DE515768C - Quecksilberdampfgleichrichter fuer grosse Stromstaerken - Google Patents

Quecksilberdampfgleichrichter fuer grosse Stromstaerken

Info

Publication number
DE515768C
DE515768C DEA56647D DEA0056647D DE515768C DE 515768 C DE515768 C DE 515768C DE A56647 D DEA56647 D DE A56647D DE A0056647 D DEA0056647 D DE A0056647D DE 515768 C DE515768 C DE 515768C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mercury vapor
vapor rectifier
rectifier according
partial
anodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA56647D
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA56647D priority Critical patent/DE515768C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE515768C publication Critical patent/DE515768C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/04Main electrodes; Auxiliary anodes
    • H01J13/16Anodes; Auxiliary anodes for maintaining the discharge
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0088Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes
    • H01J2893/009Anode systems; Screens

Landscapes

  • Discharge Heating (AREA)

Description

  • Quecksilberdampfgleichrichter für große Stromstärken Die Stromstärke für Quecksüberdampfgleichrichter ist bekanntlich erstens von der Belastung der einzelnen Anoden und zweitens von der Anzahl parallel arbeitender Anoden im Gleichrichtergefäß abhängig. Von einer bestimmten Belastung ab, die zur Zeit beispielsweise etwa x ooo Amp. beträgt, ist man gezwungen, von 6 auf =2 Anoden überzugehen, wodurch die Leistung auf etwa 2 ooo Amp. gesteigert werden kann. Über diese Stromstärke hinaus muß man bereits zu 24 Anoden übergehen usw. Die Unterbringung einer größeren Anzahl von Anoden bietet jedoch bedeutende Schwierigkeiten, weil das Gefäß im Durchmesser stark vergrößert wird, wodurch die Lichtbogenlänge und damit die Verluste erheblich zunehmen. Ferner steigt der Raumbedarf für die Anlage, und vor allem wächst die Anzahl der Dichtungsstellen. Da jedoch bei Gleichrichtern die Dichtungsfrage eine wesentliche Rolle spielt, so ist man bestrebt, die Zahl der Anodendurchführungen auf ein Minimum zu beschränken.
  • Um die Leistung des Quecksilberdampfgleichrichters zu erhöhen, ohne Anoden parallel schalten zu müssen, verwendet man erfindungsgemäß Anoden aus je einem Tragkörper mit nach unten zunehmendem spezifischem Widerstand und an diesem angebrachten, seitwärts abstehenden und untereinander angeordneten, einzelnen Teilanoden. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. z zeigt eine Teilansicht eines Quecksilberdampfgleichrichters nach der Erfindung, während, Abb. 2 eine solche im Querschnitt, der in der Richtung A-B gelegt ist, erkennen läßt. Die Abb. 3 stellt die Ansicht in Richtung des Pfeiles P auf den Schnitt H-J dar.
  • Durch den Deckel d eines Gleichrichtergefäßes g ist vermittels eines Isolators i ein Tragkörper t eingeführt, der zweckmäßig rechteckige Gestalt besitzt und in seiner Abmessung fast die ganze Höhe des Gleichrichtergefäßes einnimmt; sein spezifischer Widerstand nimmt nach unten hin zu. Am Tragkörper t sind nach der Gefäßwandung des Apparates zu eine Reihe von Ansätzen ia angeordnet, die man entsprechend ihrem Zweck als Teilanoden bezeichnen kann. Sie werden vorteilhaft in an sich bekannter Weise aus Kohle, Eisen oder einem sonstigen leitenden Material hergestellt, das nicht vom Quecksilberdampf angegriffen wird. Die gesamte Anodenanordnung befindet sich innerhalb eines Schutzzylinders s, der auf seiner Außenseite einen Schlitz oder zweckmäßiger eine Anzahl Öffnungen trägt, welche axial zu den Hilfsanoden iz angebracht sind. Der von der Kathode k ausgehende Lichtbogen wird auf diese Weise gezwungen, sich in einzelne Teile aufzulösen, wie dies in der Abb. 4 angedeutet ist. Sie zeigt im Schema einen Gleichrichter, der je 5 Teilanoden zz besitzt, so daß immer 5 Einzelströme den Gesamtstrom einer Anode ergeben. Dabei ist dafür Sorge getragen, daß die Verluste der einzelnen Teilströme zwischen der Kathode k einerseits und dem Ausführungsflansch f andererseits annähernd gleiche Werte für jeden Teilstrom besitzen.
  • Der Spannungsabfall der Teilströme kann beeinflußt werden durch Anwendung einer Einrichtung, wie sie die Abb. 5 und 6 zeigen. Verlängert man nämlich die Austrittsöffnung des Lichtbogens durch einen über je eine Teilanode gesteckten Rohrstutzen-1z, der mittels eines Eisenringes e verstärkt werden kann, so erreicht man eine Drosselwirkung von Seiten des Rohrstutzens 1z auf den Lichtbogen. Diejenige Teilanode, welche einen höheren Teilstrom führt, wird offenbar auch stärker gedrosselt als eine solche, die einen geringeren oder gar keinen Strom führt. Hierdurch wird ein Ausgleich der einzelnen Ströme erzielt.
  • Mitunter ist es zweckmäßig, wenn der Tragkörper t der Anoden sowie der Eisenzylinder selbst vor der Einwirkung der Teillichtbögen geschützt werden. Zu diesem Zweck wird der Teil t beispielsweise mit einer Platte P aus einem nichtleitenden Stoff, z. B. Glimmer oder einem keran-iischen Material, bekleidet. Konzentrisch zur Teilanode ist ferner ein Rohr r aus ähnlichem isolierenden Material vorgesehen. Um die Drosselwirkung zu erzielen, kann auch über dieses Rohr ein Ringe aus Eisen oder einem anderen magnetischen Material geschoben werden.
  • Damit der spezifische Widerstand der Tragkörper nach unten hin derart zunimmt, daß der Widerstand hinsichtlich der einzelnen Teilströme zwischen der Kathode und dem Anschlußpunkt der Anode möglichst gleich wird, kann man zweckmäßig den Tragkörper t nach unten konisch verlaufend ausbilden. Der Tragkörper t kann z. B. aus mehreren parallel zueinander verlaufenden und übereinandergelegten Teilkörpern zt bestehen, wie dies aus den Abb. 7 und 8 zu entnehmen ist.
  • Da der Widerstand jedes Teiltragkörpers durch die bekannte Formel r - F@ I gegeben ist, so kann er natürlich ebenso wie durch Beeinflussung des Querschnittes auch durch Änderung des Widerstandskoeffizienten des Baustoffes entsprechend beeinflußt werden. Für den Trägerkörper der untersten Teilanode mit dem kleinsten Lichtbogenwiderstand wählt man daher vorteilhaft einen Baustoff mit hohem Widerstandskoeffizienten, während das Material für den Trägerkörper der obersten Teilanode mit großem Lichtbogenwiderstand zweckmäßig einen kleinen Widerstandskoeffizienten besitzt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Quecksilberdampfgleichrichter für große Stromstärken, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden aus j e einem Tragkörper mit nachünten zunehmendem spezifischemWiderstand und an diesem angebrachten, seitwärts abstehenden und untereinander angeordneten, einzelnen Teilanoden bestehen.
  2. 2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Anode von einem mit seitlichen Öffnungen versehenen Schutzzylinder umgeben ist.
  3. 3. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Öffnungen des Schutzzylinders Rohrstutzen vorgesehen sind, in welche die seitlichen Teilanoden hineinragen. q..
  4. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen aus Isoliermaterial bestehen.
  5. 5. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen aus magnetischem Material bestehen.
  6. 6. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen Ringe aus magnetischem Material tragen.
  7. 7. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper gegen den gegen ihn gerichteten Teillichtbogen durch eine Isolierhülle geschützt ist. B. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß, beispielsweise durch Verjüngung des Querschnitts oder durch eine entsprechende Unterteilung bzw. Verwendung von verschiedenem Material, die Widerstände der jeder Teilanode zugeordneten Tragkörperteile derart verschieden sind, daß für jeden Teilstrom annähernd der gleiche Verlust zwischen Kathode und Anodeneinführung auftritt.
DEA56647D 1929-01-31 1929-01-31 Quecksilberdampfgleichrichter fuer grosse Stromstaerken Expired DE515768C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA56647D DE515768C (de) 1929-01-31 1929-01-31 Quecksilberdampfgleichrichter fuer grosse Stromstaerken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA56647D DE515768C (de) 1929-01-31 1929-01-31 Quecksilberdampfgleichrichter fuer grosse Stromstaerken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE515768C true DE515768C (de) 1931-01-12

Family

ID=6940657

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA56647D Expired DE515768C (de) 1929-01-31 1929-01-31 Quecksilberdampfgleichrichter fuer grosse Stromstaerken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE515768C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763953C (de) * 1937-05-11 1953-07-27 Rectron Ges M B H Verfahren zur Leistungsregelung von mehrphasigen Stromrichtern mit einanodigen Entladungsgefaessen mit fluessiger Kathode

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763953C (de) * 1937-05-11 1953-07-27 Rectron Ges M B H Verfahren zur Leistungsregelung von mehrphasigen Stromrichtern mit einanodigen Entladungsgefaessen mit fluessiger Kathode

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1236053B (de) Elektrischer Schalter, insbesondere Vakuumschalter
DE515768C (de) Quecksilberdampfgleichrichter fuer grosse Stromstaerken
DE2347927B2 (de) Steuerelektrode fuer einen im wesentlichen trichterfoermigen stuetzisolator einer gekapselten, gasisolierten rohrleitung
DE683018C (de) Einleiterstromwandler mit zweiteiligem Durchfuehrungsisolator
DE2316138C2 (de) Gekapselte, gasisolierte Hochspannungsleitung
DE2053958A1 (de) Vakuumschalter
DE3507317A1 (de) Kontaktanordnung fuer vakuumschalter
DE2262803B2 (de) Stromleitungspumpe für Flüssigmetall
DE969871C (de) Leistungsschalter mit zentripetaler Beblasung des Lichtbogens und zylindrische Form aufweisenden Kontakten
DE576463C (de) Glimmverstaerkerroehre
DE2454157C3 (de) Vakuumschaltrohr
DE896828C (de) Gas- oder dampfgefuellter elektrischer Entladungsapparat fuer hohe Spannungen
DE2342084B2 (de) Gasentladungsschaltröhre
DE751159C (de) Entladungsroehre mit mindestens folgenden Elektroden: einer Kathode, einem Steuergitter, einer Anode und einem Schirmgitter zwischen Anode und Steuergitter, zwischen deren Schirmgitter und Anode sich eine Bremsraumladung ausbilden soll
DE897294C (de) Zwei- oder mehranodige gas- und/oder dampfgefuellte Gleichrichterroehre, in der die Gluehkathode innerhalb eines Kathodenschirmes angeordnet ist
DE441230C (de) Haengeisolator der Doppelkappen-Bauart
DE1490092C3 (de) Stromleiter für gas- oder flüssigkeitsisolierte Hochspannungsverteilungsani agen mit geerdeter metallischer rohrförmiger Kapselung
DE843872C (de) Anodenrohr fuer hochgespannte Ionenventile
DE584714C (de) Abschirmung von Hochfrequenzspulen
DE862331C (de) Vorrichtung mit einer Gluehkathodenstromrichterroehre mit einer Gas- und/oder Dampffuellung
AT125113B (de) Anordnung von Freileitungsisolatoren für Hochspannungsübertragung.
DE908165C (de) Entladungsgefaess mit Dampf- oder Gasfuellung fuer Hoechstspannung
AT147307B (de) Elektronenentladungseinrichtung.
DE648481C (de) Entladungsgefaess fuer direkte Wechselstromheizung
DE928052C (de) Lichtbogenschutzanordnung fuer Hochspannungsisolatoren