AT146046B - Schwachstromleitung. - Google Patents

Schwachstromleitung.

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Kabelfabrik Und Drahtindustrie
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    Schwachstromleitung.   



   Vorliegende Erfindung betrifft Schwachstromleitungen, wie sie z. B. für eine ortsveränderliche   Verlegung im freien Felde als Feldtelephonleitungen für militärische Zwecke benotigt werden. Von diesen   Leitungen wird verlangt, dass sie bei genügendem Isolationswert möglichst einen äusseren Durchmesser von 2 bis 3 mm nicht überschreiten. Man ist daher gezwungen, da man wegen der zu erzielenden Reissfestigkeit der Leitung auch mit der Leiterstärke nicht unter einen gewissen Wert gehen kann, eine verhältnismässig dünne hochwertige Isolationsschicht zu verwenden. Für diese dünne Isolationsschieht wird eine etwa   0'2   mm starke Gummihülle gewählt, über welche man zum mechanischen Schutz und zum Feuchtig- 
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 anordnet.

   Es hat sich gezeigt, dass diese Gummihülle anfänglich einen genügenden Isolationswert hat, der aber in mehr oder minder kurzer Zeit abfällt. Durch Untersuchungen wurde nun gefunden, dass dieser Übelstand darauf   zurückzuführen   ist, dass die für die Umflechtung oder Umspinnung verwendeten bituminösen Tränkmassen Bestandteile enthalten, welche Gummi oberflächlich angreifen. Während bei den Normalleitungen, z. B.   Lichtleitungen   usw., welche eine stärkere Gummiisolation besitzen, dieser oberflächliche Angriff von untergeordneter Bedeutung ist und den Leitungen weiter nicht schadet, wirkt er sich bei Leitungen der eingangs geschilderten Art, deren Gummischicht sehr dünn ist, nachteilig aus. 



   Nach der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, dass man zwischen der dünnen Gummischicht und der imprägnierten Umflechtung oder Umspinnung eine dünne Schutzschicht anordnet, welche einerseits von den gebräuchlichen Tränkmassen nicht angegriffen wird, anderseits aber selbst die 
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 derivatlacken, aus Zelluloseäther oder Zelluloseester, ferner Umbänderungen mit dünnen Filmen aus abgebauter Zellulose wie Hydratzellulose, Zellophan, Kuprophan usw. als geeignet erwiesen. Andere Zwischenschichten, z. B. aus   Öllack,   Firnissen (troeknenden Ölen), Naturharz usw. sind nicht geeignet, da diese eine schädigende Wirkung auf die dünne Gummihaut zeigen. 



   Es sind zwar in der Kabeltechnik Schutz-und Zwischenschichten aus Lacken, Zelluloseäthern, Zelluloseestern usw. vielfach bekannt geworden (s. z. B. deutsche Patentschrift Nr. 494614), jedoch nicht zu dem Zwecke, um Isolationen, bestehend aus sehr dünnen Gummischichten, vor dem Angriff von bitu-   minösen Tränkmassen   zu schützen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Schwachstromleitung für die   ortsveränderliche   Verlegung im freien Felde (Feldtelephonleitung), gekennzeichnet durch eine Isolation, bestehend aus einer dünnen Gummischicht von etwa 0'2 mm Stärke und darunter, die mit einer Schutzschicht aus Zellulosederivatlacken, Zellulose- äthern oder Zelluloseestern versehen ist, über welche noch die   übliche, mit   einer bituminösen Masse getränkte Umflechtung oder Umspinnung folgt. 

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Claims (1)

  1. 2. Elektrische Schwachstromleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht durch Umbänderung mit dünnen Filmen aus abgebauter Zellulose wie Hydratzellulose, Zellophan, Kuprophan od. dgl. gebildet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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