DE51665C - Zugregulator - Google Patents

Zugregulator

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Publication number
DE51665C
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DE
Germany
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bucket
valve
flap
chain
air
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51665D
Other languages
English (en)
Original Assignee
N. MOGENSEN in Kopenhagen, Prindsessegade Nr. 1; Vertreterin: Firma CAPITAINE & VON HERTLING in Berlin SW., Königgrätzerstr. 39
Publication of DE51665C publication Critical patent/DE51665C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Zugregulator.
Um Feuerung zu ersparen, ist es vortheilhaft, den Zug bei Feuerstätten derart reguliren zu können, dafs eine gröfsere Luftmenge zur Feuerstätte, gleich nachdem das Einfeuern stattgefunden 'hat, strömt, dafs aber die Luftzuströmung abnimmt, je nachdem die Verbrennung voranschreitet.
Die im Vorliegenden beschriebene Erfindung betrifft einen Regulator, durch welchen dieser Zweck erreicht wird. Der Regulator ist in der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt in α die Zugklappe, welche als gewöhnlicher Schieber dargestellt ist, welche aber auch in jeder anderen beliebigen, zweckentsprechenden Weise gebildet sein kann (Kippventil, Drehventil mit Gegengewicht oder Federdruck u. ähnl), und den Kanal, durch welchen die Luftzuströmung zur Feuerstätte erfolgt, abschliefst. Durch eine Kette, welche über Scheiben geführt ist, steht die Klappe α mit einem am anderen Ende der Kette aufgehängten Eimer c in Verbindung, welcher Eimer in einen mit Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit angefüllten Behälter b eintaucht. Der Eimer ist nach unten offen und oben mit einem Ventil f und einem Regulirhahn e versehen. Derselbe kann von konischer, cylindrischer, prismatischer oder jeder anderen passenden Form sein. Durch das Gegengewicht d kann das Gewicht der Klappe bis zur gewünschten Grenze abgewogen werden. Gleich nachdem die Einfeuerung vor sich gegangen ist, wird an der Kette h gezogen, welche Kette mit der Klappenkette in Verbindung ist. Hierdurch wird die Klappe α gehoben und der Luft zum Luftzuführungskanal Zutritt gegeben; gleichzeitig wird sich der Eimer c senken, indem die in demselben befindliche Luft durch das Ventil / entweicht und durch Flüssigkeit ersetzt wird. Wird danach die Kette h losgelassen, so wird die Klappe α den Eimer c zu heben suchen, aber der Luftdruck wird dann das Ventil f schliefsen, so dafs die im Eimer befindliche Flüssigkeit nicht hinauslaufen kann, sondern die Klappe offen hält. Der Regulirhahn e ist derart eingestellt, dafs derselbe die Einströmung der passenden Luftmenge erlaubt, damit sich die Klappe a um das gewünschte Stück senken kann, bis die nächste Einfeuerung vor sich geht. Die Klappe a wird dann wieder gehoben, während der Eimer c sinkt, indem von neuem an der Kette h gezogen wird u. s. w.
In der Fig. 2 ist der Eimer c nach unten geschlossen angenommen. Die Einströmung des Wassers geschieht durch das nach aufwärts sich öffnende selbstthä'tige Ventil f und die Ausströmung durch das Regulirventil e, welchem jede beliebige, zweckentsprechende Construction gegeben werden kann.
Wenn der Eimer derart gebildet wird, dafs der Durchmesser nach unten abnimmt, wird die Klappe a mit zunehmender Schnelligkeit geschlossen werden, was vortheilhaft. ist, wenn mit Kohlen gefeuert wird. Ist der Durchmesser des Eimers überall gleich, so wird sich die Klappe mit gleichmäfsiger Geschwindigkeit schliefsen, was vorzuziehen ist, wenn mit Torf oder Holz gefeuert wird.

Claims (1)

  1. Patent-A NSPRUCη:
    Um die Luftzuführung bei Feuerungsanlagen derart zu reguliren, dafs gleich, nachdem das Einfeuern stattgefunden hat, die gröfste Luftmenge zur Feuerstätte strömt, dafs aber die Luftzuströmung abnimmt in dem Mafse, wie die Verbrennung voranschreitet,
    ein Zugregulator, bestehend aus einer unten offenstehenden Glocke c, an deren Deckel ein nach aufsen sich öffnendes Ventil und ein Regulirhahn angebracht ist, oder ein Eimer c, an dessen Boden ein nach innen sich öffnendes und ein Regulirventil angeordnet ist, in Verbindung mit einem Behälter b mi't Wasser und der mit c durch Kette verbundenen Zugklappe a.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT51665D Zugregulator Expired - Lifetime DE51665C (de)

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