DE516126C - Fallschirm mit einer Luftfangroehre - Google Patents

Fallschirm mit einer Luftfangroehre

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DE516126C
DE516126C DEO17418D DEO0017418D DE516126C DE 516126 C DE516126 C DE 516126C DE O17418 D DEO17418 D DE O17418D DE O0017418 D DEO0017418 D DE O0017418D DE 516126 C DE516126 C DE 516126C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Fallschirm mit einer Luftfangröhre. Es gibt bereits Fallschirme dieser Art, bei denen das obere Ende der Luftfangröhre in einem Abstand vom Scheitel der Hülle befestigt ist, während das untere Ende durch einen Ring offen gehalten wird. Dieser Ring wird gewöhnlich mit den zum Rand der Fallschirmhülle führenden Seilen verbunden, was ein Nachteil ist, da die Luftfangröhre sich nicht schnell genug entfalten kann. Gemäß der Erfindung wird dafür gesorgt, daß die Luftfangröhre sich unabhängig von der Fallschirmhülle und insbesondere den Halteseilen derselben entfalten kann. Dieses wird dadurch erreicht, indem man das Tragseil des Fallschirmes mittels mehrerer Zweigseile mit dem Ring der Luftfangröhre verbindet und die Halteseile der Hülle an ein Führungsstück anschließt, welches verschiebbar auf dem Tragseil sitzt und in seiner Aufwärtsbewegung "durch einen am Tragseil befestigten Anschlag begrenzt wird, wenn der Fallschirm sich ganz geöffnet hat.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß zunächst beim Absprung keine Zugbeanspruchung auf die Halteseile der Fallschirmhülle ausgeübt wird, sondern es wird zuerst lediglich die Luftfangröhre in ihre ausgestreckte Stellung gezogen, so daß Luft durch die Röhre hindurchströmt, die die Hülle entfaltet. Die Halteseile werden im Gegensatz zu den bekannten Fallschirmausführungsformen von der sich entfaltenden Hülle gestreckt und nicht etwa durch das Tragseil auseinandergefaltet, was leicht zum Verschlingen der Halteseile führen kann.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar:
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch den geöffneten Fallschirm.
Abb. 2 ist eine Ansicht von unten, wenn der Fallschirm geöffnet ist, und
Abb. 3 zeigt einen Anschlag, welcher verhütet, daß der Fallschirm sich zu weit öffnet.
Im Innern der Hülle 10 des Fallschirmes ist in bekannter Weise eine Luftfangröhre 13 aus Segeltuch o. dgl. angeordnet. Das obere Ende dieser Röhre 13 liegt in einem Abstand vom Scheitel der Hülle 10 und ist mittels Gewebestreifen 14 o. dgl. mit der Hülle 10 verbunden. Irgendeine beliebige Anzahl dieser Streifen 14 kann vorgesehen sein; vorzugsweise werden jedoch vier Streifen angeordnet, die sich im gleichen Abstand voneinander befinden. Das untere Ende der Röhre 13 wird durch einen metallischen Ring 15 offen gehalten, um welchen der untere Rand der Röhre herumgefaltet und mittels Stiche 16 vernäht ist. Das obere Ende des Tragseiles 17 ist mit der Röhre 13 durch einige Zweigseile 18 verbunden. Die oberen Enden dieser Zweigseile 18 sind mit Ösen 19 versehen, welche durch Öffnungen 20 in dem Ring 15 hindurchgehen. Der untere Rand der Fallschirmhülle -65 10 ist auf sich selbst abgefaltet, so daß ein Saum 21 entsteht, und dieser Saum ist mit im Abstand -voneinander befindlichen öffnun-
gen 22 versehen, die durch ösen 23 eingefaßt sind. In diesen Ösen sind die oberen Enden von Seilen 24 befestigt, während die unteren Enden derselben an einem Flansch 25 eines Führungsstückes 26 befestigt sind, welches gleitbar an dem Seil 17 sitzt. Die Seile 24 sind mit dem Flansch 25 durch Ösen 27 verbunden, welche durch öffnungen 28 in dem genannten Flansch hindurchgehen. An dem Seil 17, und zwar oberhalb des Führungsstückes 26, ist ein Anschlag 29 angebracht, der beispielsweise mittels einer Stellschraube 30 an dem Seil befestigt ist. Dieser Anschlag 29 wird an einer solchen Stelle des Seiles 17 befestigt, daß er ein Überklappen der Hülle 10 verhütet. Die Röhre 13 ist so lang, daß sie mit ihrem untersten Ende aus der Fallschinnhülle 10 herausragt, wenn dieselbe zusammengelegt ist.
Beim Absprung einer Person mit dem Fallschirm aus einem Luftfahrzeug wird sofort ein Luftstrom durch die Röhre 13 hindurchgehen, weil das untere Ende der Röhre 13 durch, den Ring 15 stets offen gehalten wird.
Die in dem Rohr 13 nach aufwärts strömende Luft tritt aus dem oberen Ende desselben aus und bringt die Fallschirmhülle mit äußerster Sicherheit zum Auseinanderfalten, so daß der Fallschirm die in Abb. 1 dargestellte geöffnete Form annimmt. Das Gewicht der mit dem Fallschirm abgesprungenen Person wirkt zunächst allein auf das untere Ende der Röhre 13, und zwar so lange, bis die Hülle 10 sich ganz geöffnet hat, von welchem Zeitpunkt an das Gewicht der Person von den Seilen 24 getragen wird, so daß die Hülle 10 dann praktisch das ganze Gewicht trägt. Es ist einleuchtend, daß ein Absprung mit dem Fallschirm der Erfindung äußerst sicher ist, denn die Nachteile der bekannten Fallschirme, daß sie sich oft nicht öffnen, sind bei dem Erfindungsgegenstand vollkommen beseitigt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Fallschirm mit einer Luftfaugröhre, deren oberes Ende in einem Abstand vom Scheitel der Hülle befestigt ist, während das untere Ende durch einen Ring offen gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragseil (17) des Fallschirmes mittels mehrerer Zweigseile (18) mit dem Ring (15 j der Luftfangröhre (13) verbunden ist, und daß die Halteseile (24) der Hülle (10) an ein Führungsstück (26) angeschlossen sind, welches verschiebbar auf dem Tragseil sitzt und in seiner Aufwärtsbewegung durch einen am Tragseil befestigten Anschlag (29) begrenzt wird, wenn der Fallschirm sich ganz geöffnet hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEO17418D 1928-06-26 1928-06-26 Fallschirm mit einer Luftfangroehre Expired DE516126C (de)

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