DE514885C - Verfahren zum Sichern von auf einem Aufreihfaden aufgereihten und zu faerbenden Gegenstaenden - Google Patents
Verfahren zum Sichern von auf einem Aufreihfaden aufgereihten und zu faerbenden GegenstaendenInfo
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- DE514885C DE514885C DE1930514885D DE514885DD DE514885C DE 514885 C DE514885 C DE 514885C DE 1930514885 D DE1930514885 D DE 1930514885D DE 514885D D DE514885D D DE 514885DD DE 514885 C DE514885 C DE 514885C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B23/00—Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B2700/00—Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
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Description
- Verfahren zum Sichern von auf einem Aufreihfaden aufgereihten und zu färbenden Gegenständen Die vorliegende Erfindung dient dazu, den Diebstahl an in einer Mehrzahl zu färbenden Gegenständen, wie Strümpfen o. dgl., zu verhindern bzw. nachzuweisen. Es ist allgemein bekannt, daß gerade in der Färberei und in der Appretur Unstimmigkeiten vorkommen, ohne daß mit Bestimmtheit festgestellt werden kann, welche Betriebsstelle für das Abhandenkommen einzelner -Stücke haftbar zu machen ist, so daß sich die Fabrikanten vor den auf diese Weise entstehenden Verlusten durch Versicherungen schützen müssen.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird jeder `Diebstahl dadurch ausgeschlossen und gegebenenfalls einwandfrei nachgewiesen, daß beispielsweise bei Strümpfen, die dutzendweise auf einen Stab aufgehängt in die Farbflotte gebracht werden, vor dem Färben mittels einer Nadel o. dgl. vorteilhaft durch die verstärkten Stellen der Behandlungsstücke ein weißer oder auch hellfarbiger Faden gezogen und verknotet wird. Beim Färben kann, wenn dieser Knoten von dem für das Abhandenkommen verantwortlichen Meister oder Vorarbeiter sachverständig, insbesondere einigermaßen straff gebunden ist, die Farbflotte nicht in das Innere dringen, so daß diese im Knoten liegenden Stellen des Fadens ihre ursprüngliche Farbe beibehalten. Auf diese Weise ist das gefärbte Gut in einfachster Weise hinreichend zuverlässig plombiert. Denn es besteht keine Möglichkeit, einen Strumpf zu entwenden, ohne daß der betreffenden Betriebsstelle solches nachgewiesen werden könnte. Selbst wenn der Dieb den Knoten lösen würde, so gelänge es ihm beim Wiederschließen nicht, die kleinen ungefärbten Stellen des Fadens in das Innere des Knotens zu bringen, so daß auf jeden Fall das unbefugte Lösen des Knotens ersichtlich -wird. Auch wenn, der Dieb die weißen, ungefärbten Stellen des Fadens, die beim Wiederschließen des Knotens nach außen zu liegen kommen, nachfärbt, so kann bei der sachverständigen Prüfung des Knotens das unbefugte Lösen insofern nachgewiesen werden, als sich dann beim Lösen des Knotens keine ungefärbten Stellen im Faden zeigen.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei der Verwendung beim Färben von Strümpfen dar.
- In Abb. r ist ein Dutzend mittels dieses Kontrollfadens verschlossener, an einer Stange aufgehängter Strümpfe gezeigt, und die Abb. a läßt einen mit dem Farbgut gefärbten Kontrollfaden erkennen, dessen Knoten- gelöst ist.
- Die zu färbenden Strümpfe r werden bekanntlich vermittels der Fadenschlingen a paarweise auf einer Stange 3 aufgehängt in die Farbflotte gebracht. Vorher wird an einer geeigneten Stelle, beispielsweise durch die verstärkten Fußteile, ein Faden 4 gezogen und dieser durch einen Knoten 5 abgeschlossen. Dieser Faden q. besteht dabei aus weißem öder hellfarbigem Garn. Der Faden ¢ wird beim Färben gleichzeitig mitgefärbt, während hingegen in das Innere des Knotens 5 die Farbflotte nicht dringt, so daß beim Lösen des Knotens die ungefärbten Stellen sichtbar werden. Der Appreteur oder Empfänger wird bei der Übernahme des mit dem Kontrollfaden versehenen, gefärbten oder appretierten Postens darauf aufmerksam gemacht, daß dieser Kontrollfaden q. nicht entfernt oder gelöst werden darf, wenn beim Nachzählen die Stückzahl nicht stimmt, und den unvollständigen Posten mit der von ihm nicht gelösten Schnur der absendenden Stelle zurückreichen. Für diese wird sich dann nach dem Lösen des Knotens ergeben, wo der Dieb zu suchen ist bzw. wer verantwortlich zu machen ist. Wenn beispielsweise statt 24 nur 23 Strümpfe mittels des Kontrollfadens plombiert worden sind, so wird sich solches bei der Lösung des Knotens dadurch ergeben, daß trotz des Fehlbetrages ungefärbte Stellen im Faden, sichtbar werden. Sind jedoch weiße, ungefärbte Stellen außerhalb des Knotens sichtbar oder ist der Faden vollständig durchgefärbt, so ist zweifelsohne der Knoten nach dem Färben oder Appretieren gelöst worden und der Dieb an dieser Stelle zu suchen. Um ganz sicher zu gehen, empfiehlt es sich, zwei oder noch mehr Knoten vorzusehen. Es wird dann, selbst wenn durch einen der Knoten die Farbe gedrungen sein sollte, mindestens der andere unberührte Stellen zeigen.
- Dieser Kontrollfaden läßt sich auch für alle .anderen zu färbenden Waren, wie Handschuhe, Mützen o. dgl., verwenden.
- Dieser Kontrollfaden läßt sich auch beim Versand von Stückwaren o. dgl. verwenden. Die einzelnen Gegenstände sind dann an einem weißen oder hellfarbigen Faden aufzureihen und das verknotete Ende in Farbe zu tauchen, wodurch ebenfalls. jeder Diebstähl nach dem Verschließen mittels des Fadens nachgewiesen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Sichern von auf einem Aufreihfaden aufgereihten und zu färbenden Gegenständen, wie z. B. Strümpfen o. dgl. in der Färberei, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Schnur (q.) auf die bestimmte Stückzahl des Behandlungsguts (i) aufgereiht ist, durch feste Verknotung (5) geschlossen und alsdann die Fadenenden mit der Verknotung gefärbt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE514885T | 1930-05-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE514885C true DE514885C (de) | 1930-12-18 |
Family
ID=6548788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930514885D Expired DE514885C (de) | 1930-05-24 | 1930-05-24 | Verfahren zum Sichern von auf einem Aufreihfaden aufgereihten und zu faerbenden Gegenstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE514885C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4288999A (en) * | 1979-02-05 | 1981-09-15 | International Playtex, Inc. | Apparatus to lessen the entanglement of tubular fabrics |
| US4344197A (en) * | 1979-02-05 | 1982-08-17 | International Playtex, Inc. | Method to lessen the entanglement of tubular fabrics |
-
1930
- 1930-05-24 DE DE1930514885D patent/DE514885C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4288999A (en) * | 1979-02-05 | 1981-09-15 | International Playtex, Inc. | Apparatus to lessen the entanglement of tubular fabrics |
| US4344197A (en) * | 1979-02-05 | 1982-08-17 | International Playtex, Inc. | Method to lessen the entanglement of tubular fabrics |
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