DE515582C - Vorrichtung zum Biegen von Eisenstangen, Flacheisen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Biegen von Eisenstangen, Flacheisen u. dgl.

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DE515582C
DE515582C DEH116886D DEH0116886D DE515582C DE 515582 C DE515582 C DE 515582C DE H116886 D DEH116886 D DE H116886D DE H0116886 D DEH0116886 D DE H0116886D DE 515582 C DE515582 C DE 515582C
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DE
Germany
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iron
bending
die
bars
angle
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Application number
DEH116886D
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EDMUND KIBLER
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EDMUND KIBLER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/06Bending rods, profiles, or tubes in press brakes or between rams and anvils or abutments; Pliers with forming dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine mit Spindelantrieb, fest gelagerter Matrize und beweglichen Zugklauen versehene Vorrichtung zum winkligen Abbiegen von Eisenstangen, Flacheisen u. dgl. Bei den bekannten Biegevorrichtungen dieser Art sowie auch bei anderen Biegevomchtungen ermöglicht die Matrize kein genaues winkliges Abbiegen des Werkstückes. Die Matrizen sind stets so geformt, daß ihre Arbeitsflächen vom zu
ίο biegenden Werkstück voll bedeckt werden. Damit entsteht beim winkligen Abbiegen des Werkstückes unvermeidlich ein Zwängen des Stempels, das vornehmlich am Scheitel des Winkels auftritt und stets Ungenauigkeiten und
ig Unebenheit des fertigenWerkstüekes verursacht. Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß die Arbeitsflächen der V-förmig ausgeschnittenen Matrize nach einwärts gewölbt sind und an ihrem Grunde einen Raum für den Winkel des Arbeitsstückes frei lassen.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in Abb. ι im Längsschnitt nach der Linie A-B in Abb. 2 dargestellt.
Abb. 2 zeigt die Stirnansicht von rückwärts.
as Abb. 3 ist ein waagerechter Schnitt.
Ein aus zwei Seitenblechen ι bestehender Rahmen hat hinten das Lager 2 für eine in diesem lose drehbare Gewindespindel 3 mit aufsteckbarem Dreharm 4. Parallel übereinanderliegend hat die Vorrichtung hakenartige Zugklauen 5, die in den Rahmen 1 ragende Verlängerungen 6 bilden, an deren Ende eine Mutter 7 für die Gewindespindel 3 sitzt. Die Verlängerungen 6 haben Schlitze 8, durch welche Führungsstifte 9 (Schrauben o. dgl.) ragen, die in einen fest mit dem Rahmen 1 verbundenen Klotz 10 eingreifen. Dieser bildet das Lager für die Matrize 11, die mit einem Zapfen 12 in den Klotz 10 eingreift. Für winklig abzubiegende Werkstücke sind die Arbeitsflächen 13 der Matrize erfindungsgemäß V-förmig ausgeschnitten und nach einwärts gewölbt, so daß die Matrize eine Gabel bildet. Diese läßt dabei an ihrem Grunde einen beliebig geformten, z. B. wie dargestellt zungenförmigen, oder aber eckigen oder runden Raum 14 für den Winkel des Werkstückes frei. Zum Abbiegen und Geraderichten von Werkstücken dient der Vierkantdorn 22.
Zum Abbiegen und Geraderichten eines Werkstückes 25 (Abb. 3) wird dieses zwischen die Matrize 11 und den Vierkantdorn 22 geschoben. Durch Drehen der Spindel 3 werden die Zugklauen 5, 6 angezogen, verschieben sich schlittenartig nach hinten und pressen das Werkstück mit Hilfe des Domes 22 in die feststehende Matrize, wodurch dieses, je nach dem Winkel der Dornarbeitsflächen, beliebig abgebogen wird. Der freie Raum 14 am Grunde der V-förmig gebogenen Matrizenarbeitsflächen ermöglicht ein genaues, ganz ebenes Abbiegen ohne jedes Zwängen. Zum Geraderichten bedient man sich zweckmäßig unscharfer Dorne 22.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Mit Spindelantrieb, fest gelagerter Matrize und beweglichen Zugklauen versehene Vorrichtung zum Biegen von Eisenstangen, Flacheisen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsflächen (13) der V-förmig ausgeschnittenen Matrize (11) für winklig abzubiegende Werkstücke (25) nach einwärts gewölbt sind und an ihrem Grunde einen Raum (14) für den Winkel des Arbeitsstückes frei lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH116886D Vorrichtung zum Biegen von Eisenstangen, Flacheisen u. dgl. Expired DE515582C (de)

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