DE513243C - Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Leonard-Generatoren, insbesondere fuer Umformerlokomotiven - Google Patents
Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Leonard-Generatoren, insbesondere fuer UmformerlokomotivenInfo
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Description
- Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Leonard-Generatoren, insbesondere für Umformerlokomotiven Die Spannungscharakteristik eines Gleichstromgenerators mit Nebenschlußerregung in Abhängigkeit vom Strom ist, sofern, keine erhebliche Gegenkompoundnerung verwendet wird, äußerst flach. Bei Verwendung von Gleichstromgeneratoren in Leonard-Schaltung für Umformerlokomotiven muß man daher, um ein stoßfreies Anfahren zu erreichen, eine sehr große Zahl von Spannungsstufen vorsehen. Dieselbe Stufenzahl muß auch der Führerschalter haben, wenn die Spannungsregulierung des Generators durch den Führerschalter erfolgt. Aus betriebstechnischen Gründen ist jedoch eine hohe Stufenzahl am Fahrschalter unerwünscht.
- DieseNachteile werden dadurch vermieden, daß ein gewöhnlicher Feldregler mit vielen Stufen, wie er bei ortsfesten Betrieben bekannt ist, durch einen kleinen Schaltmotor angetrieben wird, der von der Fahrwalze gesteuert wird, die dann nur zwei Stellungen hat, nämlich eine zur Spannungserhöhung und eine zur Erniedrigung. Die Fahrwalze ist dann. unter Beobachtung der Stromzeiger zu betätigen. Es ist bereits bekannt, die Erregung großer Maschinen durch Schaltmotoren zu steuern. Auch ist bereits bekannt geworden, die Erregung von Leonard-Anlaßdynamos abhängig von unzulässigen Betriebszuständen, die sich z. B. bei zu schnellem Steuern durch übergroße Stromaufnahme der Dynamo bemerkbar machen, zu schwächen. Bei einer anderen bekannten Steuerung wird der Schaltmotor, der den Feldregler des Leonard-Generators steuert, durch einen Stromwächter überwacht, der im Erregerkrens des Arbeitsmotors liegt. Zweck dieses Stromwächters ist, die richtige Verteilung des Regelbereiches des Arbeitsmotors auf den Widerstand im Erregerkreis des Motors und den Widerstand ,der im Erregerkreis liegenden Anlaßmaschine zu steuern. Der Erregerstrom des Arbeitsmotors und dessen Leistungsaufnahme sind hier voneinander un.. abhängig. Man hat jedoch bisher nicht die Stromaufnahme des Motors unmittelbar zu einer selbsttätigen Erregung durch Begrenzungg des Steuervorganges abhängig von der Arbeitsstromstärke des Aggregates benutzt.
- Gegenstand der Erfindung ist die Anordnung von einem oder mehreren Stromwächtern, die den Lauf des den Feldregler des Generators antreibenden Schaltmotors in Abhängigkeit von der Strom- oder Leistungsaufnahme der vom Umformer gespeisten Motoren steuern. Die einzelnen Stromwächter können zur Steuerung durch einen: Wahlschalter herangezogen werden, der auch mit Kontakten zur Überbrückung der Stromwächter versehen sein kann, um eine unmittelbare Handsteuerung des Felidreglermotors zu ermöglichen. Der Feldregler kann mit zwei Endausschaltern versehen sein, damit er in den Endstellungen (volle Erregung bzw. keine Erregung) den Schaltmotor selbsttätig abschaltet.
- In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung bei Leonard-Schaltung für Umformerlokomotiven mit Gleichstrom dargestellt. 3 ist der Schaltmotor mit seiner Erregung 4. 5 ist die Fahrwalze, 6 die Fahrwendewalze, 7 !der Wahlschalter und io und 2o zwei Stromwächter. Der Wahlschalter 7 hat entsprechend den verschiedenen Anfahrverhältn:issen zwei Kontaktstellungen i, 2, durch die zur Steuerung des Schaltmotors 3 die beiden Stromwächter io, 2o, die für verschiedene Stromstärken eingestellt sind, einzeln herangezogen werden. Entsprechend den Anfahrverhältnissen wird entweder io oder 2o durch den Wahlschalter 7 in Stellung 1 bzw. 2 eingeschaltet. Um auch jederzeit mit reiner Handsteuerung arbeiten zu können, bekommt der Wahlschalter eine entsprechende Kontaktstellung H, bei der beide Stromwächter überbrückt werden. Ist die Fahrwalze 5 auf Z gestellt und der Wahlschalter in Stellung i, so dreht sich ,der Schaltmotor 3, dessen. Erregung sowohl bei Vorwärts- als auch bei. Rückwärts.fahrt durch die Fahrtwendewalze 6 (Kontakte h bzw. R) eingeschaltet ist, im Sinne der Spannungserhöhung. Dabei sind die Kontakte des Stromwächters lo in den Stromkreis des Schaltmotors eingeschaltet. überschreitet,der durch die Spule des Stromwächters io fließende Fahrmotorstrom einen bestimmten Wert, so spricht der Stromwächter io an, und der Schaltmotor wird ausgeschaltet. Sinkt der Fahrmotorstrom unter den eingestellten Wert, so wird der Schaltmotor durch den Stromwächter io wieder eingeschaltet und regelt den Feldregler weiter im Sinne der Spannungserhöhung. Ebenso kann der Stromwächter 2o zur Steuerung des Schaltmotors herangezogen werden, wenn beispielsweise bei einer Steigerung ein größerer Fahrmoto@rstrom verlangt wird, indem der Wahlschalter in Kontaktstellung 2 gebracht wird. Soll die Spannung des Generators erniedrigt werden, so wird die Fahrwalze 5 auf A gelegt, wobei sich der Schaltmotor 3 in entgegengesetzter Richtung dreht und den Feldregler im Sinne der Spannungtserniedrigung betätigt bzw. den Feldregler ausschaltet. Der Feldregler (in der Zeichnung nicht dargestellt) ist mit zwei Endausschaltern 8 und 9 versehen, damit in den beiden Eadstellungen (volle Erregung bzw. keine Erregung) der Schaltmotor selbsttätig ausgeschaltet wird.
- Um zu verhindern, daß der Stromkreis der Fahrmotoren bei erregtem Generator gegeschlossen wird, kann die Steuerleitung des Hauptautomaten über einen Hilfskontakt in der Nullstellung des Feldreglers verriegelt werden, so daß der Feldregler stets in den Nullstellungen stehen muß, wenn der Hauptstromkreis überhaupt geschlossen werden soll. Der Hauptautomat kann auch noch mit einem Hilfskontakt versehen werden, der beim öffnen des Hauptautomaten sofortiges Rücklaufen des Feldreglers in die Nullstellung bewirkt.
- Die Steuerung des Schaltmotors für den Feldregler kann statt vom Fahrmotorstrom auch von der vom Generator abgegebenen Leistung abhängig gemacht werden, um Überlastung der Antriebsmaschine des Gleichstromgenerators zu vermeiden, wenn diese Antriebsmaschine beispielsweise ein Diesel-Motor ist.
- Die Erfindung bezieht sich nicht nur auf Umformerlokomotiven, sondern kann allgemein bei Leonard-Schaltung verwendet werden, beispielsweise bei Walzenstraßen, Förderanlagen u. d.gl.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Leonard-Generatoren, insbesondere für Umformerlokomotiven, bei denen der Feldregler des Generators von einem Schaltmotor angetrieben wird, dessen Drehrichtung vom Führerschalter aus bestimmt und dessen Abschaltung von einem Stromwächter überwacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Stromwächter (io, 2o) angeordnet sind, deren Arbeiten von der Strom- oder Leistungsaufnahmeder vom Umformer gespeisten Arbeitsmotoren abhängt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Wahlschalter (7), durch den die einzelnen Stromwächter (io, 2o) zur Steuerung des das Feld des Generators regelnden Schaltmotors herangezogen werden.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wahlschalter mit Kontakten (o, 1, 2, H) zur überbrückung der Stromwächter versehen ist, so daß eine unmittelbare Handsteuerung des Schaltmotors möglich ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Feldregler des Generators mit zwei Endausschaltern (8, 9) zum selbsttätigen Abschalten seines Schaltmotors in den beiden Endstellungen versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES82124D DE513243C (de) | 1927-10-09 | 1927-10-09 | Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Leonard-Generatoren, insbesondere fuer Umformerlokomotiven |
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| DE513243C true DE513243C (de) | 1930-11-24 |
Family
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Family Applications (1)
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| DES82124D Expired DE513243C (de) | 1927-10-09 | 1927-10-09 | Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Leonard-Generatoren, insbesondere fuer Umformerlokomotiven |
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| DE (1) | DE513243C (de) |
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1927
- 1927-10-09 DE DES82124D patent/DE513243C/de not_active Expired
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