DE359340C - Regelungsvorrichtung fuer Kolbenpumpen mit Wellenantrieb und veraenderlicher Hublaenge - Google Patents

Regelungsvorrichtung fuer Kolbenpumpen mit Wellenantrieb und veraenderlicher Hublaenge

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DE359340C DEK63698D DEK0063698D DE359340C DE 359340 C DE359340 C DE 359340C DE K63698 D DEK63698 D DE K63698D DE K0063698 D DEK0063698 D DE K0063698D DE 359340 C DE359340 C DE 359340C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/06Control
    • F04B1/07Control by varying the relative eccentricity between two members, e.g. a cam and a drive shaft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Regelungsvorrichtung für Kolbenpumpen mit Wellenantrieb und veränderlicher Hublänge. Die E rfindung bezieht sich auf solche Regeiungsvorrichtungen für Ko-Iblenpum-pen in it Wellenantrieb und veränderlicher Hublänge, bei idenen einzumVerstellen, der Kolbenhublängie 41enender Steuetkolben bbim Betriebe der Pumpe derart unter der Wirkung des ,durch ickt Piumpe erzeugten Flüssigkeitsdr.uokes und eines dies-cm entgegenwirkenden Kraffspetich,ers, steht, daß der Flüssigkeitsdruck den Steuerkolben im Sinne einer Verkleinerun,g der Hablänge zu verstellen sucht. Wenn man bei einer im Betriebe befindlichen Pumpe dieser Art idie Druckleitung absperrt, so tritt in der Pumpe eine Druckstelgerung ein, die eine Verlcleiinerung der Kolbenhublänge bewirkt. Wenn der Raum, indem sich die abgesperrte Druckflüssigeeit befindet, vollkommen dicht wäre, so würde sich. die Kolben,hulblänge. bis auf den Wert Nu#ll vermindern, und -es wurde -dann ein B,#harrungszustand eintreten, in dem die Pumpe, auch wenn die Antriebswelle weiterläuft, drucklos ist. In Wirklichkeit läßt sich jedoch dieser Zustand bei den bekannten Pumpen niemals erweichen; ies trItt vielmehr, dia. sichdiie Kolbenhublänge infolge der unvermeidlichen Undichtigkeiten nur [bis auf Beinen Betrag vermindern kann, bei derndie -Pumpe gerade noch so viel Flüssigkeit fördert, als die Undichtigkeitsiverluste betragen, bei diesem Betrage Ader Kolbenhüblänge ein Beharrungszustand ein, in demdie Pumpe, ohne Nutzarheit zu leisten, ,unter hofiem Druck weiterarbeitet. Hierin liegt ein erheblicher Nachteil, da, idi-e Pumpe unnötigeDweise beansprucht und -abgenutzt wird. Die Erfindung bezweckt nun, diesen Übelstand #zu beseitigen.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung bei-Spiels:weise - an einer für Kraiftwasseranlagen bestimmten, Kolbenpumpe mit mehreren Zy- lindern erläutert, deren Achsen aulf einer Zylinderfläche fuin eine iden verschiedenen P.um#-penzylindern gemeinschaiftliche Antriebswelle herum migeordniet sind, und zwarzeigt Abb. i eine zum Teil im Schnitte glehaltene Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels, des Erfindungsgiegenstandes nebst den ben-achharten Teilen der Pumpienanlagge und Abb.:2 in größerem Maßstabe in gleichartiger Darstellung wie Abb. i eine abgeän# derte Ausiführungsform einer Einzelheit ides Erfindungsg,-genstandes. Es bezeichnet A das iGehäuse der Kolbenpumpe, deren Einzelheiten bekannt und deshalb in der Zeichnung nicht dargestellt sind, B die v-. B. mit einem Elektromotor gektippelte Antriebswelle ider Pumpe und al das Saugrohr. In die Druckleitung, ist zwischen zwei zu #cti#ese#r gehörige Einzelrofirie a2und al ein Ibückschlagnentil e eingeschaltet, dessen Ventitkörper a5 unter der Wirkung einer Feder 0 das Rohr al gegenüber dem unmittelbar an das Pumpeii"-ehäLise A angeschlossenen Rohre a' abzusperren sucht. Das Rohr as mündet in einen mittleren Kanal cl eines Schieherkastens C, in dem ein Kolbenschieber C' durch einen am -',#efberkast-en- C drehbarenHandhebel. c11 verstellt werden kann. In ,dem Schiebierkasten, C sind noch zwei weitere, zu beiden Seiten des Kanals cl liegende und von dieraKolbenschieber gleichzeitig absperrbare Klanä:le cl und c5 vorgesehen. Von id#em Kanale c1,führt ein Druck-rohr c6 tzu einer an die Kraftwassiecanlage amges,chloseenen Arbeitsmaschine, während an den Kanal c5 ein das Abwasser der Arbeitsrnaschine abführendes Rohr J angeschlossen ist. Schließlich ist an den Innenraum cl des Schieberkastens C noch ein -Abflußrohr c' angeschlossen.
  • Die Antriebswelle B !der Pumpe trägt eine lose auf ihr verschiebbare Muffe D. Diese ist mit einem - nicht sichtbaren - die Kolbenhublänge unmietelbar beeinflussenden Teile ,der Purnpe dierart:zwangläufig verbunden, daß durch ihre Verschiebung -auf ider Welle B eine Veränderun,- der Hublänge von einem gewissen Höchsbwerte bis auf Null, herbeigeführt werden kann; eine Verkleinerung der Hublänge tritt ein, wenn sich die'Muff e D im Sinne des. Pfeiles x verschiebt. In eine Nut d' der Muffe D greift der eine Arm, eines am Gehäuse A der Pumpe idrehbaren Winkelliebels E mit einem Stifte e' ein. Der andere Arm des Winkelhebels E ist durch ein Zwischenglied e2 mit einem ani Gehause A drehbaren einarmigen Hebel F gelenkig verbunden. Mit,diesem ist -fernerdurch eine Schubstange gl die mit Anschlagbunden gl und g4 versehene Kolbenstange Gl eines in einem Zy- linder A' verschiebibaren, kleinen, Kolbens G gelenkig verbunden.
  • Wie sich aus -dem '#7,orstehenden ergibt, steht die Kolbenstange G' mit der Muffe D dauernd- dierart in zwangläufiger Veribindung-, daß eine Verschiebung der Kolhenstange im Sinne des P#feilesy eine Verschiebung der Muffe D im Sinne des Pif eiles x -und mithin eine Verkleinerung -ler Kolbenhublänge bewirkt. Der Blind g' ist nun derart angeordriet, daß er die Verschiebun der Kolbenstange im Sinne cles Pfeiles y begrenzt, wenn die Muffe, D in die der Kolbenhuhlänge Null entsprechende Stellung, gelangt ist. Anderseits 'begrenzt der 13-und- g4 die im entgegengesetzten Sinne des Pfeile& y erfolgend Verschiebung der Kolbenstange, wenn di e Muffe D die der größten Kolbenhüblänge entsprechende Stellung erreicht hat. Die Kolbenstange Gl ist zu beiden Seiten des K-olbens G mit verschieden großem Durchmesser ausgeführt, so daß der Kolben G als Differentialkolben wirkte und zwar ist die auf der Zeichnung rechts liegende Ringfläche -die größere. Das freie Ende des Hobels F, Idas eine Rolle f' trägt, ragt in einen achsial verlauf enden Schlitz h' einer mit einem Anschlagbitin#de hl versehenen Kolbenstange HI hinein, an der ein in einem Zylinder A' geführter Källhen H sitzt. Der ISchlitz hl wird, an seinem vom Kolben H entfernt liegeniden: Ende von e inert; Anschlagfläche hl f ü.r das mit der Rolle f 1 versehene freie Ende ides Hebels, F begrenzt. Die rechte Seite des Zylinders All steht durch .einen Kunal 0 mit der linken Seite des Zvlinders A-, dauernd in Verbindung. Außerdem steht die rechte Seite des Zylinders All durch ein Rohr äll mit dem Rohre & in Verbindung. Die linke Seite des Zylinders All ist durch ein Rohrl il- mit einer Flasche J verbunden, die Druckluft von einer Spannung enthält, die ungefähr dem mittleren Betriebsdrucke der Pumpe gleich ist. Die rechte Seite des Zylinders A" und mithin auch die linke Seite des Zylinders A' stehen daher dauernd unter Druck.
  • An dem Zylinder A' ist ein Winkelhebel K, Kl gelagert, dessen einer Arm K in die Bahn des Bundes W der Kolbenstange HI hineinragt. Der andere Arm Kl- des Winkelhebels ist durch eine Lenkstange M mit einem an einem Ventilkasten N angeordneten doppelarmigen Hebel _P verbunden. Die Lenkstange M ragt über den Hebel P hinaus und ist durch ein an dem Ventilkasten N sitzendes Augen' mit so viel Spielraum hindurchgeführt, daß sich der Winkelhebel K, Kl- und der Hebel P innerhalb bestimmter Grenzen ungehindert drehen können. An dem einen Arme des Hebels P greift ein im Ventilkasten N verschiebbarer Stift pl und an dem anderen Arme ein gleichfalls im Ventilkasten N verschiebbarer Stift p' an. Im Ventilkasten N sind zwei Doppelkammern vorgesehen, die aus je zwei miteinander in Verbindung stehenden Kammern n', W und n#', n' bestehen. Die Kammer n' kann von der Kammer iv, in die der Stift Pl hineinragt, durch einen unter der Wirkung einer Feder #I stehenden Ventilkörper Q und die Kammer ei:' von der Kamnier W, in die der Stift p' hineinragt, durch einen unter der Wirkung einer Feder r' stehenden Ventilkörper R abgesperrt werden. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die zur Öffnung der Ventile bestimmten Stifte pl und p', wenn beide Ventilkörper (Q und R) sich in ihrer Schließlage befinden, gleichzeitig an diesen anliegen. Solange der Arm K des Winkelhebels K, KI außer Berührung mit dein Bunde h' der Kolbenstange HI steht, wird der Hebel P durch eine Feder W, die auf einen am freien Ende der Stange M sitzenden Bund m' wirkt, in einer Lage gehalten, bei der der Stift pl. den Ventilkörper Q, wie auf der Zeichnung dargestellt ist, entgegen der. Wirkung der Feder q1 in seiner Öffnungsstellung hält. Der Stiftp' befindet sich hierbei in einem gewissen Abstande von dem durch die Feder r" in seiner Schließstellung gehaltenen Ventilkörper R. Die Kammern n' und n' sind durch einen Kanal iv' miteinander verbunden, der seinerseits durch ein Rohr iJ mit der rechten Seite des Zylinders A7 verbunden ist. Die Kamrner n' steht durch ein Rohr n' mit dein Satigraum der Pumpe und die Kammer n' durch ein Rohr W mit der rechten Seite des Zylinders A' in Verbindung. Solange der Bund IP außer Berührung mit dem Arme K des Winkelhebeis K, Kl- steht und mithin der Ventilkörper Q durch die Feder wie auf der Zeichnung dargestellt, in &r Öffnunggsstellung gehalten wird, steht somit die rechte Seite des Zylinders A" auf dem Wege n', W, n2, n3, Ull mit dem Saugraum der Pumpe in Verbindung, sie ist also drucklos. Da die linke Seite des Zylinders A", wie oben erwähnt, dauernd unter Druck steht, sucht sich daher die Kolbenstange GI im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles Y zu verschieben und hält mithin #sowohl bei Stillstand als auch bei einer in beliebigem Sinne erfolgenden Verschiebung des Kolbens H die Rolle f' des Hebels F in Berührung mit der Anschlagfläche h1 des Schlitzes h2 der Kolbenstange Hl. Der Kolben H steht also, solange der Bund Ibl den Arm K des 'Winkelliebels K, Kl- nicht berührt, ständig in kraftschlüssig#zwangläufiger Verbindung mit der Muffe D, von deren Stellung die Kolbenhublänge der Pumpe abhängt. Die Lage des Bundes A' ist nun derart bestimmt, el daß er bei einer im Sinne des Pfeiles y erfolgenden Verschiebung des Kolbens H erst dann auf den Arm K des Winkelhebels K, KI triff t, wenn der Kolben H eine Stellung erreicht hat, der eine verhältnismäßig kleine Hublänge der Pumpenkolben entspricht. Diese Kolbenhublänge muß jedoch noch um einen hinreichenden Betrag größer sein als diejenige Kolbenhublänge, bei der die Pumpe gerade so viel fördern würde, als erfahrungsgemäß die Undichtigkeitsverhiste betragen. Bei weiterer Verschiebung des Kolbens H im Sinne des' Pfeiles y besteht daher zwischen dem Kolben H und dem Ventilkörper Q (durch Vermittelung des 13ulides It'y des Winkelhebels K, Kl-, der Stange M, des Hebels P und des Stiftes pl) eine kraftschlüssig-zwangläufige Verbindung, die eine Annäherung des Ventilkörpers Q an seinen Sitz zur Folge hat. Die zwatigläufige Verbindung, die vor dein Zusammentreffen des Bundes hl mit dem Hebelarm K zwischen dem Kolben H und der Muffe D vorhanden war, bleibt hierbei unverändert bestehen, so daß eine weitere Verkleinerung der Kolbenhublänge stattfindet. Die Verhältnisse sind nun derart gewählt, daß die Kölbenhublänge, die im Augenblick des Auftreffens des Ventilkörpers Q auf seinen Sitz vorhanden ist, noch um einen passend gewählten geringen Betrag größer ist als diejenige Hublänge, bei der die Pumpe gerade so viel fördern würde, als die Undichtigkeitsverluste betragen.
  • Beim regelrechten Betriebe der Pumpe nehmen die einzelnen Teile der beschriebenen Vorrichtung die auf der Zeichnung dargestellte Lage ein. Der Kolbenschieber C' ist hierbei derart eingestellt, daß das zur Arbeitsmaschine führende Druckrohr cl mit den .von der Pumpe kommenden Rohren a' und a` und das zur Abführung des Abwassers der Arbeitsmaschine dienende Rohr cl mit dem Abflußrohr c' in Verbindung steht. Ferner steht der Bund IP der Kolbenstange HI außer Berührung mit dem Arm K des Winkelhebels K, 9-1, so daß der Ventilkörper Q durch die Feder iJ in der Offnungsstellung gehalten wird und demgemäß der Steuerkolben H in kraftschlüssig-zwangläufiger Verbindung mit der Muffe D steht, von deren Stellung die Hublänge der Arbeitskolben der Pumpe abhängig ist.
  • Die Pumpe verhält sich dann genau so wie die eingangs erwähnten bekannten Pumpen, da der Steuerkolben I-1, von dessen Stellung die Hublänge der Arbeitskolben abhängig ist, derart unter der Wirkung des Flüssigkeitsdruckes und eines diesem entgegenwirkenden Kraftspeichers (J) steht, daß der Flüssigkeitsdruck den Steuerkolben im Sinne einer Verkleinerung der Kolbenhublänge (nämlich im Sinne des Pfeiles y) zu verschieben sucht. Wenn tLIso der Verbrauch -an Druckflüssigkeit nur gering ist, so stellt der Steuerkolben H die Pumpe selbsttätig auf eine entsprechend kleine Hublänge der Arbeitskolben und, umgekehrt bei einem größeren Verbrauch an Druckflüssigkeit, auf eine entsprechend größere Hublänge ein.
  • Der eigenartige Vorteil des Erfindungsgegenstandes zeigt sich erst, wenn die Förderung der Pumpe unterbrochen wird, inden:i man den Kolbenschieber C' derart einstellt, daß die Kanäle cl und c" abgeschlossen werden. Es tritt dann in den Rohren a', a' und d0 sowie auf der rechten Seite des Kolbens H eine Drucksteigerung ein, der Kolben H verschiebt sich nach links, und die Hublänge der Pumpe wird vermindert. Bei der Verschiebung des Kolbens H trifft schließlich der Bund hl auf den Arm K des Winkelhebels K, Kl. Bei der weiteren Verschiebung des Kolbens H im gleichen Sinne wird unter weiterer Verminderung der Hublänge der Pumpe durch Vermittelung des Wink#lhebels K, KI-9 der Stange M und des doppelarmigen Hebels P der Stift Pl nach unten und der Stiftp2 nach oben verschoben. Die Folge hiervon ist, daß -schließlich der Ventilkörper Q unter der Wirkung der Feder #I die Kammer W und den Kanal n# von der Kammer n3 und damit auch vom Saugraume der Pumpe absperrt. Der Kolben H befindet sich nunmehr in einer Stellung, der eine Hublänge der Pumpe entspricht, bei der die Förderinenge nur noch um einen geringen Betrag größer ist als die durch Undichtigkeiten verlorengehende Flüssigkeitsmenge. Bei der weiteren Verschiebung des Kolbens H wird, unmittelbar nachdem der Ventilkörper Q sich auf seinen Sitz aufgesetzt hat, der Ventilkörper R durch den Stift p' entgegen der Wirkung der Feder r' angehoben, so daß aus dem Zylinder All durch das Rohr 9,e, die Kammern n' und nl;, dem Kanal n' , und das Rohr B7 auf der rechten Seite des Kolbens G Druckflüssigkeit in den Zylinder A-, eintritt. Nunmehr tritt der Kolben G als selbständiger Hilfsmotor in Tätigkeit. Es wirkt nämlich nach Anhebung des Ventilkörpers R die Druckflüssigkeit auf beide Seiten des Kolbens G. Da nun dessen rechte Ringfläche die größere ist, so wird der Kolben G im Sinne des Pfeiles y verschoben, wobei die in dem Schlitze k' befindliche Rolle fl des Hebels F von der Anschlagfläche h' abklappt. Bei dieser Verschiebung des Kolbens G wird die Muffe D weiter im Sinne des Pfeiles x verschoben, die Hublänge der Pumpe also weiter verkleinert, bis sie schließlich gleich Null wird, wenn der Anschlagbund gl zur Anlage an die Stirnwand des Zylinder A' gelangt ist. Da bei der Kolbenhublänge Null in dem Druckrohr al keine Flüssigkeitsströmung mehr stattfinden kann, sperrt der Ventilkörper a' de Rückschlagventils al unter der Wirkung der Feder al die Rohre & und d'11 vorn Rohr & ab, so daß die Pumpe, auch wenn die Antriebswelle B weiterläuft, drucklos wird. Sobald die Kolbenhublänge Null eingestellt ist, ist eine weitere Bewegung des Kolbens H im Sinne des Pfeiles y nicht mehr möglich. Der Kolben bewegt sich vielmehr jetzt unter der Wirkung des auf seiner linken Seite lastenden Luftdrucks infolge der im Zylinder A', den Rohren al') und al und am Kolbenschieber G' vorhandenen Undichtigkeiten ganz allmählich nach rechts, ohne daß er bei passend bernessener Länge des Schlitzes k' den Hebel F beeinflußt. Der Kolben G verharrt also in seiner der Kolbenhublänge Null entsprechenden Grenzstellung. Der am Bunde h' der Kolbenstange HI- anliegende Arm K des Winkelhebels K, Kt folgt der Bewegung des Kolbens H. Hierbei senkt sich allmählich der Ventilkörper R, und der Stiftpl- nähert sich wieder dem VentilkörperQ. In dem Augenblick, in dem der VentilkörperR in die Schließlage gekommen ist, kommt der Stiftp#' zur Anlage an den Ventilkörper Q. Bei der weiteren Bewegung des Kolbens H wird nun der Ventilkörper Q angehoben, so daß die rechts vom Kolben G liegende Seite des Zylinders A 7 auf dem Wege n7, n6, W, n3, n' wieder mit dem Saugraume der Pumpe in Verbindung tritt. Infolgedessen erlangt der Flüssigkeitsdruck auf der linken Seite des Kolbens G das Übergewicht, und der Kolben G verschiebt sich so weit nach rechts, daß die Rolle f' des Hebels F sich wieder an die Anschlagfläche W der Kolbenstange HI anlegt. Da die Pumpe nunmehr wieder auf eine Hublänge eingestellt ist, bei der die geförderte Flüssigkeitsmenge erheblich größer ist als die Undichtigkeitsverluste, so verschiebt sich der Kolben H wieder nach links, wobei sich die oben geschilderten Vorgänge wiederholen. Der Kolben G kehrt also in die der Kolbenhublänge Null entsprechende Grenzstellung zurück und verharrt -wiederum längere Zeit in dieser Stellung, worauf er sich von neuem vorübergehend nach rechts bewegt und unmittelbar darauf in seine Grenzstellung zurückkehrt. Die Pumpe bleibt also, abgesehen von kurzen vorübergehenden Unterbrechungen, drucklos. Es wird also der bei den eingangs erwähnten bekannten Pumpen auftretende Übelstand vermieden, daß die Pumpe, auch wenn sie keine Nutzarbeit leistet, dauernd nur mit einer gewissen, den Undichtigkeitsverlusten entsprechenden toten Hublänge unter hoher Beanspruchung und entsprechender Abnutzung weiterarbeiten kann.
  • Soll die Arbeitsmaschine wieder in Gang gesetzt werden, so werden durch Verstellung des Kolbenschiebers C2 die Kanäle cl und c' geöffnet. Infolgedessen sinkt der Druck inden Rohren& und all' sowie auf der rechten Seite des Kolbens H, und dieser verschiebt sich unter der Wirkung des auf der linken Seite des Kolbens H herrschenden Luftdruckes sehr rasch nach rechts. Diese Bewegung des Kolbens H hat, wie oben im einzelnen erläutert ist, schließlich zur Folge, daß sich der Kolben G nach rechts bewegt und die Rolle f' des Hebels F wieder zur Anlage an die Anschlagfläche h' der Kolbenstange HI gelangt. Es besteht nunmehr wieder eine kraftschlüssig#-zwangläufige Verbindung zwischen dem Steuerkolben H und der Muffe D, von deren Stellung die Hublänge der Pumpe abhängt. Sobald sich der Kolben H so -weit vorgeschoben hat, daß die eingestellte Hublänge dem Flüssigkeitsverbrauche der Arbeitsmaschine entspricht, tritt wieder der Beharrungszustand ein, von dem bei der Beschreibung der Wirkungsweise ausgegangen wurde.
  • Wenn der Kolbenschieber CI längere Zeit in der Abschlußstellung verbleibt, kann sich der Kolben G, wie oben geschildert ist, vorübergehend so weit nach rechts verschieben, daß die Rolle fl des Hebels F wieder zur Anlage an die Anschlagfläche h4 der Kolbenstange HI gelangt. Bei dieser Bewegung des Kolbens G gibt es eine Zwischenstellung, der eine Hublänge entspricht, bei der die Pumpe gerade die Undichtigkeitsverluste decken ,vürde. Würde die Verschiebung des Kolbens G nun sehr langsam erfolgen, so wäre der Fall denkbar, dag sich die Kolben G und H nach mehrfachem Hin- und Herpendeln schließlich so einstellen, daß einerseits der Kolben G sich in der erwähnten Zwischenstellung befindet und die Pumpe daher nur so viel fördert, als die Undichtigkeitsverluste betragen" und daß andererseits die Ventilkörper Q und R, deren Stellung durch den SteuerkolbenH geregelt wird, sich gleichzeitig in der Abschlußstellung befinden. Die Pumpe würde dann dauernd mit der der Stellung des Kolbens G entsprechenden Hublänge unter hoher Beanspruchung und entsprechender Abnutzung weiterlaufen. Damit dieser Übelstand, der durch die Erfindung gerade vermieden werden soll, nicht eintreten kann, muß man dafür Sorge tragen, daß sich der Kolben G aus seiner der Hublänge Null entsprechenden Grenzstellung möglichst rasch so weit verschiebt, daß die Rolle fl- zur Anlage an die Anschlagfläche h' der Kolbenstange HI gelangt. Zu diesem Zwecke muß bei -der in Abb. i dargestellten Ausführungsform der äußere Durchmesser des Ventilkörpers Q so groß gewählt werden, daß der Durchflußquerschnitt auch bei sehr geringer Hubhöhe des Ventilkörpers einen raschen Abfluß der auf der rechten Seite des Kolbens G in dem Zy- linder A 7 befindlichen Flüssigkeit gestattet. Abb.:2 zeigt nun eine Ausführungsforrn, die die auch bei verhältnismäßig kleinem Durchmesser des Ventilkörpers Q eine unbedingt sichere Wirkungsweise gewährleistet.
  • Bei dieser Ausführungsform ist zwischen den Stift p:1 und den Ventilkörper Q eine zweiteilige Muffe T eingeschaltet, die auf dem Stift pl und einem an dem Ventilkörper Q befestigten, mit einem Kopf q' versehenen Bolzen q' verschiebbar geführt ist. Die Muffe T besitzt einerseits eine Anschlag' fläche t', mit der sie sich, wenn sie sich dem Ventilkörper Q nähert, an den Kopf q' des Bolzens q2 anlegen kann, und andererseits eine Anschlagfläche t2 für den Stift pl-. Die Verhältnisse sind so gewählt, daß bei der Abschlußstellung des Ventilkörpers Q und bei derselben Winkelstellung des Hebels P, bei der sich bei der Ausführung nach Abb. i der Stiftpl an den Ventilkörper Q anlegt, einerstits der Stift pl mit der Anschlagfläche t' und andererseits die Anschlagfläche t' mit dem Kopfe qI des Bolzens q2 in Berührung steht. Zwischen die Muffe T und den Ventilkörper Q ist eine Feder t' eingeschaltet, deren Stärke so bemessen ist, daß sie auf den Ventilkörper Q, wenn gleichzeitig die Anschlagfläche t- mit dem Kopfe q3 des Bolzens q2 und der Stift p' mit der Anschlagfläche t' in Berührung steht, eine Kraft ausübt, die nahezu gleich dem Widerstande ist, den der Ventilkörper Q unter der Wirkung des auf ihm lastenden Flüssigkeitsdruckes und der Feder q" einer Verschiebung aus der Abschluß- in die Offnungsstellung entgegensetzt.
  • Erfolgt bei Verwendung dieser Anordnung nach der Einstellung der Hublänge Null eine langsame Verschiebung des KolbensH nach rechts, so wird durch den Stiftp', nachdem er zur Anlage an die Anschlagfläche t' der MuffeT gelangt ist, zunächst lediglich die Feder t3 zusammengepreßt, ohne daß der unter der Wirkung der Federql- und des Flüssigkeitsdruckes stehende Ventilkörper Q angehoben wird. Sobald bei der Weiterbewegung des Stiftes pl, an der jetzt auch die Muffe T teilnimmt, die Anschlagfläche t' zur Anlage an den Kopf q' des Bolzens q' gekommen ist, wird nuni-nehr bei weiterer Verschiebung des Kolbens H der Ventilkörper Q angehoben, so daß Druckflüssigkeit aus der Kammer m' in die Kammer n' und den mit dieser durch das Rohr m' , dauernd in Verbindung stehenden Saugraum übertritt und daher in der Kammer n' ein Druckabfall stattfindet. Es genügt nun ein ganz geringer Druckabfall, um zu bewirken, daß der Druck der Feder t' das Übergewicht über den Druck der Feder qI und der Druckflüssigkeit erlangt. Der Ventilkörper Q bewegt sich dann sofort unabhängig von dem Stift pl so weit im Sinne des Üffnens, daß auch bei verhältnismäßig kleinem Durchmesser des Ventilkörpers ein hinreichend großer Durchflußquerschnitt entsteht. Die Druckflüssigkeit kann nun schnell aus dem Zylinder A" entweichen und der Kolben G verschiebt sich daher, nachdem er sich in 1,3ewegung gesetzt hat, sofort mit Sicherheit so weit nach rechts, daß die Rolle fl des Hebels F zur Anlage an die Anschlaggfläche hl der Kolbenstange HI- gela ng t.
  • Da die Pumpe num-nehr auf eine Hublänge -ingestellt ist, bei der die geförderte Flüssig-1,:eitsmenge erheblich größer ist als der Undichtigkeitsverlust, so bewegt sich der Steuer-[<olben H wieder nach links, so daß sich der Stift PI dem Ventilkörper R nähert und diesen, nachdem er zur Anlage an ihn gelangt ist, anhebt. Gleichzeitig senkt sich der Stiftfl, und der Ventilkörper Q setzt sich %vieder auf seinen Sitz auf. Da nunmehr der Zylinder A' auf dem Wege iv', n-, iv5, iz", iJ mit dem Zylinder A' in Verbindung steht, so überträgt sich der Flüssigkeitsdruck auf die größere Fläche des Differentialkolbens G, so daß sich dieser nach links verschiebt und die Pumpe wieder auf die Hublänge Null einstellt.
  • Die gleiche Einrichtung, die gemäß Abb. zur Erzielung einer schnellen Öffnungsbewegung des Ventilkörpers Q vorgesehen ist, kann natürlich auch zur Erzielung einer schnellen öffnungsbewegung des Ventilkörpers R verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Regelungsvorrichtung für Kolbenpumpen mit 'U,',ellenantrieb und veränderlicher Hublänge, bei welcher ein zum Verstellen der Kolbenhublänge dienender Steuerkolben beim Betriebe der Pumpe derart unter der Wirkung des durch die Pumpe erzeugten Flüssigkeitsdruckes und eines diesem entgegenwirkenden Kraftspeichers steht, daß der Flüssigkeitsdruck den Steuerkolben im Sinne einer Verkleinerung der Hublänge zu verstellen sucht, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsmotor (G, A-,) vorgesehen ist, der dazu bestimmt ist, die Pumpe so einzustellen, daß sie entlastet wird, und daß ein Steuerungsteil (H), der eine die Verkleinerung .der Kolbenhuhlänge zur Folge habende- Bewegung ausführen kann, bei dieser Bewegung die Anlaßsteuerung (K, K', M, P, PI, Q, p2, R) des Hilfsmotors (G, A') aus der Ruhe- in die Arbeitsstellung überzuführen vermag.
  2. 2. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmotor (G, A') das durch den Steuerkolben (H) verstellbare Triebwerk (F, e', E, D) zum Einstellen der Kolbenhublänge Null einzustellen vermag. 3. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das durch den Steuerkolben (H) verstellbare Triebwerk (F# e', E, D# zum Einstellen der Kolbenhublänge mit dem Steuerkolben (H) derart in kraftschlüssiger Verbindung steht, daß der Hilfsinotor (G, A"') das Triebwerk (F, el, E, D) unabhängig el von dem Steuerkolben (H) im Sinne einer Verkleinerung der Kolbenhublänge zu verstellen vermag. 4. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen hy- draulischen Hilfsmotor (G, A') mit einem in einem Zylinder (A 7) geführten Treibkolben (G), der durch den Flüssigkeitsdruck entgegen der Wirkung eines Kraftspeichers (J) verschiebbar ist, und mit ,einher Anlaßsteuerung (K, KI, M, P, p", Q, p', R), durch die der Arbeitsraum des Zylinders (A7) entweder mit der Abflußleitung (W) oder mit derjenigen Seite des zu dem Steuerkolben (H) gehörigen. Zylinders (As) verbunden -werden. kann, die beim Betriebe der Pumpe mit dem Druckraume der Pumpe in Verbindung steht. 5. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (A) des einen Differentialkolben (G) besitzenden Hilfsmotors (G, A") auf der Seite des kleineren Querschnittes dauernd mit einem Raume in Verbindung steht, der durch den auf den Steuerkolben (H) wirkenden Kraftspeicher (J) unter Druck gehalten wird, und daß der Differentialkolben ffl, solange der auf der Seite des größeren Querschnittes liegende Arbeitsraum des Zylinders (A') mit der Abflußleitung (i0) in Verbindung steht, unter der Wirkung des Kraftspeichers (J) das durch den Steuerkolben (H) verstellbare Triebwerk (F, el, E, D) zur Änderung der Kolbenhublänge in kraftschlüssiger Verbindung mit dem Steuerkolben (H) hält. 6. Regelungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß die Anlaßsteuerung (K, Kl-, M, P, p", Q, p?, R) ein zur Verstellung eines Absperrorganes ffl# bestimmtes Anschlagstück (T) und eine zwischen das Ahsperrorgan (Q) und das Anschlagstück (T) eingeschaltete Feder (ts) besitzt. 7. Regelungsvorrichtung nach Anspruch6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagstück (T) durch einen zu der Anlaßsteuerung (K, K, IN, P, pl, Q, P2, R) gehörigen Stift (p") seinerseits durch Anschlagwirkung verstellbar ist.
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