DE513148C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Korkbahnen - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Korkbahnen

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DE513148C
DE513148C DEB143460D DEB0143460D DE513148C DE 513148 C DE513148 C DE 513148C DE B143460 D DEB143460 D DE B143460D DE B0143460 D DEB0143460 D DE B0143460D DE 513148 C DE513148 C DE 513148C
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DE
Germany
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cork
cylinder
axis
workpiece
peeling
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DEB143460D
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Sebold & Neff
BADISCHE MASCHINENFABRIK U EIS
Original Assignee
Sebold & Neff
BADISCHE MASCHINENFABRIK U EIS
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J5/00Mechanical working of cork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zur Herstellung von Korkbahnen Für Fußbodenbeläge und zu anderen Zwecken finden vielfach dünne Korkbahnen Anwendung. Zu ihrer Herstellung verwendet man in der Praxis noch häufig aus Korkmasse gepreßte Platten, welche in die dünneren Korkbahnen gespalten werden. Diese Herstellungsweise ist jedoch sehr umständlich, erfordert viel Zeit und ist kostspielig. Außerdem können aus Platten nur Spaltstücke von verhältnismäßig geringer Länge und Breite gewonnen werden, so daß beim Verlegen viele Stoßstellen entstehen.
  • Die Erfindung will demgegenüber sogenannte endlose Korkbahnen in einfacherer Weise rascher und weniger kostspielig erzeugen. Zu dem Zwecke sollen die Bahnen. von einem sich drehenden Korkmassekörper abgeschält werden. Die Erfindung geht dabei so vor, daß sie aus der Korkmasse einen Vollzylinder mit einem darin festsitzenden Metall-, also z. B. Eisenkern herstellt, diesen in seiner Mittelachse einspannt und in Umdrehung versetzt, um nun mittels eines geeigneten Werkzeuges die Bahn von dem Vollzylinder abzuschälen.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, lange Korkbahnen durch Abschälen von einem Hohlzylinder zu gewinnen, welcher mit einer verhältnismäßig dünnen Wandung aus Korkmasse angefertigt war. Dieser Korkhohlzylinder wurde zwecks Aufnahme des Druckes des Schneidwerkzeuges in drei Linien (in zwei Linien innen und in einer Linie außen) gestützt und lediglich durch Reibung festgehalten.
  • Zunächst ist bei dieser Arbeitsweise das Einsetzen des Werkstückes in die Maschine eine sehr umständliche, mühsame und zeitraubende Arbeit. Demgegenüber gestaltet sich beim Erfindungsgegenstande das Einsetzen des Vollzylinders mit der darin eingebetteten Eisenachse überaus einfach und läßt sich sehr rasch ausführen.
  • Außerdem ist bei einem Hohlzylinder, der in der angegebenen Weise gegen den Schneiddruck gestützt ist, die Lagerung und Stützung eine recht unsichere. Es erscheint fraglich, ob man von solchen Hohlzylindern überhaupt dünne Bahnen abschälen kann, und es ist zweifellos, daß bei dieser älteren Arbeitsweise und Vorrichtung ein sauberer Schnitt bis zum Ende nicht erzielt werden kann. Demgegenüber kann der von der Erfindung vorgeschlagene Vollzylinder mit aus Korkmasse eingebetteter Metallachse bei seiner Lagerung mittels dieser Achse den Schneiddruck immer zuverlässig aufnehmen. Bei zuverlässiger Einhaltung der gewünschten Spaltdicke lassen sich mit sauberem und glattem Schnitt lange Korkbahnen einwandfrei herstellen.
  • Um die gewünschte Spaltdicke bei dem stetig abnehmenden Außendurchmesser des Vollzylinders immer aufrechtzuerhalten, macht die Erfindung die Achse des Werkstückes selbsttätig verschiebbar. Während des Schnittes wird die Achse stetig gegen die Schneide hin vorgeschoben. Die Geschwindigkeit dieser Vorschubbewegung wird gemäß Erfindung veränderlich gemacht, um Korkbahnen von verschiedener Dicke schneiden zu können.
  • Schließlich wird diese Vorschubvorrichtung mit einem umkehrbaren Antrieb ausgerüstet. Wenn ein Korkvollzylinder ganz abgeschält ist, schaltet man die Vorschubvorrichtung um. Darauf bringt diese den Werkstückträger, also die Metallachse, selbsttätig in die Anfangslage zurück. Man kann dann sofort die Auswechselung gegen einen neuen Korkvollzylinder vornehmen. Hierdurch wird die Bedienung der Vorrichtung weiterhin vereinfacht, und jeder unnötige Zeitverlust wird vermieden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht der Maschine, Abb.2 eine Seitenansicht; Abb. 3 erläutert eine Einzelheit.
  • Auf einem Maschinengestell i sind zwei Scheiben 2, 3 angebracht, über welche in an sich bekannter Weise ein Bandmesser q. läuft. Die Scheiben werden mittels der Wellen 5 und 6 sowie des Kegelradgetriebes 7, 8 gedreht. Das endlose Bandmesser q. läuft beispielsweise in der Richtung des in Abb. i eingetragenen Pfeiles um.
  • Der Vollzylinder 9 aus Korkmasse enthält in seiner Mitte eine fest eingebettete Eisenachse io. Körnerspitzen 13, 1q., welche in Wangen 11, 12 gelagert sind, werden in die Enden der Achse io eingeführt. Die Körnerspitze 13 ist als Gewindespindel ausgebildet und läßt sich mittels eines Handhebels 15 vor und zurück bewegen. Von der Hauptwelle 5 aus kann das Werkstück 9 über die senkrechte Welle 18 und die Hohlwelle i9 mittels Schneckengetriebes 16 und 17, Kettengetriebe 2o und 21 sowie eines Mitnehmers 22 in Drehung versetzt werden.
  • Die Hauptwelle 5 treibt eine Zwischenwelle 26 mittels Stirnradgetriebe 23, 24, 25. An den Lagern 27 und 28, welche die Körnerspitzen 13 und 14 enthalten, greift je eine Gewindespindel 29 und 3o an. Diese Spindeln werden durch Schneckengetriebe 29a, 30a von der Zwischenwelle 26 aus axial verschoben. Hierdurch wird während des Abschälens der Vollzylinder 9 langsam, aber stetig gegen das Bandmesser q. hin vorgeschoben.
  • Zwischen der Hauptwelle 5 und der Welle 26 dienen mehrere Getriebe 23, 2q., 25 zur Bewegungsübertragung. Sie haben verschiedene Übersetzung und werden als Wechselgetriebe je nach der gewünschten Spaltdicke benutzt.
  • Wenn das Werkstück 9 ganz abgeschält ist, wird das betreffende Getriebe 23 oder 24 oder 25 für die Vorschubspindeln 29, 30 ausgerückt, und ein viertes Getriebe 31 wird eingekuppelt. Dieses erteilt der Zwischenwelle 26 die entgegengesetzte Drehrichtung, so daß das abgeschälte Werkstück selbsttätig in seine Anfangslage zurückgeholt wird.
  • Die Lager 27 und 28, welche die Körnerspitzen 13 und =q. enthalten, führen sich in Schlitzen der Wangen ix und 12, die auf gleicher Mittelachse mit den Vorschubspindeln 29 und 30 liegen. Diese Mittelachse geht außerdem genau oder annähernd durch die Schneidkante des .Bandmessers q. hindurch, so daß ein gutes Anliegen dieser Kante immer gesichert ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Verfahren zur Herstellung von Korkbahnen beliebiger Länge durch Abschälen von einem Korkmassekörper, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Korkmasse ein Vollzylinder mit darin festsitzendem Eisenkern (Achse) hergestellt, in seiner Mittelachse eingespannt und in Umdrehung versetzt wird, um die gewünschte Bahn von ihm abzuschälen.
  2. 2. Vorrichtung zum Abschälen einer Korkbahn gemäß dem Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eisenarmierte Mittelachse zwischen Körnerspitzen eingespannt und durch Mitnehmer o. dgl. in Umlauf gesetzt wird, während ein endloses Bandmesser an sich bekannter Art mittels tangentialen Schnittes die Bahn als fortlaufenden Spalt oder Span mit dem vollen Korkzylinder abschält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück von einer selbsttätig bewegten Vorschubvorrichtung getragen wird, welche den Korkzylinder bzw. dessen Drehachse nach Maßgabe des Fortschreitens des Schnittes und der gewünschten Bahndicke selbsttätig und stetig gegen die Schnittstelle vorschiebt. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung mit umkehrbarem Antrieb versehen ist, mittels dessen der Werkstückträger nach dem Abschälen des Werkstückes selbsttätig in die Anfangsstellung zurückgebracht wird.
DEB143460D 1929-05-04 1929-05-04 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Korkbahnen Expired DE513148C (de)

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DEB147954D DE548014C (de) 1929-05-04 1931-01-24 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Korkbahnen

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DEB143460D DE513148C (de) 1929-05-04 1929-05-04 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Korkbahnen

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DE513148C true DE513148C (de) 1930-11-22

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ID=7000578

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