DE515198C - Abfluss- und Spuelvorrichtung fuer Waschmaschinen - Google Patents

Abfluss- und Spuelvorrichtung fuer Waschmaschinen

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DE515198C
DE515198C DEM110096D DEM0110096D DE515198C DE 515198 C DE515198 C DE 515198C DE M110096 D DEM110096 D DE M110096D DE M0110096 D DEM0110096 D DE M0110096D DE 515198 C DE515198 C DE 515198C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles
    • D06F1/08Wash-boiler receptacles with special means for water circulation by heat, e.g. fountain-washers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description

  • Abfluß- und Spülvorrichtung für Waschmaschinen Bei den gebräuchlichen Waschmaschinen ist die Einrichtung und Handhabung. d_er Abfiuß-und Spülvorrichtungen umständlich, unübersichtlich und zeitraubend. Nach dem eigentlichen Waschvorgang muß zunächst die Lauge abgelassen und hierauf in die Waschtrommel Spülwasser eingelassen werden, welches nach Durchspülung der Wäsche wieder abgelassen wird, worauf man neues Spülwasser einströmen läßt. Dieser Vorgang des Ein- und Ablassens von Spülwasser muß mehrere Male wiederholt werden, bis die Wäsche vollkommen durchgespült ist, zu welchem Zwecke stets wieder die betreffenden Hähne von Hand umzustellen sind.
  • Diese umständliche und eine fortlaufende Handbetätigung erfordernde Arbeit sucht die vorliegende Erfindung durch eine neue Abfluß-und Spülvorrichtung zu vermeiden. Die Erfindung, welche sich auf Abfluß- und Spülvorrichtungen für Waschmaschinen o. dgl. mit wahlweiser Einstellung durch einen Mehrweghahn bezieht, besteht darin, daß in der Spülstellung des Mehrweghahnes das aus der Waschtrommel ausströmende Spülwasser durch die Konusöffnung in ein als Wasserstandsregler dienendes, nach oben ragendes Überlaufrohr strömt, mittels dessen das Spülwasser in der Waschtrommel auf dem für das Spülen günstigsten Wasserstand gehalten wird. Zweckmäßig durchläuft das Spülwasser zwecks Beobachtung seiner fortschreitenden Klärung eine freie Fallstrecke, ein Glasrohr o. dgl. Mit einer solchen Abfluß- und Spülvorrichtung wird gegenüber den bisher bekannten, mit einem Mehrweghahn versehenen Einrichtungen dieser Art der Vorteil erreicht, daß u. a. der Spülwasserdurchlauf ununterbrochen unter Aufrechterhaltung eines bestimmten Wasserstandes erfolgen kann. Ein ständiges Schließen und Öffnen von Zu- und Abflußhähnen ist nicht erforderlich.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Vorder- und Seitenansicht dargestellt.
  • Von der feststehenden Außentrommel a der Waschmaschine, in der die innere Trommel b drehbar angeordnet ist, führt eine Abflußleitung c zu dem Mehrweghahn d. Das Wasser strömt in das Innere des konischen Hahnkükens e (Abb. 2) von der Spitze f des letzteren her ein. Der Konus e besitzt eine einzige seitliche Öffnung g, die nach vier verschiedenen Richtungen hin mittels des Handgriffes h eingestellt werden kann. Je nach der Einstellung des Hahnkükens sind folgende vier Betriebsstellungen möglich: Erste Betriebsstellung (Waschstellung). In dieser Stellung, welche der Mehrweghahn in der Zeichnung einnimmt, ist die Konusöffnung g durch die Außenwandung i des Hahnes verschlossen und die Waschlauge am Abfließen aus der Trommel a verhindert.
  • Zweite Betriebsstellung (Laugeentnahmestellung). Diese Stellung wird durch Drehen des Handgriffes h aus der gezeichneten Lage um go ° im Uhrzeigersinn erreicht. Dabei gelangt die Konusöffnung g vor das Laugenentnahmeroter k, durch welches die in der Trommel a befindliche Lauge abfließt und zwecks Weiterverwendung aufgefangen werden kann.
  • Dritte Betriebsstellung (Spülstellung). Diese Stellung wird durch abermaliges Weiterdrehen des Handgriffes h. um 9o ° im Uhrzeigersinn erreicht und ist zum Nahspülen der Wäsche bestimmt. Das Spülwasser wird durch eine nicht gezeichnete Zuflußvorrichtung ununterbrochen der Trommel a zugeführt und gelangt durch das Abflußrohr c und den Mehrweghahnd in ein nach oben ragendes, als Überlaufrohr dienendes Krümmerrohr 1. Von dort fällt es in einen Trichter m und gelangt durch ein siphonartig gebogenes Rohr n in das Ablaufrohr o. Der Wasserstand in der Trommel a kann hierbei nur bis zur Höhe des Überlaufes P des Krümmerrohres 1 absinken, so daß also die in der Trommel befindliche Wäsche stets von dem ständig durchlaufenden Spülwasser bedeckt ist. Durch geeignete Bemessung der Höhe des Überlaufrohres l läßt sich der Flüssigkeitsstand in der Trommel a auf die für das Spülen günstigste Höhe bringen. Das Fortschreiten des Spülvorganges kann an der allmählichen Klärung des die freie Fallstrecke q durchlaufenden Spülwassers beobachtet werden. An Stelle einer freien Fallstrecke könnte auch ein rohrartiges Zwischenstück mit einem Fenster o. dgl. oder aus Glas vorgesehen sein. In dem nach unten -a-usge ogeneä- aip oriar rgeri-V#di-nZunM bildet sich ein Wassersack, welcher ein Übertreten von Gasen und Dämpfen aus dem Ablaufroter o in den Arbeitsraum verhindert. Ein besonderer Vorteil dieser Spüleinrichtung liegt darin, daß das Spülen ununterbrochen ohne Betätigung von Hähnen o. dgl. erfolgt, bis das Spülwasser klar ist.
  • Vierte Betriebsstellung (Entleerungsstellung). Diese Betriebsstellung wird durch nochmaliges Weiterdrehen des Handgriffes lt um 9o ° im Uhrzeigersinn erreicht. Bei ihr kann das in der Trommel a befindliche Wasser durch die Konusöffnung g unmittelbar in das Ablaufrohr o übertreten, so daß die Trommel vollständig entleert wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE r. Abfluß- und Spülvorrichtung für Wasch maschinen o. dgl. mit wahlweiser Einstellung durch einen Mehrweghahn, dadurch gekennzeichnet, daß in der Spülstellung des Mehrweghahnes das aus der Waschtrommel ausströmende Spülwasser durch die Konusöffnung (g) in ein als Wasserstandsregler dienendes, nach oben ragendes Überlaufrohr (1) strömt, mittels dessen das Spülwasser in der Waschtrommel auf dem für das Spülen günstigsten Wasserstand gehalten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Spülwasser zwecks-Beo äc - un serrier-förfsc-lrreitenden_ Klä= rung eine freie Fallstrecke (q), ein Glasrohr o. dgl., durchläuft.
DEM110096D 1929-05-12 1929-05-12 Abfluss- und Spuelvorrichtung fuer Waschmaschinen Expired DE515198C (de)

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