DE437689C - Verfahren zum Loesen von fluessigem Chlor in Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren zum Loesen von fluessigem Chlor in Fluessigkeiten

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B7/00Halogens; Halogen acids
    • C01B7/01Chlorine; Hydrogen chloride

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)

Description

  • Verfahren zum Lösen von flüssigem Chlor in Flüssigkeiten. Beim Absorbieren größerer Chlormengen gestaltet sich die Absorption des Chlors in Gasform dadurch schwierig und umständlich, daß große Raummengen von Gas mit der Absorptionsflüssigkeit, wie Wasser oder alkalischen Lösungen, in innige Vermischung gebracht werden müssen. Dies erfordert große Absorptionstürme mit entsprechend großen Berührungsflächen für Gas und Flüssigkeit oder bei Verwendung von Injektoren oder Kreiselpumpen, in denen die Mischung des Gases mit der Flüssigkeit stattfindet, große Flüssigkeitsdrucke bzw. heftige Wirbelb; wegung. Ferner ist auch, da das Chlorgas heutzutage zumeist erst aus verflüssigtem Chlor in die Gasform übergeführt wird, zu seiner Umwandlung aus dem flüssigen in den gasförmigen Zustand die Zuführung beträchtlicher Wärmemengen notwendig.
  • Es ist daher auch bereits versucht worden, diese Schwierigkeiten dadurch zu vermeiden, daß man das flüssige Chlor unmittelbar in die-Absorptionsflüssigkeit einführte; doch haben diese Verfahren ebenfalls erhebliche Flüssigkeitsdrucke zum Hervorbringen einer Injektor-oder Strahlwirkung, die Anwendung von Kreiselpumpen o. dgl. zur Voraussetzung.
  • 1n Fällen, in denen diese Hilfsmittel nicht zur Verfügung stehen und etwa nur Wasser von niedrigem Gefälle erhältlich ist, lassen sich diese Verfahren nicht anwenden. Es gelingt jedoch eine je nach Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit des Wassers völlige oder fast völlige Absorption des Chlors mit fließendem Wasser in der Weise zu bewirken, daß man dieses unter Flüssigkeitsabschluß, etwa in einem geschlossenen Rohr von beliebiger Neigung, laufen läßt und in das Fließende Wasser das flüssige Chlor unmittelbar einführt. Das Chlor bildet dann nämlich zunächst mit dem Wasser durch die bei der Entspannung des Chlors auftretende große Wärmeabsorption Chlorhydrat, und dieses löst sich in weiterem Wasser, dessen Menge natürlich hinreichend groß sein muß, zu Chlorwasser auf. Wenn infolge zu hoher Temperatur oder zu niedriger Strömungsgeschwindigkeit des Wassers geringe Mengen von gasförmigem Chlor entstehen und durch ihren Auftrieb ungelöst aus der Flüssigkeit entweichen sollten, so können diese leicht mittels einer kleinen Absorptionsvorrichtung, beispielsweise durch einen niedrigen RieseIturm, abgefangen und zur Lösung gebracht werden.
  • 1lan kann also auf diese Weise ohne Zuhilfenahme von großen Absorptionstürmen oder sonstigen Hilfsmitteln flüssiges Chlor unmittelbar in Wasser, noch leichter natürlich in alkalischen Flüssigkeiten zur Absorption bringen.

Claims (1)

  1. P_1TE:rTAN5PRUCI3: Verfahren zum Lösen von flüssigem Chlor in Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß man das flüssige Chlor unmittelbar in eine hinreichende Menge von in fließendem Zustande befindlicher Absorptionsflüssigkeit eintreten läßt.
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