DE512795C - Vorrichtung zum Trocknen verstaeubter Fluessigkeiten durch heisse Gase - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen verstaeubter Fluessigkeiten durch heisse Gase

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DE512795C
DE512795C DEA48281A DEA0048281A DE512795C DE 512795 C DE512795 C DE 512795C DE A48281 A DEA48281 A DE A48281A DE A0048281 A DEA0048281 A DE A0048281A DE 512795 C DE512795 C DE 512795C
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Germany
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drying
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hot gases
gas
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DEA48281A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C1/00Concentration, evaporation or drying
    • A23C1/04Concentration, evaporation or drying by spraying into a gas stream
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/10Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers
    • F26B17/107Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by fluid currents, e.g. issuing from a nozzle, e.g. pneumatic, flash, vortex or entrainment dryers pneumatically inducing within the drying enclosure a curved flow path, e.g. circular, spiral, helical; Cyclone or Vortex dryers

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Description

  • Vorrichtung zum Trocknen verstäubter Flüssigkeiten durch heiße Gase Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen verstäubter Flüssigkeiten durch heiße Gase. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Flüssigkeit in der Mitte des oberen Teiles eines Behälters durch einen Zerstäuber zugeführt und der Gasstrom ebenfalls im oberen Teil seitlich tangential eingeleitet.
  • Bei der Anwendung derartiger Trockenvorrichtungen entstehen Verluste und Schwierigkeiten dadurch, daß die infolge des Trockenvorgangs "leichter werdenden festen Bestandteile der Flüssigkeit, die im Gasstrom verstäubt sind, von diesem mitgerissen werden. Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß in der Mitte des Bodens, unterhalb des Zerstäubers, ein Gasableitungsrohr angeordnet ist, dessen inneres zylinderförmiges Ende über dem breiten; flachen Behälterboden emporragt.
  • Hierbei erfolgt ein Absetzen der im Gasstrom verstäubten festen Bestandteile am äußeren Umfang des Absetzbehälters, wo der Boden von dem mittleren Gasauslaßrohr am weitesten entfernt ist, da dort der Gasstrom nur eine geringere Geschwindigkeit hat, während in dem mittleren Gasauslaßrohr im Gegensatz hierzu eine hohe Strömungsgeschwindigkeit herrscht. Durch die Anordnung nach der Erfindung ist es somit ermöglicht, die Abscheidung des getrockneten Guts auf den Bodenflächen am Umfang des Absetzbehälters annähernd vollständig zu erreichen, auch wenn die festen Teilchen von großer Feinheit sind, und Verstopfungen des Ableitungsrohrs zu vermeiden.
  • Vorteilhaft wird das Trockengas oder die zu trocknende Flüssigkeit oder auch beide absatzweise zugeführt. Hierdurch wird die Abscheidung des Guts aus dem Gasstrom begünstigt, weil bei jeder Unterbrechung der Luftzufuhr oder des Flüssigkeitsstromes eine Verlangsamung der Strömungsbewegung eintritt, die das Absetzen der leichten .Teile fördert. Auch wird durch diese Maßnahme die Struktur der getrockneten Teilchen in vorteilhafter Weise verändert. Es ist auf diedem Wege, wenn man beispielsweise verschiedene Flüssigkeiten abwechselnd in dem Trockner verstäubt, möglich, Lberschichtungen der verschiedenen trockenen Stoffe zu erzielen, wobei die Teilchen der gebildeten Niederschläge einander einhüllen, was für manche Verwendungszwecke von Wert ist: In der Zeichnung ist ein Trockner nach der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. t einen senkrechten Durchschnitt durch den Trockenbehälter und Abb. z einen waagerechten Schiritt nach der Linie A-A in Abb. t.
  • In der Zeichnung ist z ein Behälter von passender Gestalt und Größe. Die Trockenluft wird durch ein in den oberen Teil des Behälters i einmündendes Rohr 2 tangential eingeleitet. Im Deckel des Behälters ist in dessen Mitte ein Zerstäuber 3 von geeigneter Bauart angebracht. Ein sich drehender Zentrifugalverstäuber ist besonders brauchbar.
  • Unmittelbar unter dem Zerstäuber befindet sich im Boden des Behälters ein Luftabführungsrohr q., dessen Mündung über den Boden emporragt.
  • Die Wirkungsweise des Trockners ist folgende: .
  • Durch den Zerstäuber 3 erhält die zugeführte Flüssigkeit unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft, der Schwerkraft und des durch das Rohr 2 zugefügten Luftstromes in dem oberen Teil des Behälters eine Bewegung nach außen und unten, während die aus dem Rohr 2 ausströmende Trockenluft eine Bewegung nach innen und abwärts gegen die Mitte des Behälters erfährt. Infolgedessen begegnen sich diese beiden Ströme unter einem bestimmten, den Verhältnissen angepaßten Winkel, und die Flüssigkeitsteilchen werden zwar in ihrer Bewegungsrichtung verändert, behalten indes eine Relativbewegung zu dem Luftstrom. Die Flüssigkeitsteilchen beschreiben somit eine spiralförmige Bahn mit Windungen von zunehmendem Durchmesser, wie in der Zeichnung mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Hierbei verdampft die gesamte Flüssigkeit, und das zurückbleibende Pulver, welches aus dem festen oder schwer verdampfbaren Teil der Emulsionen besteht, lagert sich schließlich am Boden des Behälters i seitlich von dem herausragenden Ende des Gasabzugsrohrs ¢, etwa bei 6, ab, während die verbrauchten Abgase mit dem aufgenommenen Dampf den Behälter durch dieses Rohr q. verlassen.
  • In dem Abzugsrohr q. oder in dem Zuführungsrohr 2 kann ein absatzweise unterbrechend wirkendes Sperrventil angeordnet werden, wodurch das Trockengas im Behälter starke Schwingungen erhält, die die Reibung zwischen den kontinuierlich zugeleiteten Flüssigkeitsteilchen und dem absatzweise zugeführten Gas und damit die Trockenwirkung erhöhen.
  • Auch die Flüssigkeit kann in dem Behälter mit Unterbrechungen eingeführt werden; dies hat sich bei der Behandlung bestimmter Stoffe als besonders vorteilhaft erwiesen. So kann man z. B. auf diese Weise ölige Emulsionen in der Weise trocknen, daß das getrocknete Pulver in ölen löslich bzw. emulgierbar bleibt.
  • Das aus dem Behälter abströmende Gas kann zu einem Filter, einer Cyclone oder zu einer Waschvorrichtung geführt werden, die gegebenenfalls auch die geringe Menge mitgerissener Trockenteile noch abscheidet.
  • Die beschriebene Ausführungsform ist besonders für die Herstellung von Milchpulver geeignet, indes kann die Vorrichtung auch für viele andere Zwecke angewandt werden, z. B. für Schlammtrocknung, wobei als Trockengase Verbrennungsgase dienen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trocknen verstäubter Flüssigkeiten durch heiße Gase, wobei die Flüssigkeit in der Mitte des oberen Teiles eines Behälters durch einen Zerstäuber zugeführt und der Gasstrom ebenfalls im oberen Teil seitlich tangential eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß, in der Mitte des Bodens unterhalb des Zerstäubers ein Gasableitungsrohr (¢) angeordnet ist, dessen inneres zylinderförmiges Ende über dem breiten, flachen Behälterboden emporragt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Trocknungsgas öder die zu trocknende Flüssigkeit oder beide absatzweise eingeführt werden.
DEA48281A 1926-05-10 1926-07-18 Vorrichtung zum Trocknen verstaeubter Fluessigkeiten durch heisse Gase Expired DE512795C (de)

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DK38033T 1926-05-10

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US (1) US1762026A (de)
CH (1) CH126187A (de)
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DK (1) DK38033C (de)
FR (1) FR619997A (de)
NL (1) NL21065C (de)

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US1762026A (en) 1930-06-03
NL21065C (nl) 1929-12-16
CH126187A (de) 1928-06-01
DK38033C (da) 1927-10-10
FR619997A (fr) 1927-04-13

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