
verschiebt sich (leg Kolbe n G nach rechts, so daß der Ventilkörper g5 wieder den
Kanal als abschließt und mithin die Umlaufanordnung a1', g', all, all` außer Wirksamkeit
gesetzt wird. Damit ist wieder der Zustand erreicht, von dem bei der Beschreibung
der Wirkungsweise der Pumpenanlage ausgcgangcn @%-urde.