DE514546C - Nutenfraeser mit auswechselbaren, abwechselnd nach rechts und links schraeg gestellten, durch einen gemeinsamen Konus verstellbaren Messern - Google Patents
Nutenfraeser mit auswechselbaren, abwechselnd nach rechts und links schraeg gestellten, durch einen gemeinsamen Konus verstellbaren MessernInfo
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- DE514546C DE514546C DEK101182D DEK0101182D DE514546C DE 514546 C DE514546 C DE 514546C DE K101182 D DEK101182 D DE K101182D DE K0101182 D DEK0101182 D DE K0101182D DE 514546 C DE514546 C DE 514546C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C5/00—Milling-cutters
- B23C5/02—Milling-cutters characterised by the shape of the cutter
- B23C5/08—Disc-type cutters
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen Nutenscheibenfräser mit auswechselbaren, abwechselnd
nach rechts und links schräg gestellten Messern, die durch einen gemeinsamen Konus
verstellt werden können.
Die Neuerung an einem Fräser dieser Art, der auch als Messerkopf in Bohrwerken für
Ausbohrzwecke Verwendung finden kann, liegt in erster Linie darin, daß die Messer
to winkelförmig so ausgebildet sind, daß ein Schenkel parallel zur Fräserachse, der andere
im wesentlichen senkrecht zur Achse verläuft und dieser Schenkel mit der zur Fräserachse
geneigten inneren Längskante gegen den in gleicher Weise geneigten Grund einer zur
Aufnahme des Messers dienenden Stirnnut und mit seinem unteren abgeschrägten Ende
gegen einen zur Fräserachse gleichachsig angeordneten Stellkegel anliegt, so daß durch
ίο axiales Verschieben des Stellkegels sämtliche
Messer radial nach außen und zugleich in der Achsrichtung verschoben werden.
Dabei kann der Stellkegel auf einer Buchse zwischen zwei Gewinden angeordnet sein,
!5 deren Muttern gegen die Stirnflächen der
Messer anliegen und die vorzugsweise Rechts- und Linksgewinde sind.
Diese neue Bauart des Fräsers gewährt gegenüber bekannten Fräsern dieses Typs
|o den Vorteil einer einfachen und sicheren Einstellung und Nachstellung der Messer durch
Verstellen der Muttern auf der Buchse, ohne Mithilfe von Klemm- und Sicherungsschrauben,
die hier vollständig fehlen, was bei einem ununterbrochenen Vibrationen ausgesetzten
Werkzeuge einen wesentlichen technischen Fortschritt darstellt, um so mehr, wenn, wie
hier, die beiden Muttern sich automatisch bei der Arbeit festziehen.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen
dargestellt. Es sind
Abb. ι ein Schnitt durch die Achse des Fräsers,
Abb. 2 eine Seitenansicht des Messerträgers und
Abb. 3 ein Messer der linken und ein Messer der rechten Reihe in einer Ausführungsform.
Abb. 4 zeigt den Messerträger von oben gesehen, abgebrochen und mit eingesetzten
Messern.
Abb. 5 ist ein Schnitt wie Abb. 1 einer anderen Ausführungsform,
Abb. 6 ein ebensolcher Schnitt einer dritten Ausführungsform mit nur einer Messerreihe
und mit zwei Einstellmuttern, deren äußere auch durch eine Kopfschraube ersetzt werden
kann, die im Muttergewinde des Domes eingeschraubt wird und dabei mit ihrem breiten ßo
Kopf die Messer festspannt.
Abb. 7 zeigt eins dieser Messer.
Die auf eine Welle oder einen Fräsdorn zu setzende Buchse ι (Abb. i) ist in der Mitte
zu einem Konus 2 ausgebildet und an einem Ende mit Rechtsgewinde, am anderen mit
Linksgewinde versehen. Auf dem Konus sitzt der scheibenförmige oder ringförmige
Messerträger 3 mit Winkelnuten 4 auf der einen und ebensolchen Nuten 5 auf der anderen
Stirnseite zum Einsetzen der winkelförmigen Messer 6 bzw. 7. Diese Nuten 4 und 5
verlaufen unter einem spitzen Winkel zur Achse des Messerträgers, und zwar die Nuten 4 in einer Richtung, die Nuten 5 in
entgegengesetzter Richtung, wie die Abb. 4 erkennen läßt, und der radiale, dem senkrechten
Schenkel 8 bzw. 9 der Messer 6, 7 -.; entsprechende Teil 10 bzw. 11 der Nut ist
tiefer am inneren Umfange des Trägers, wo sie bis über die Mitte der Wandung der Bohao
rung 18 des Trägers 3 hinausreicht, als am äußeren Umfange, wo sie sieh zu dem in'
gleicher Richtung über den Umfang verlaufenden waagerechten Teil 12 bzw. 13 fortsetzt.
Während der Nutenteil 10 und 11 den Schwanz oder Schenkel 8 bzw. 9 des Messers
(Abb. 3) aufnimmt, ruht der Messerkopf 14 bzw. 15 in der Ouernut 12 bzw. 13. Die
Schneidkanten der Messer liegen daher nicht in der Richtung und parallel zur Achse des
Messerträgers, sondern wechselständig schräg zur Achse, wie dies aus der Abb. 2 zu ersehen
ist. Es ist dies eine bevorzugte Ausführungsform, die den Span leichter fortnimmt. Man
kann aber auch die Nuten 4 und 5 parallel zur Achse, d. h. senkrecht zur Ebene des
Messerträgers, anordnen, wobei dann die Messer senkrecht zu den Seitenflächen des
Trägers 3 liegen. Die Füße oder Schenkel 8 und 9 der Messer sind unten genau nach der
Kegelfläche des Konus 2 abgeschliffen, so daß sie von beiden Seiten des Trägers bei gleicher
Einstellung glatt gegen den Konus 2 anHegen. Daher müssen die Messer 6 der einen Seite
etwas länger sein als die Messer 7 der anderen Seite, wie die Abb. 3 zeigt. Die Muttern
16 und 17 auf dem Gewinde der Buchse stellen die Messer ein und halten sie in der
festgestellten Lage, wobei das Links- und Rechtsgewinde bei entgegengesetzter Drehrichtung
der Buchse auf Anziehen beider Muttern wTirkt, so daß die Messer sich niemals
lösen oder verstellen können.
Sind die Messer in den Träger 3 eingesetzt, so wird dieser auf den Konus 2 der Buchse
aufgesetzt Und durch die beiden Muttern 16 und 17 mit Links- und Rechtsgewinde festgespannt. Zur Einstellung und Nachstellung
der Messer braucht nur die eine Mutter gelöst und um den Einstellungsbetrag zurückgeschraubt
zu werden, worauf die andere Mutter nachgezogen wird. Die Messer stellen
sich dabei auf den Konus, dem gewünschten Vorschub entsprechend, ein.
In der Ausführungsform nach Abb. 5 sind auf der Buchse 1 zwei Konusse 2 vorgesehen,
je einer für eine Messerreihe. Der Messerträger ist dementsprechend etwas breiter, und
die Nutenwege 10 bzw. 11 sowie die Messer
greifen daher nur bis etwa zur Mitte der Bohrung 18 ein. Diese Bauart ist besonders
für breite Messer geeignet.
Die Ausführungsform nach Abb. 6 zeigt den Fräser auf einem Dorn 19, auf dessen
Gewinde die Muttern 16 und 17 sitzen. Der Dorn hat eine Konusfläche 20, gegen welche
die Schenkel der Messer 21 sich mit ihrer schrägen Endfläche anlegen. Die Messer
haben hier, wie die Abb. 7 zeigt, eine verbreiterte Schneidkante und bilden nur eine
Reihe. Anstatt der Mutter 16 kann auch, wie schon erwähnt, eine Kopfschraube verwendet
werden, deren Gewindeschaft in eine mit Muttergewinde versehene axiale Bohrung des
Dornendes eingeschraubt wird und deren Kopf gegen die Messer anliegt.
Claims (5)
- Patentansprüche:ι. Nutenscheibenf raser mit auswechselbaren, abwechselnd nach rechts und links schräg gestellten, durch einen gemeinsamen Konus verstellbaren Messern, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (6, 7) winkelförmig ausgebildet sind, so daß ein Schenkel (14, 15) parallel zur Fräserachse und der andere (8, 9) im wesentlichen senkrecht zur Achse verläuft, und daß der letztgenannte Schenkel mit der zur Fräserachse geneigten inneren Längskante gegen den in gleicher Weise geneigten Grund einer zur Aufnahme des Messers dienenden Stirnnut eines ringförmigen Messerhalters (3) und mit seinem unteren abgeschrägten Ende gegen einen zur Fräserachse gleichachsig angeordneten Stellkegel (2) anliegt, so daß durch axiales Verschieben des Stellkegels sämtliche Messer radial nach außen und zugleich in Achsrichtung verschoben werden.
- 2. Nutenscheibenf raser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellkegel (2) auf einer Buchse (1) zwischen Gewinden angeordnet ist, deren Muttern (16, 17) gegen die Stirnflächen der Messer anliegen.
- 3. Nutenscheibenf raser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gewinde der Stellkegelbuchse ein Rechts-, das andere ein Linksgewinde ist.
- 4· Nutenscheibenfräser nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Messerreihen der beiden Stirnseiten je ein besonderer Stellkegel (2) auf der Buchse ii) vorgesehen ist.
- 5. Fräser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellkegel (2) und beide Gewinde statt auf einer besonderen Buchse unmittelbar auf dem Fräsdorn angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK101182D DE514546C (de) | 1926-10-20 | 1926-10-20 | Nutenfraeser mit auswechselbaren, abwechselnd nach rechts und links schraeg gestellten, durch einen gemeinsamen Konus verstellbaren Messern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK101182D DE514546C (de) | 1926-10-20 | 1926-10-20 | Nutenfraeser mit auswechselbaren, abwechselnd nach rechts und links schraeg gestellten, durch einen gemeinsamen Konus verstellbaren Messern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE514546C true DE514546C (de) | 1930-12-13 |
Family
ID=7239586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK101182D Expired DE514546C (de) | 1926-10-20 | 1926-10-20 | Nutenfraeser mit auswechselbaren, abwechselnd nach rechts und links schraeg gestellten, durch einen gemeinsamen Konus verstellbaren Messern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE514546C (de) |
-
1926
- 1926-10-20 DE DEK101182D patent/DE514546C/de not_active Expired
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