DE516400C - Plastische Schutzbinde fuer Kabel-, Gas- und Wasserrohre oder andere Koerper - Google Patents
Plastische Schutzbinde fuer Kabel-, Gas- und Wasserrohre oder andere KoerperInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L58/00—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
- F16L58/02—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation by means of internal or external coatings
- F16L58/16—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation by means of internal or external coatings the coating being in the form of a bandage
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Description
- Plastische Schutzbinde für Kabel-, Gas- und Wasserrohre oder andere Körper Gegenstand des Hauptpatentes ist eine plastische Binde zum Schutz von in Erde oder Mauerwerk verlegten Metallteilen, wie Rohren, Kabeln o. dgl., gegen korrodierende Einflüsse sowie gegen elektrolytische Zersetzung durch abirrende Erdströme. Diese Binde besteht aus einer Unterlage aus beliebigem Material, die einseitig oder beiderseits mit einer bis - 40 ' C nicht versprödenden und bei -E- 40 ' C nicht erweichenden Schutzmasse überzogen ist; die Schutzmasse besteht im wesentlichen aus Protoparaffinen, Weichbitumenen u. dgl., deren Konsistenz durch Zuschlag von elektrisch isolierenden Füllstoffen erhöht wird.
- Die Zusatzerfindung ist nun auf eine Verbesserung dieser Schutzbinde, und zwar insbesondere der Unterlage selbst gerichtet. Sie hat eine Erhöhung deren mechanischer Widerstandsfähigkeit und eine Verbesserung der Isolierfähigkeit zum Zweck. Erfindungsgemäß wird die Unterlage für die plastischen Überzugsschichten entweder aus einem durch Imprägnierung verdichteten Gewebe oder aus Drahtgeflechten oder untereinanderliegenden Drähten oder Stäben hergestellt, welche durch Umspinnung mit Papier, Stoff oder Fasern zu einem einheitlichen Ganzen verwoben und gegebenenfalls mit einer Imprägnierung versehen werden.
- Man kann also erfindungsgemäß als Unterlage für die aufzutragende Schutzschicht einen mit einer Gummilösung getränkten Stoff verwenden, wie er beispielsweise als Isolierband in der Elektrotechnik allgemein verwendet wird. Ein solcher weist gegenüber den im Hauptpatent beschriebenen Unterlagsmaterialien den Vorteil nicht nur einer erhöhten dichtenden Wirkung, sondern auch einer verbesserten mechanischen Festigkeit und Zähigkeit auf. Diese Unterlage wird dann mit der Schutzschicht gemäß Hauptpatent überzogen.
- Ein mit Stoff, Papier oder Faser dicht umsponnenes Drahtgeflecht, dessen Maschen zweckmäßig durch eine geeignete Imprägnierung ausgefüllt werden, gibt als Träger der Schutzmasse eine noch größere Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beschädigung. Die plastische Schutzschicht wird, beispielsweise durch maschinelles Aufpressen aufgebracht. Auf diese Weise läßt sich unter Beibehaltung einer ausreichenden Biegsamkeit eine ganz wesentliche Verstärkung und Erhöhung des mechanischen Widerstandes der Binde in beliebigen Grenzen erreichen. An Stelle des Drahtgeflechtes kann mit gleich guter Wirkung eine Reihe nebeneinander gelegter, durch Umspinnung zu einem Ganzen vereinigter Drähte oder Stäbe treten.
- Die derart hergestellten Binden lassen sich mit Vorteil nicht nur zur Bewehrung der zu schützenden Metallteile, vor allem in Erde, Mauerwerk oder Wasser zu verlegenden Kabeln und Rohren; am Orte. der Verlegung verwenden, sondern in vielen Fällen- auch unmittelbar bei der fabrilkmäßigen Fertigstellung: Die Schutzbinde gemäß: der Erfindung bedeutet gegenüber den bekannten Schutzumkleidungen für Kabel u. dgl. einen wesentlichen Fortschritt in doppelter Hinsicht. Einerseits wird die Aufbringung des Schutzes auf die zu schützenden Metallteile wesentlich vereinfacht, da sie in einem einzigen Arbeitsgang erfolgen kann. Denn nach Umwicklung des Gegenstandes mit der erfindungsgemäßen Schutzbinde und Verstreichen der äußeren plastischen Schicht zu einem homogenen Überzug ist eine weitere Schutzschicht nicht mehr erforderlich. Anderseits wird auch ein wesentlich besserer Schutz gegen den Angriff der in den Tages-, Sicker- und Grundwässern enthaltenen chemischen Agenzien erreicht, denn bei den allgemein üblichen in der Erde oder Mauerwerk verlegten Kabeln werden die nebeneinanderliegenden oder miteinander verdrillten Adern zunächst mit einer Hülle aus Jute und dann einer als »Compoundcc bezeichneten, im wesentlichen aus Teerderivaten bestehenden Masse überzogen, die von einem Bleimantel umschlossen ist. Auf den Bleimantel folgt abermals eine Jute- sowie eine Compoundschicht, an die sich eine aus Eisen bestehende Bewehrung anschließt. Diese Bewehrung hat nicht nur den Zweck, die mechanische Festigkeit des Kabels zu erhöhen, sondern auch die Kabelseele gegen Beschädigungen zu schützen und der Ableitung abirrender Ströme zu dienen. Nach außen hin wird diese Eisenbewehrung abermals durch eine Juteschicht und Compoundisolierung geschützt.
- Infolge der leichten Versprödung der Compöundmasse ist jedoch die Eisenbewehrung in besonders hohem Maße der elektrolytischen Einwirkung abirrender Ströme ausgesetzt, so däß dadurch ihre Schutzwirkung stark verringert wird. Aus dem gleichen Grunde entspricht die Wirkung der zwischen - Seele und Bleimantel sowie zwischen Bleimantel und Eisenbewehrung eingelagerten Compoundmasse nicht den Anforderungen, die für einen vollkommenen und in jeder Hinsicht einwandfreien Schutz der Kabelseele unerläßlich sind.
- Infolge der wesentlich höheren mechanischen Festigkeit der Schutzbinde gemäß der Erfindung ist bei ihr die Möglichkeit gegeben, von der Anbringung der Eisenarmierung bei der Kabelherstellung vollständig abzusehen oder doch wenigstens an Stelle der 3 bis q. mm starken Armierung eine wesentlich schwächere treten zu lassen, so daß auf diese Weise eine erhebliche Ersparnis an Rohstoffen und an Gewicht bei der Kabelfabrikation erzielt wird.
- Von besonders hohem Wert ist die Verwendung der Schutzbinde für die Herstellung von Seekabeln, bei denen sie an Stelle der bisher dort allgemein üblichen teuren und im Salzwasser , ganz besonders leicht versprödenden Gummiisolierung tritt.
- Von großem Nutzen hat sich die Verwendung der Schutzbinde auch für die Bewehrung von Rohren unmittelbar nach deren Fertigstellung erwiesen. Bisher erfolgte deren Schütz durch Teerung oder Asphaltierung mit darauffolgender Jutebewicklung und abermaliger Teerung oder Asphaltierung. Die Schutzbinde gemäß vorliegender Erfindung kann in einem einzigen Arbeitsgang aufgebracht werden, worauf die Rohre sofort versandfertig sind und normalerweise ohne weitere Behandlung am Orte der Verwendung eingebaut werden können. Lediglich in den Fällen, in denen die Rohre an ihrer Oberfläche leicht mechanischen Beschädigungen ausgesetzt sind, ist es zum Schutz der äußeren Binde zweckmäßig, diese mit einer geeigneten Hülle zu versehen, wie sie beispielsweise durch Überziehen mit einer Asphaltschicht gebildet werden kann,
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH; Plastische Schutzbinde für Kabel-, Gas-und Wasserröhre oder andere Körper gemäß Hauptpatent 482,374, - dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage für die plastischen Überzugsschichten entweder aus einem durch Imprägnierung verdichteten Gewebe oder aus Drahtgeflechten oder untereinanderliegenden Drähten oder Stäben besteht, welche durch Umspinnung mit Papier, Stoff oder Fasern zu einem einheitlichen Ganzen verwoben und gegebenenfalls mit einer Imprägnierung versehen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC40328D DE516400C (de) | 1927-08-20 | 1927-08-20 | Plastische Schutzbinde fuer Kabel-, Gas- und Wasserrohre oder andere Koerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC40328D DE516400C (de) | 1927-08-20 | 1927-08-20 | Plastische Schutzbinde fuer Kabel-, Gas- und Wasserrohre oder andere Koerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516400C true DE516400C (de) | 1931-01-22 |
Family
ID=7024128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC40328D Expired DE516400C (de) | 1927-08-20 | 1927-08-20 | Plastische Schutzbinde fuer Kabel-, Gas- und Wasserrohre oder andere Koerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516400C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219657B (de) * | 1958-02-17 | 1966-06-23 | Wilhelm Peter | Verfahren zum Herstellen einer Verstaerkungs- und Schutzschicht fuer Maste aus Holz oder Stahl |
-
1927
- 1927-08-20 DE DEC40328D patent/DE516400C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1219657B (de) * | 1958-02-17 | 1966-06-23 | Wilhelm Peter | Verfahren zum Herstellen einer Verstaerkungs- und Schutzschicht fuer Maste aus Holz oder Stahl |
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