DE51296C - Schlagwerk für Uhren - Google Patents

Schlagwerk für Uhren

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Publication number
DE51296C
DE51296C DENDAT51296D DE51296DA DE51296C DE 51296 C DE51296 C DE 51296C DE NDAT51296 D DENDAT51296 D DE NDAT51296D DE 51296D A DE51296D A DE 51296DA DE 51296 C DE51296 C DE 51296C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
striking mechanism
tooth
pawl
wheel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51296D
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English (en)
Original Assignee
P. horlacher in Kaiserslautern, Pfalz
Publication of DE51296C publication Critical patent/DE51296C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/027Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with locking wheel

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
Die Erfindung besteht in einem Schlagwerk für Uhren, welches das falsche Schlagen ganz und gar ausschliefst. Dies wird dadurch erreicht , dafs nach der bestimmten Anzahl Schläge die Ausrückung des Schlagwerkes durch das Schlufsrad des Schlagwerkes selbst geschieht und dafs mittelst einer zu beschreibenden Vorrichtung ein Weitergehen des Gehwerkes unabhängig vom Schlagwerk unmöglich ist.
Während bei dem' gewöhnlichen Gang der Uhr der Stift m des auf Hebel c befindlichen Hebels b auf der mit der Zeigerachse verbundenen Scheibe α gleitet, tritt das Schlagen sofort dann ein, wenn einer der in Scheibe a befindlichen Einschnitte in die gezeichnete Stellung unter Stift m kommt. Letzterer sinkt dann in den betreffenden Einschnitt, und der Hebel c, .mit ihm die Achse e und der darauf befindliche Hebel f machen eine Rechtsdrehung. Infolge dessen wird der Arretirstift i des Schlagwerkes frei, wodurch letzteres in Thätigkeit tritt.
Nach der bestimmten Anzahl Schläge wird der am Hebel f befindliche Arm g durch einen entsprechenden Zahn am Schlufsrad gehoben, wodurch sofort der Arm m des Hebels b aus der Lücke der Scheibe α heraustritt und vermöge des Uebergewichtes auf der rechten Seite des Hebels b eine Rechtsdrehung macht, so dafs er auf die Scheibe zu ruhen kommt.
Zu gleicher Zeit wird der Stift i durch das Widerlager am Hebel f angehalten. Dadurch, dafs das Schlufsrad des Schlagwerkes selbst mit einer genauen Verzahnung das Ausrücken des Schlagwerkes besorgt, ist ein richtiges Schlagen bedingt. Wenn das Schlagwerk früher als das Gehwerk abgelaufen ist, mit anderen Worten, wenn die Uhr nicht schlägt, legt sich der Stift m des Hebels b in den betreffenden Einschnitt der Scheibe a, und das ganze Werk wird stillgestellt, so dafs die Fehler, welche aus einem Weitergehen des Gehwerkes unabhängig vom Schlagwerk entspringen, hier ausgeschlossen sind.
Die mit dem neuen Schlagwerk versehene Uhr geht also nur, wenn sie geschlagen hat, und kann nur schlagen, wenn sie eine der Lücken in der Scheibe α unter den Stift des Hebels b treibt. Das richtige Schlagen in dem betreffenden Zeitpunkte ist ferner dadurch gesichert, dafs das Schlufsrad h des Schlagwerkes selbst die Ausrückung des letzteren nach der bestimmten Zahl Schläge besorgt.
Die letzte Quelle des unrichtigen Schiagens ist das Rückwärtsdrehen der Uhrenzeiger, d. h. der Scheibe a. Um auch diese Fehlerquelle zu beseitigen, ist der Sperrhebel d angeordnet, welcher ein Rückwärtsdrehen der Scheibe a verhindert, so dafs der Stift b nicht zweimal nach einander in dieselbe Lücke der Scheibe a eintreten kann.
Das in Fig. 1 dargestellte Schlagwerk für Uhren kann in der Weise ausgeführt werden, dafs die mit d bezeichnete Sperrklinke fortfällt, welche ein Rückwärtsdrehen der Scheibe und die daraus folgenden Fehler im Schlagen der Uhr unmöglich machen soll. Diese Sperrklinke wird im vorliegenden. Falle durch zwei Nasen d und d1, Fig. 2 und 3, ,ersetzt, hinter welche sich der Arm m des Hebels b bei
Ausrückung des Schlagwerkes durch das Schlufsrad h legt, so dafs ein Rückwärtsdrehen des Ringes α nicht möglich ist. Letzterer ist aus praktischen Gründen statt der mit Einschnitten ausgestatteten Scheibe α der Hauptzeichnung angeordnet und mit zwei Lücken al a" versehen, durch welche der Arm m des Hebels b hindurch in das Innere des Ringes fällt, wodurch nach Rechtsdrehung der Hebel c und f der Arretirstift i des Schlagwerkes frei wird. Die Nasen dd1 werden am besten in den aus dem Minutenrad A ausgedrehten Ring eingenietet. Im übrigen bleibt die Wirkungsweise des Schlagwerkes dieselbe, nur mufs nunmehr der Hub des Hebels c ein gröfserer sein, da er den in der Lücke a1 gesenkten Arm m des Hebels b über die Nase d heben mufs. Bei Linksdrehung der Hebel f und c durch einen Zahn des Schlufsrades h legt sich der Arm m infolge des rechts befindlichen Uebergewichts von b auf den oberen Rand der Nase d, noch bevor der Arm g des Hebelsf den wirkenden' Zahn des Schlufsrades h verlassen hat, um sich hierauf auf den Ring α zu senken, d. h. sich hinter die Nase d oder d1 zu legen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schlagwerk, bei welchem zur Herbeiführung des sicheren Schiagens
    erstens die das Schlagwerk hemmende Sperrklinke f von der Minutenwelle dadurch ausgelöst wird, dafs ein mit dieser Klinke verbundener Hebel c sich durch Einfallen des Zahnes m seines beweglichen Hebels b in eine Lücke α1 eines mit dem Minutenrade A verbundenen Ringes α senkt,
    zweitens durch einen Zahn des Schlufsrades h die Sperrklinke f wieder eingelegt und so der Zahn m ausgehoben wird, welcher, zurückfallend, zunächst über die Nase d gleitet und dann sich auf den Ring α stützt, und
    drittens die Nase d ein nochmaliges Einfallen des Zahnes m in eine der Lücken α1 α" beim Zurückdrehen des Rades A verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51296D Schlagwerk für Uhren Expired - Lifetime DE51296C (de)

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