DE515404C - Antrieb fuer Beschickungsvorrichtungen fuer Lokomotivfeuerungen - Google Patents

Antrieb fuer Beschickungsvorrichtungen fuer Lokomotivfeuerungen

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DE515404C
DE515404C DEL65161D DEL0065161D DE515404C DE 515404 C DE515404 C DE 515404C DE L65161 D DEL65161 D DE L65161D DE L0065161 D DEL0065161 D DE L0065161D DE 515404 C DE515404 C DE 515404C
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Germany
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screw
drive
screws
conveyor
locomotive
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DEL65161D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/04Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for locomotive boiler furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

  • Antrieb für Beschickungsvorrichtungen für Lokomotivfeuerungen Die Erfindung betrifft eine Beschickungsvorrichtung für Lokomotiven und verfolgt vor allem den Zweck, das Gewicht dieser Vorrichtungen zu vermindern, insbesondere mit Rücksicht auf den Antrieb und auf die Verteilvorrichtung, welche den von einer Förderschnecke aus dem Tender nach vorn gebrachten Brennstoff in zwei Elevatoren verteilt. Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zwecke unterhalb der beiden Elevatorschnekken ein Ouerkanal mit einem Fördergehäuse angeordnet, in welchem drei miteinander und mit der Maschinenwelle gekuppelte Schnecken vorgesehen sind, von welchen zwei Schnecken in unmittelbarem Eingriff mit den Antriebsrädern der beiden Elevatorschnecken stehen, während die dritte Schnecke in unmittelbarem Eingriff mit dem Antriebsrad der im Tender angeordneten Förderschnecke steht. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß zwischen die Antriebsschnecke für den Antrieb der im Tender gelagerten horizontalen Förderschnecke und die ihr vorgelagerte Antriebsschnecke für eine der beiden Elevatorschnecken eine Klauenkupplung geschaltet ist, so daß die Antriebsschnecke für die horizontale Förderschnecke von den Elevatorschnecken und der Antriebswelle abschaltbar ist.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch die Feuerungseinrichtung mit Teilen eines Tenders und einer Lokomotive, Abb.zeineDraufsicht auf die Beschickungsvorrichtung mit einem Teil der Feuerbuchse im Schnitt, Abb. 3 eine Hinteransicht der Beschickungsvorrichtung, wobei das Gehäuse teilweise weggebrochen ist, um die inneren Teile sichtbar zu machen, Abb. 4. einen Schnitt nach der Linie 4-q. in Abb. 3.
  • Die Feuerungseinrichtung besteht in der Hauptsache aus einem Zuführförder er A, der unter den Tender io angebracht ist und die Kohle nach der Lokomotive i i schafft, und aus den zwei Elevatoren B und C, welche die Kohle in getrennten Strömen nach den Verteilungsrohren r2 heben. Von diesen wird sie über den Rost 13 zerstreut.
  • Der Zuführförderer A besteht im wesentlichen aus einer Mulde rq., die unter einem Schlitz 15 im Boden des Tenders lösbar befestigt ist, sowie der darin befindlichen Schnecke 16, welche ihrerseits die Kohle in der Mulde vorwärts treibt und im Verein mit dem Brecher 17 die Kohlenstücke auf die für die Förderung geeignete Stückgröße bringt. Jeder der Elevatoren besteht aus einem in der Hauptsache zylindrischen Gehäuse 18 mit einer sich darin drehenden Schnecke i9, welche die Kohle nach oben fördert und an die Verteilungsrohre iz abgibt.
  • Die Verbindung zwischen dem vorderen oder zubringenden Ende des horizontalen Zuführförderers und den unteren Enden der Elevatoren wird durch ein Gußstück D hergestellt, welches die Hauptteile zum Antrieb der einzelnen Förderelemente enthält. An diesem Gußstück befindet sich eine Kammer 2o, in «-elche zunächst die Kohle von -der Schnecke 16 getrieben wird. An jede Seite dieser Kammer schließt sich ein nach oben und schräg nach außen geneigter Rohrstutzen 21 an, der den unteren Teil der Elevatorgehäuse bildet und mit der Zwischenkammer 2o durch einen Durchgang 22 verbunden ist. Jeder Rohrstutzen 21 trägt am oberen Ende eine Muffe 23 zur Aufnahme des entfernbaren Elevatorgehäuses 18, das in dem Rohrstutzen durch Klemmschrauben 24 festgehalten wird. Das obere Ende 25 der Gehäuse 18 ist erweitert und nimmt den Krümmer 26 auf, welcher die Fortsetzung des Elev atorgehäuses bildet und den Kohlenstrom nach vorwärts zum Verteilerrohr i2 lenkt.
  • Das Gußstück D enthält einen rückwärtigen Rohrstutzen, welcher mit der Zwischenkaminer 2o in Verbindung steht und eine Art Kardangelenk mit dem etwa röhrenförmig ausgebildeten vorderen Ende der Mulde 14 bildet. Dadurch wird der Zuführförderer mit der Kammer 2o trotz der Relativbewegungen zwischen Lokomotive und Tender dauernd verbunden.
  • Die Antriebsvorrichtung, welche Gegenstand vorliegender Erfindung ist, besteht aus einem Schneckengetriebe, welches von einer Mehrzylindermaschine angetrieben wird. Das Gußstück D nimmt das Getriebe auf und ist zu diesem Zwecke mit entsprechenden Räuinen und Bohrungen versehen.
  • In dem unteren Teil des Gußstückes D befindet sich eine zylindrische Bohrung 51 (Abb. 3 und 4), in welcher die Schnecken 52, 53 und 54 untergebracht sind. Diese arbeiten auf einer Welle, die quer zur Lokomotive am unteren Ende der Elevatoren angeordnet ist. Die Schnecken stehen im Eingriff mit Schraubenrädern 55, 56, 57, von denen zwei an den beiden Elevatorschnecken i9 sitzen und eins das Antriebsrad 57 der Zuführschnecke 16 antreibt. Die Schnecken 52 und 53 haben an ihren beiden Enden zylindrische Bunde 57d und Zapfen 58 von polygonalem Querschnitt. Eine Muffe 59, die in dem Weichmetallager 6o der Bohrung 51 drehbar gelagert ist, ist in ihrem Inneren so ausgebildet, daß sie die sich angrenzenden viereckigen zylindrischen Teile in sich einschließt, um so die beiden Schnecken 52 und 53 zu gemeinsamer Drehung zu verbinden. Eine in der Bohrung 51 verschiebbare Kuppelungsmuffe 61 hat in ihrem Inneren einen zylindrischen, aber auch einen polygonalen Teil, um die entsprechend ausgebildeten Endteile der Schnecken 53 und 54 aufzunehmen. Die einander benachbarten Stirnflächen der Muffe 61 und der Schnecke 54 sind mit Kuppelungszähnen 64 versehen, so daß die Schnecke 54 sich mit den Schnecken 52 und 53 drehen kann oder außer Bewegung bleibt, während die obengenannten Schnecken sich drehen. Die Kuppelungsmuffe 61 kann durch den Daumen 65 einer Welle 66 verschoben werden. Die Welle wird durch einen an der Seite des Elevators C angeordneten Hebel 67 mit dem Handgriff 68 gesteuert.
  • Eine Muffe 69 verbindet die Schnecke 52 mit dem Achsstumpf 7o, auf -welchem das Rad 71 sitzt, welches in ein auf die Kurbelwelle 73 der Maschine 74 sitzendes Rad 72 eingreift. Die Schnecke 52 kann jedoch, insbesondere wenn langsam laufende Antriebsmaschinen vorgesehen sind, durch die Muffe 69 direkt mit der Kurbelwelle der Maschine verbunden sein.
  • Die Schnecken 52 und 53 haben zueinander entgegengesetzte Windungen oder verschiedenen Gang, tun den beim Antrieb der Elevatorschnecken i9 entstehenden Axialdruck zu beseitigen. Dabei ist in bekannter Weise die linke Schnecke rechtsgängig, die rechte dagegen linksgängig ausgebildet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb für mit drei Förderschnecken arbeitende Beschickungsvorrichtungen für Lokomotivfeuerungen, bei welchen der Brennstoff mittels einer waagerecht liegenden Förderschnecke vom Tender zum Führerstand und mittels der beiden anderen, in Steigkanälen gelagerten Förderschnecken in die Feuerbuchse gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß in einem unterhalb der beiden Hubförderschnecken (i9) angeordneten Querkanal (2o) des Fördergehäuses (D) hintereinander drei miteinander und mit der Maschinenwelle gekuppelte Schnecken (52, 53, 54) gelagert sind, von denen zwei Schnecken (52, 53) in unmittelbarem Eingriff mit den Antriebsrädern (55, 56) der beiden Hubförderschnecken (i9) und die dritte Schnecke (54) in unmittelbarem Eingriff mit dem Antriebsrad (57) der nach dem Tender führenden waagerechten Förderschnecke (16) steht.
  2. 2. Antrieb für mit drei Förderschnecken arbeitendeBeschickungsvorrichtungennach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Schnecke (5:1) für den Antrieb der waagerechten Förderschnecke (16) und die ihr vorgelagerte Schnecke (53) für den Antrieb einer der beiden Hubförderschnecken eine Klauenkupplung (6i, 64.) geschaltet ist, durch welche die Antriebsschnecke für die waagerechte Erennstofförderschnecke (i6) von den übrigen Schnecken und der Antriebswelle abschaltbar ist.
DEL65161D 1926-02-21 1926-02-21 Antrieb fuer Beschickungsvorrichtungen fuer Lokomotivfeuerungen Expired DE515404C (de)

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