DE516092C - Einrichtung zum Festhalten von Rungen an Eisenbahngueterwagen und aehnlichen Fahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zum Festhalten von Rungen an Eisenbahngueterwagen und aehnlichen Fahrzeugen

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DE516092C
DE516092C DEB145696D DEB0145696D DE516092C DE 516092 C DE516092 C DE 516092C DE B145696 D DEB145696 D DE B145696D DE B0145696 D DEB0145696 D DE B0145696D DE 516092 C DE516092 C DE 516092C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/08Flat wagons including posts or standards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Einrichtungen, mittels welcher die Seitenrungen offener Eisenbahngüterwagen und ähnlicher Fahrzeuge festgehalten werden können, und zwar in solcher Weise, daß man die Rungen aus der Entfernung leicht aus ihren Haltern entfernen kann, so daß die Ladung frei herabrutschen kann, ohne daß der Mann, welcher die Rungen frei macht, Gefahr läuft, von der herabrutschenden Ladung getroffen zu werden.
Es sind Einrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen die Rungen zwischen seitlichen Stützen oder in nach außen offenen Führungen eingreifen und durch Klinken o. dgl. in Eingriff gehalten werden, die mit mechanisch verstellbaren Sperrmitteln zusammenwirken und auf lotrechten Zapfen gelagert sind.
Gemäß der Erfindung sollen nun diese lotrechten Drehzapfen weiter von der Längs-
ao mittellinie des Wagens entfernt sein als die innere Begrenzungslinie der Runge. ■ Dabei ist der eine Arm der Klinke in das Sperrmittel unmittelbar oder mit Hilfe einer für mehrere Klinken gemeinsamen Schubstange in Eingriff zu bringen.
Zweckmäßig verwendet man als Sperrmittel einen mit einem Absatz der Schubstange zusammenwirkenden festen Anschlag und einen zum Festhalten der Schubstange an diesem Anschlag oder zur Entriegelung der Schubstange dienenden Keil, der nach der Entriegelung in eine von zwei Öffnungen eines fest mit dem Anschlag verbundenen Teiles eingetrieben werden kann.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb, ι eine Seitenansicht einer Rungenfesthaltungseinrichtung in einer Ausfuhrungsform, Abb. 2 eine Draufsicht derselben Einrichtung,
Abb. 3 eine Draufsicht einer abgeänderten . Festhaltungseinrichtung,
Abb. 4 eine schaubildliche Ansicht einer Klinke,
Abb. 5 und 6 in Draufsicht weitere Ausführungsformen von Festhaltungsklinken mit den dazugehörigen" Sperrvorrichtungen.
In Abb. ι ist eine Runge 1 dargestellt, die zwischen seitlichen, am Wagengestell 3 befestigten Stützen 2 eingreift. Eine dieser Stützen 2 ist als Lager für einen lotrechten Zapfen 4 ausgebildet, auf welchem eine Klinke 5 drehbar gelagert ist. Die Form der Klinke 5 geht aus den Abb. 2 und 4 hervor. In Abb. 2 sind die seitlichen Stützen 2 der Deutlichkeit wegen weggelassen. Die Klinke 5 ist so angeordnet, daß sie die Runge 1 direkt umfassen kann, und zwar so, daß sie gegen die vom Wagen abgekehrte Seite der Runge 1 anliegt und so die Runge 1 zwischen den seitlichen Stützen 2 sicher festhält. Die
Klinke 5 trägt einen nach hinten gerichteten Arm 6, der mit einer am Wagen angeordneten längsläuf enden Schubstange 7 gelenkig verbunden ist, die von dem Ende des Wagens aus betätigt werden und zu diesem Zwecke mit einem Handgriff 8 versehen sein kann. Die Schubstange 7 ist sämtlichen einer Wagenseite entlang vorgesehenen Klinken 5 gemeinsam und wirkt mit einem Sperrmittel zusammen, das
to in Abb. 2 als ein Zapfensegment 9 dargestellt ist, gegen welches ein Absatz der Stange 7 anliegt. Das Zapfensegment 9 trägt einen Steuerungshebel, der bei 10 in der Abb. 2 strichpunktiert angedeutet ist.
Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform besteht die Schubstange aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Teilen 71 und 72. An den Teil 71 sind die Klinkenarme 6 angelenkt, während der Teil 72 mit dem Sperrorgan zusammenwirkt und mit einem Handgriff versehen ist. Der Teil 72 ist zu diesem Zweck mit einem Absatz 73 versehen, der gegen einen Sperrteil 74 des Wagens anliegt und in dieser Stellung durch einen Keil 75 festgehalten wird, der mit der oberen Seite der Stange 72 zusammenwirkt. Zwecks Entriegelung des Stangenteils 72 wird der Keil 75 aus der dargestellten Lage ausgetrieben und in die querlaufende öffnung 76 oder die Längsöffnung 77 neben dem Stangenteil 72 im Gestell 79 eingetrieben.—
Abb. 5 stellt eine mit der Runge 1 zusammenwirkende Klinke 50 dar, die sich um einen Zapfen 51 dreht, der so angeordnet ist, daß die Klinke 50 zweiarmig wird. Mit ihrem einen Arm greift die Klinke 50 um die Runge I und wirkt mit ihrem anderen Arm mit einem Sperrmittel zusammen, das verschiedener Form sein kann. In Abb. 5 ist es als ein Vorsprung 52 einer drehbar gelagerten Welle 53 dargestellt^ während es nach Abb. 6 aus einem seitlichen Vorsprung 61 eines drehbar gelagerten Armes 62 besteht.
In sämtlichen Ausführungsformen wird der Druck der Runge 1 nicht nur vom Drehzapfen 4, 51, sondern auch vom Sperrmittel aufgenommen, wobei das Sperrmitteig, 52, 75 mit der Klinke 5, 50 in Eingriff sein muß, um die Runge 1 in ihrer Lage zu halten. ■

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Festhalten von Rungen an Eisenbahngüterwagen und ahnliehen Fahrzeugen, bei welcher die Rungen zwischen Stützen oder Führungen und sperrbaren, auf lotrechten Zapf en gelagerten zweiarmigen Klinken o. dgl. festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Drehzapfen (4) jeder Klinke (5) weiter von der Längsmittellinie des Wagens entfernt sind als die innere Begrenzungslinie der Runge (i) und daß der eine Arm (6) der Klinke unmittelbar oder mit Hilfe einer Schubstange (7), die auch für mehrere Klinken gemeinsam sein kann, mit dem Sperrmittel (9) verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, äaß das Sperrmittel aus einem mit der Klinke (50) oder der Schubstange (7 oder 72) zusammenwirkenden Nabensegment (52), Zapfensegment (9)
o. dgl. besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrmittel aus einem seitlichen Vorsprung (61) eines Armes ■ (62) besteht, der um eine mit dem Dreht zapfen (51) der Klinke (50) parallele Achse schwenkbar ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (50) als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Arm als waagerechter Zapfen ausgebildet ist, der mit dem Nabensegment (52) einer Welle (53) zusammenwirkt, die in der Sperrlage der Klinke (50) in der Verlängerung des Zapfens Hegt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrmittel aus einem mit einem Absatz {73) det Schubstange (72) zusammenwirkenden festen Anschlag (74) und einem zum Festhalten der Schubstange (72) an diesem Anschlag (74) oder zur Entriegelung der Schubstange (72) dienenden Keil (75) besteht, der in eine von zwei Öffnungen (76, 77) eines fest mit dem Anschlag (74) verbundenen Teiles (79) ein-~. getrieben werden kann. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB145696D 1928-09-24 1929-09-18 Einrichtung zum Festhalten von Rungen an Eisenbahngueterwagen und aehnlichen Fahrzeugen Expired DE516092C (de)

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