DE512372C - Verfahren zum Abkuehlen von heissen Teilen von Fahrzeug-Motoren-Anlagen - Google Patents
Verfahren zum Abkuehlen von heissen Teilen von Fahrzeug-Motoren-AnlagenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
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Description
- Verfahren zum Abkühlen von heißen Teilen von Fahrzeug-Motoren-Anlagen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Abkühlen der heißen Teile von Fahrzeug-Motoren-Anlagen, insbesondere der Auspufftöpfe von Kraftfahrzeugen. Es hat sich herausgestellt, daß bei Zusammenstößen von Kraftfahrzeugen, insbesondere auch von Flugzeugen, Zertrümmerungen in der Regel von Bränden begleitet werden, und es ist erwiesen, daß die Ursache dieser Brände in weitaus der Mehrzahl der Fälle die Entzündung explosibler Gas- bzw. Dampfgemische an heißen Motorteilen, insbesondere an den Auspufftöpfen, ist.
- Das Verfahren nach der Erfindung beseitigt diesen Nachteil durch Abkühlen des Auspufftopfes im Augenblick der Gefahr. Zu diesem Zwecke werden die Auspufftöpfe mit Wasser überrieselt oder übersprüht, das infolge seiner hohen Verdampfungswärme besonders zur Abkühlung geeignet ist. Würde man zu diesem Zwecke reines Wasser benutzen, so wäre dieses, besonders bei Flugzeugen, der Gefahr des Einfrierens ausgesetzt. Die Erfindung überwindet diese Schwierigkeit dadurch, daß man dem Wasser Salze hinzufügt, durch welche der Gefrierpunkt des Wassers herabgesetzt wird. Stoffe mit diesen Eigenschaften sind zahlreich vorhanden, jedoch sind naturgemäß nur solche Stoffe geeignet, die nach der Wirkung von selbst aus den Auspufftöpfen verschwinden. Diesbezüglich sind destillierbare oder sublimierbare Stoffe, insbesondere Ammoniumsalze, hauptsächlich Ammoniumthiocyanat, besonders geeignet. Da bei der kurzen vorhandenen Zeitspanne die Möglichkeit einer überrieselung des Auspufftopfes von außen nicht immer genügt, so sieht die Erfindung das Versprühen einer solchen Lösung im Innern des Auspufftopfes vor, und zwar z. B. mittels einer Sprühdüse, in deren Nähe eine zweckmäßig geneigte Prallfläche sich befindet. Hierbei ist selbstverständlich auf ein geeignetes Düsenmaterial Rücksicht zu nehmen, insofern als eine beispielsweise im Innern eines Auspufftopfes angebrachte Sprühdüse erheblichen Temperaturunterschieden ausgesetzt ist und dieserhalb stark zu Korrosionen neigt. Dieser übelstand läßt sich z. B. durch die Verwendung von Ouarzdüsen überwinden.
- Das Verfahren läßt sich praktisch etwa in folgender Weise ausführen: Ein üblicher Feuerlöscher, der an beliebiger Stelle des Flugzeugs angebracht sein kann, ist mittels eines Kupferrohrs an eine im Innern eines Auspufftopfes angebrachte Quarzdüsa angeschlossen. Im Falle der Gefahr wird der z. B. mit einer 2oprozentigen wässerigen Ammoniumthiocyanatlösung gefüllte Feuerlöscher in üblicher Weise betätigt, worauf sich sein Inhalt als Sprühregen in das Innere des Auspufftopfes entleert. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Abkühlen von heißen Teilen von Fahrzeug-Motoren-Anlagen, insbesondere von Auspufftöpfen von Kraftfahrzeugen, dadurch gelcennzeichtict, daß die heißen Metallteile mit wiisserigIn Lösungen destillierbarer oder subliniierbarer Stoffe berieselt werden.
- a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösungen aus Quarzdüsen verspritzt werden. 3. Verfahren nach Anspruch z und a, dadurch gekennzeichnet, daß Ammoniumsalze in gelöster Form verwendet werden.
- .4. Verfahren nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Ammonsalz Ammoniumthiocyanat zur Verwendung kommt.
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| DE512372C true DE512372C (de) | 1930-11-11 |
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| DEE37432D Expired DE512372C (de) | 1928-05-22 | 1928-05-22 | Verfahren zum Abkuehlen von heissen Teilen von Fahrzeug-Motoren-Anlagen |
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1928
- 1928-05-22 DE DEE37432D patent/DE512372C/de not_active Expired
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