DE513367C - Sicherung gegen unbefugtes Loesen der Stosslaschenschrauben im Eisenbahnoberbau unter Verwendung von mittels Sperrschrauben gesicherten Gegenmuttern der Laschenschraubenmuttern - Google Patents

Sicherung gegen unbefugtes Loesen der Stosslaschenschrauben im Eisenbahnoberbau unter Verwendung von mittels Sperrschrauben gesicherten Gegenmuttern der Laschenschraubenmuttern

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DE513367C
DE513367C DEK100827D DEK0100827D DE513367C DE 513367 C DE513367 C DE 513367C DE K100827 D DEK100827 D DE K100827D DE K0100827 D DEK0100827 D DE K0100827D DE 513367 C DE513367 C DE 513367C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/36Fastening means for fishplates
    • E01B11/38Locking arrangements for fastening means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B29/00Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
    • E01B29/24Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means
    • E01B29/28Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means the fastening means being of screw-and-nut type; Apparatus therefor, adapted to additionally drilling holes

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Description

  • Sicherung gegen unbefugtes Lösen der Stoßlaschenschrauben im Eisenbahnoberbau unter Verwendung von mittels Sperrschrauben gesicherten Gegenmuttern der Laschenschraubenmuttern Die Erfindung betrifft eine Sicherung gegen unbefugtes Lösen der Stoßlaschenschrauben im Eisenbahnoberbau.
  • Man hat diese Aufgabe schon auf die verschiedenste Weise zu lösen versucht, indem man z. B. Kappen über die Muttern gesetzt hat oder auch Doppelmuttern mit Sperrstiften angewendet hat.
  • Bei der Sicherung nach vorliegender Erfindung wird eine Gegenmutter der eigentlichen Schraubenmutter durch eine Sperrschraube gesichert, wobei letztere erfindungsgemäß so ausgebildet ist, daß sie unterhalb des Kopfes einen z. B. durch einen Einschnitt geschwächten Schaft hat. Durch diese Anordnung ist es möglich, den Schraubenkopf nach Einschrauben der Sperrschraube mit einem Hammerschlag abzuschlagen, so daß die Sperrschraube ohne Sonderwerkzeuge nicht mehr entfernt werden kann. Um die Sperrschraube wieder entfernen zu können, hat diese an dem dem Kopf entgegengesetzten Ende eine Ausnehmung, die zweckmäßig drei-, vier- oder mehrkantig ausgebildet ist und in die ein bestimmter Schlüssel paßt, der, um eine größere Kraftentfaltung zu ermöglichen, in eine Art Knarre eingesetzt wird, was notwendig ist, da die Sperrschrauben nach einiger Zeit infolge eintretender Rostbildung sehr fest sitzen.
  • Die Abb. z und 2 zeigen eine Mutter mit Sperrschraube gemäß der Erfindung allein und als Gegenmutter auf einen Laschenschraubenbolzen aufgeschraubt. Die Abb.3 stellt eine Stoßverbindung mit angebrachter Schraubensicherung dar, während in der Abb. 4 eine Knarre gezeigt wird, die zum Lösen der Sperrschraube dient, nachdem der Schraubenkopf abgeschlagen ist.
  • In Abb. i und 2 ist die Laschenschraube mit a, der Federring mit b, die Laschenschraubenmutter mit c, die Gegenmutter mit d, die Sperrschraube mit e, die vierkantige Ausnehmung des Sperrschraubenschaftes mit f, der Einschnitt unterhalb des Sperrschraubenkopfes mit g bezeichnet.
  • Die Laschenschraube a wird durch den kegelstumpfförmigen Ansatz unter dem Kopf in bekannter Weise in einer bestimmten Lage festgehalten, so daß sie sich nicht drehen kann. Der Federring b ist in üblicher Weise durch die Laschenschraube c angezogen. Es ist dann weiter die Gegenmutter d aufgeschraubt, die so eingestellt wird, daß das in der Gegenmutter d zum Einschrauben der Sperrschraube e vorgesehene Gewinde zur Deckung mit dem Gewinde, das quer im Schraubenbolzen a sitzt, kommt. Mit 1a sind die üblichen Stoßlaschen bezeichnet. Zur weiteren Sicherung kann in bekannter Weise in am Ende jedes Schienenkopfes Z angebrachte Ausbohrungen i ein Runddübel h., der die Schienen gegen längsachsige Verschiebungen schützt und erst nach vollständiger Lösung der Schienen von den Schwellen entfernt werden kann, eingesetzt werden.
  • ach dem Einschrauben der Sperrschraube e wird, wie oben angegeben, der Kopf abgeschlagen, und nun kann die Schraube e nur noch mit dem Sonderschlüssel unter Benutzung der Knarre, wie sie in der Abb. ,4 dargestellt ist, entfernt werden.
  • Vermöge der Schraube s werden die beiden Backen q und r- der Knarre zusammengehalten. Die Abnehmbarkeit der Backe q ist erforderlich, um mit dem Schlüssel p bz«,-. dessen Ende in die drei-, vier- oder mehrkantige Einsenkung der Sperrschraube e, die unter Umständen in der Mutter ziemlich tief versenkt liegen kann, eingehen zu können. Der Schaft des Steckschlüssels p ist in der bei Knarren üblichen Weise mit einem Steigrad na fest verbunden, das in der Backe r gelagert ist. Durch Anordnung von Sperrklinken o, p, welche in die Verzahnung des Steigrades an, eingreifen, wird bewirkt, daB der Steckschlüssel durch Aufundabbewegen des Knarrengriffes in einer Richtung gedreht wird, wodurch selbst festsitzende Sperrschrauben e ohne besonderen Kraftaufwand aus den Gegenmuttern entfernt werden können.
  • Da bei gleichzeitiger Verwendung von Sperrschrauben e und Dübeln lt zur Lösung der Schienen erst zwölf gesicherte Laschenschrauben entfernt werden müssen, so dauert dieser Vorgang selbst bei Verwendung der Knarre mehrere Stunden. Durch die gleichzeitige Anwendung von Sperrschrauben e nach vorliegender Erfindung mit den an sich bekannten Dübeln 1a wird also die Sicherheit gegenüber- der alleinigen Anwendung von Sperrschrauben noch verdoppelt.

Claims (3)

  1. PATENTA\sPRüci-iE: i. Sicherung gegen unbefugtes Lösen der Stoßlaschenschrauben im Eisenbahnoberbau unter Ver;vendung von mittels Sperrschrauben gesicherten Gegenmuttern der Laschenschraubenmuttern, gekennzeichnet durch einen unterhalb des Kopfes der Sperrschrauben (e) vorgesehenen, das Abschlagen des Kopfes nach dem Einschrauben der Sperrschraube (e) ermöglichenden Einschnitt (g) des Schaftquerschnittes der Sperrschraube (e).
  2. 2. Sicherung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine an dem dem Kopf der Sperrschraube (e) entgegengesetzten Ende des Schraubenschaftes der Sperrschraube (e) vorgesehene, im Querschnitt mehrkantige, das Lösen der Sperrschraube (e) mittels einer Knarre ermöglichende Längsausnehmung (f).
  3. 3. Sicherung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch die Vereinigung der Sicherung nach den Ansprüchen i und 2 mit in an sich bekannter Weise in Längsbohrungen (a) des Kopfes (L) jedes Schienenendes eingelegten Runddübeln (h).
DEK100827D 1926-09-22 1926-09-22 Sicherung gegen unbefugtes Loesen der Stosslaschenschrauben im Eisenbahnoberbau unter Verwendung von mittels Sperrschrauben gesicherten Gegenmuttern der Laschenschraubenmuttern Expired DE513367C (de)

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DE (1) DE513367C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3845590A (en) * 1973-07-16 1974-11-05 Acoustics Dev Corp Telephone booths

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