DE51482C - Dochtbrenner - Google Patents

Dochtbrenner

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Publication number
DE51482C
DE51482C DENDAT51482D DE51482DA DE51482C DE 51482 C DE51482 C DE 51482C DE NDAT51482 D DENDAT51482 D DE NDAT51482D DE 51482D A DE51482D A DE 51482DA DE 51482 C DE51482 C DE 51482C
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DE
Germany
Prior art keywords
wick
fire pipe
springs
burner
movable
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51482D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. GRAETZ in Berlin SO., Lausitzerstr. 31
Publication of DE51482C publication Critical patent/DE51482C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31015Devices for mounting the wick to the carrier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
MAX GRAETZ in BERLIN. Dochtbrenner.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf einen Dochtbrenner, und zwar im Besonderen auf eine Vorrichtung, welche ein gleichmä'fsiges Heben und Senken des Dochtes bewirkt. Von den bisherigen Constractionen unterscheidet sich die vorliegende Anprdnungsweise im wesentlichen dadurch, dafs ein feststehendes Brandrohr und ein' das letztere umschliefsendes, vertical verschiebbares zweites Brandrohr in Anwendung kommt, welch letzteres beim Emporheben des Dochtes selbstthätig mit letzterem gekuppelt wird. Diese Kupplung geschieht in der Weise, dafs der ■ untere Theil des feststehenden Brandrohres mit schrägen Flächen versehen wird, auf welche entsprechend "gestaltete, am beweglichen Brandrohr angebrachte Federn beim Emporheben auflaufen, derart, dafs sie aus einander gebogen werden und somit den Docht auf seinem ganzen Umfange gegen die Wandung des äufseren Brandrohres drücken.
Fig. ι bis 5 der anliegenden Zeichnung veranschaulichen die Erfindung in zwei verschiedenen Stellungen, und zwar zeigt Fig. 1 einen Dochtbrenner mit herabgeschraubtem Docht, Fig. 2 einen solchen mit gehobenem Docht, und Fig. 3 giebt einen Querschnitt durch das Dochtführungsrohr wieder.
α ist ein centrales Rohr, um welches sich die mit Federn c versehene Hülse b legt, e sind nach innen gebogene, am Cylinder a sitzende schräge Flächen, auf welchen die oberen Theile f der Federn c gleiten, h ist eine Zahnstange, (welche an ihrem unteren Ende mit der Hülse b verbunden ist und im Verein mit dem Zahnrad r zum Heben und Senken dieser Hülse dient. D ist der Docht, welcher zwischen den Wandungen α und d zu liegen kommt, derart, dafs er beim Empordrehen der Zahnstange h und Hülse b von den Federn c erfalst und gehoben werden kann.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende:
Vor dem Einsetzen des Dochtes nehmen die Brennertheile die in Fig. 1 gekennzeichnete Stellung ein, d. h. die Zahnstange h und Hülse b sind so weit gesenkt, dafs die Federn c mit ihren oberen Theilen f unterhalb der schrägen Flächen e zu liegen kommen.
Man schiebt alsdann von Hand den Docht D zwischen die Wandungen α und d, etwa in der Weise, wie Fig. 1 dies erkennen läfst. Hebt man nun durch Umdrehung des Zahnrades r die Zahnstange h und Hülse b empor, so gleiten die Federn c mit ihren oberen Enden f auf den schrägen Flächen e entlang und werden auf diese Weise nach aufsen gedrückt, so dafs sie den Docht erfassen und ihn gegen die äufsere Wandung d pressen, wie Fig. 2 und 3 dies veranschaulichen.
Die Zahl der Federn c, die sich im vorliegenden Falle auf drei beschränkt, kann natürlich auch beliebig vermehrt werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen, und zwar wird, je mehr Federn vorhanden sind, ein um so gleichmäfsigeres Heben und Senken des Dochtes stattfinden.
In gleicher Weise kann die Form der schrägen Flächen e, welche in vorliegendem Falle die Gestalt von Zungen besitzen, durch entsprechend wirkende andere Einrichtungen, z. B. konische Ringe, ersetzt werden.
Das Auslöschen der Lampe erfolgt in einfacher Weise durch Herabdrehen des beweglichen Brandrohres b\ indessen darf letzteres hierbei nicht so weit nach unten bewegt werden, dafs durch Herabgleiten der Federn c über die Konusflächen e eine Entkupplung und ein Herabfallen des Dochtes stattfinden kann. Um dies zu verhindern, ist eine mit dem inneren feststehenden Brandrohr fest verbundene Feder z, Fig. 4 und 5, vorgesehen, welche mit ihrem unteren umgebogenen Ende die abwärts gerichtete Bewegung des beweglichen Brandrohres begrenzt. Durch diese Vorrichtung wird demnach erreicht, dafs die Federn c stets auf der Wandung des inneren feststehenden Brandrohres schleifen und somit den Docht gekuppelt erhalten und vor dem Herabfallen schützen.
Beim Einsetzen eines neuen Dochtes oder beim Nachschieben des Dochtes von Hand wird die Feder i zur Seite gedrückt und durch vollständiges Herabziehen des beweglichen Brandrohres b eine Entkupplung des Dochtes hervorgerufen.
Ueber das Nachschieben des Dochtes ist Folgendes zu bemerken:
Da der Docht mit dem beweglichen Brandrohr fest gekuppelt ist und demgemäfs der Docht nur so weit emporgehoben werden kann, als es der Länge der Zahnstange h entspricht, so mufs, wenn das auf dem Brandrohr α bewegliche Rohr b seine oberste Stelle erreicht hat, der Docht entkuppelt werden, und zwar dadurch, dafs die Zugstange h so weit nach unten geschraubt wird, bis die Federn c mit ihren oberen Enden f über die schrägen Flächen e hinabgleiten und dadurch den Docht freigeben. Man schiebt alsdann den - Docht von Hand zwischen das innere und äufsere Brandrohr, etwa so weit, wie Fig. 1 dies andeutet. Durch Heben der Zahnstange h und der Federn c wird alsdann der Docht von neuem mit dem beweglichen inneren Brandrohr gekuppelt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Dochtbrenner, gekennzeichnet durch die Anordnung von Konusflächen e am unteren Ende des feststehenden inneren Brandrohres α in Verbindung mit den am vertical beweglichen inneren Brandrohr b undrehbar befestigten Federn c, welche automatisch beim Heben des beweglichen Brandrohres auf die Konusflächen e des feststehenden Brandrohres auflaufen und den Docht mit dem beweglichen Brandrohr kuppeln.
2. Bei demunter 1. gekennzeichneten Brenner die Verwendung eines federnden Hakens i, welcher beim Auslöschen der Lampe eine Entkupplung des Dochtes verhindert.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51482D Dochtbrenner Expired - Lifetime DE51482C (de)

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